Köllme - LinkFang.de





Köllme


Köllme ist ein Ortsteil der Ortschaft Zappendorf in der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis.

Das Ortsbild wird geprägt durch die mittelalterliche Kirche St. Marien und das Jugendcamp im ehemaligen Steinbruch.

Auch die Bauernhöfe entlang des Würdebaches und der Salza zählen zu den ältesten Gebäuden. Zwei Fleischereien bilden die größten Gewerbe im Ort.

Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 400.

Geschichte

Der Ort soll erstmals 836 urkundlich erwähnt worden sein und damals eine Klosteranlage zwischen kleinen Fischerteichen, die heute trockengelegt sind, gewesen sein. In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Köllme als zehntpflichtiger Ort [Co]llimi im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt.

Köllme (frühere Schreibweise: Cöllme) gehörte zum Amt Holzzelle im Distrikt Schraplau der Grafschaft Mansfeld.[1] Bei der Teilung der Grafschaft Mansfeld 1738/80 kam der Ort zu dem Anteil, den das preußische Herzogtum Magdeburg erhielt. Mit dem Frieden von Tilsit wurde Cöllme im Jahr 1807 dem Königreich Westphalen angegliedert und dem Distrikt Halle im Departement der Saale zugeordnet. Der Ort kam zum Kanton Fienstedt.[2] Nach der Niederlage Napoleons und dem Ende des Königreichs Westphalen befreiten die verbündeten Gegner Napoleons Anfang Oktober 1813 das Gebiet. Bei der politischen Neuordnung nach dem Wiener Kongress 1815 wurde Köllme im Jahr 1816 dem Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen angeschlossen und dem Mansfelder Seekreis angegliedert. [3]

Im Zuge der ersten Kreisreform in der DDR wurde Köllme am 1. Juli 1950 nach Zappendorf eingemeindet[4] und die Gemeinde Zappendorf in den Saalkreis umgegliedert. Mit der zweiten Kreisreform 1952 kam Zappendorf in den neu zugeschnittenen Saalkreis im Bezirk Halle, der 2007 im Saalekreis aufging.[5] Am 1. Januar 2010 kam der Ort mit Zappendorf zur Einheitsgemeinde Salzatal.

Einzelnachweise

  1. Beschreibung des Herzogtums Magdeburg und der Grafschaft Mansfeld magdeburgischen Anteils
  2. Beschreibung des Saale-Departements
  3. Der Mansfelder Seekreis im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  5. Zappendorf und seine Ortsteile auf gov.genealogy.net

Weblinks

 Commons: Köllme  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Köllme (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.