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KÍ Klaksvík


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KÍ Klaksvík
Voller Name Klaksvíkar Ítróttarfelag
Ort Klaksvík, Färöer
Gegründet 24. August 1904
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Við Djúpumýrar
Plätze 5.000
Präsident Tummas Lervig
Trainer Mikkjal K. Thomassen
Homepage ki.fo
Liga Effodeildin
2015 5. Platz
Heim
Auswärts

Der KÍ Klaksvík, vollständiger Name Klaksvíkar Ítróttarfelag („Klaksvíker Sportverein“) ist einer der erfolgreichsten färöischen Fußballclubs, bei den Damen der erfolgreichste Verein.

Geschichte

Ursprünglich wurde KÍ am 24. August 1904 in der Stadt Klaksvík als Tennisclub gegründet. Sein erstes Fußballspiel bestritt KÍ 1911 auswärts gegen HB Tórshavn und verlor hierbei mit 0:5. Seit Bestehen der färöischen Meisterschaft (1942) und der ersten Liga (1976) musste KÍ bis 2009 keinen Abstieg hinnehmen, 2010 spielt die Mannschaft das erste Mal in der zweiten Liga. KÍ hat ungefähr 900 Mitglieder, von denen wiederum ungefähr 400 aktiv sind.

Nach eigenen Angaben hält der KÍ seine Fans auf dem Archipel für die treuesten. 2001 wurde sogar ein KÍ-Fanclub in der Heimatstadt des Erzrivalen HB Tórshavn gegründet.

KÍ ist neben Rekordmeister HB die zweitbeste Mannschaft der ersten färöischen Liga: 17 Mal konnten die Kicker die Trophäe auf die Nordinseln holen.

Am Dramatischsten war vielleicht der entscheidende Sieg 1972 im letzten Saisonspiel auf dem gegnerischen Rasen in Tórshavn. HB gelang im Jahr zuvor dasselbe Kunststück in Klaksvík. Doch 19 Jahre vergingen, bis KÍ 1991 wieder den Meistertitel errang – mit dem damals 19-jährigen Stürmer Todi Jónsson. Für Jónsson war dies der Anfang einer großen Fußballerkarriere.

2010 stieg KÍ Klaksvík mit vier Punkten Rückstand zum achten Platz erstmals aus der ersten Liga ab, im Jahr darauf gelang als Zweitplatzierter der 1. Deild der direkte Wiederaufstieg.

Trainer

  • Island Sölvi Óskarsson (1972)[1]
  • Island Frimann Vilhjálmsson (1973)
  • Faroer Steinbjørn Jacobsen (1974)
  • Faroer Hans Erik Laumann (1976)
  • England Tony Paris (1978)
  • Faroer Steinbjørn Jacobsen (1979)
  • Danemark Peter Kordt (1980)
  • Danemark Ole Hansen (1981)
  • Danemark Jørgen Markussen (1982)
  • Danemark Jens Hvidemose (1983–1984)
  • Danemark Peter Kordt (1985)
  • Faroer Olvheðin Jacobsen (1986)
  • Danemark Steffen Petersen (1987)
  • Danemark Jens Hvidemose (1988)
  • Faroer Manni Høgnesen (1989)
  • Faroer John Sigurð Joensen (1989)
  • Faroer Petur Simonsen (1989)
  • Danemark John Kramer (1990)
  • Faroer Petur Mohr (1991–1993)
  • Faroer Sverri Jacobsen (1994–1995)
  • Faroer Jóannes Jakobsen (1996–1998)
  • England Tony Paris (1999)
  • Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Tomislav Sivić (2000–2001)
  • Faroer Kurt Mørkøre (2002)
  • Faroer Jan Joensen & Faroer Olgar Danielsen (2003)
  • Danemark Ove Flindt Bjerg (2004–2005)
  • Faroer Oddbjørn Joensen (2005)
  • England Tony Paris (2006–2007)
  • Faroer Trygvi Mortensen (2007)
  • Faroer Eyðun Klakstein (2007–2008)
  • Faroer Petur Mohr (2008)
  • Serbien Aleksandar Đorđević & Faroer Jákup Mikkelsen (2009)
  • Faroer Petur Mohr (2009)
  • Serbien Aleksandar Đorđević (2010–2011)
  • Island Páll Guðlaugsson (2012–2013)
  • Faroer Eyðun Klakstein (2013–2014)
  • Faroer Mikkjal K. Thomassen (2015–)

Bekannte Spieler

Aufgelistet sind alle Spieler, die zehn oder mehr Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Erfolge

Titel

Ligarekorde

  • Höchster Heimsieg: 10:0 gegen VB Vágur (9. August 1970), 10:0 gegen TB Tvøroyri (15. August 1998)
  • Höchste Heimniederlage: 1:7 gegen HB Tórshavn (3. Juni 1989)
  • Höchster Auswärtssieg: 11:0 gegen B36 Tórshavn II (1948)
  • Höchste Auswärtsniederlage: 0:7 gegen EB/Streymur (2. August 2009), 1:8 gegen TB Tvøroyri (19. August 1979)
  • Torreichstes Spiel: KÍ Klaksvík–TB Tvøroyri 9:3 (5. Mai 1968)
  • Ewige Tabelle: 2. Platz

Europapokalbilanz

Am 24. August 1995 gewann KÍ Klaksvík als erste Mannschaft der Färöer-Inseln ein Europacupspiel.

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1992/93 UEFA Champions League Vorrunde Lettland Skonto Riga 1:6 1:3 (H) 0:3 (A)
1995/96 Europapokal der Pokalsieger Vorrunde Israel Maccabi Haifa 3:6 0:4 (A) 3:2 (H)
1997/98 UEFA-Pokal Vorrunde Ungarn Újpest FC 2:9 0:6 (A) 2:3 (H)
1999/2000 UEFA-Pokal Qualifikation Osterreich Grazer AK 0:9 0:5 (H) 0:4 (A)
2000/01 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Jugoslawien Bundesrepublik 1992 Roter Stern Belgrad 0:5 0:3 (H) 0:2 (A)
2002/03 UEFA-Pokal Qualifikation Ungarn Újpest FC 2:3 2:2 (H) 0:1 (A)
2003/04 UEFA-Pokal Qualifikation Norwegen Molde FK 0:6 0:2 (H) 0:4 (A)
2007 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Schweden Hammarby IF 1:3 0:1 (H) 1:2 (A)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung
Wettbewerb Sp. G U V T+ T–
UEFA Champions League 4 0 0 4 1 11
Europapokal der Pokalsieger 2 1 0 1 3 6
UEFA-Pokal 8 0 1 7 4 27
Intertoto Cup 2 0 0 2 1 3
Total 16 1 1 14 9 47

Rekordtorschütze im Europapokal ist Olgar Danielsen mit fünf Treffern.

Weblinks

 Commons: KÍ Klaksvík  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. weltfussball.de: KÍ Klaksvík >> Trainerhistorie

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/KÍ Klaksvík (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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