Justus Müller Hofstede - LinkFang.de





Justus Müller Hofstede


Justus Müller Hofstede (* 9. Mai 1929 in Berlin; † 27. April 2015 in Bonn) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben und Wirken

Justus Müller Hofstede war ein Sohn des Kunsthistorikers Cornelius Müller Hofstede (1898–1974), der von 1957 bis 1964 Direktor der Berliner Gemäldegalerie war.

Justus Müller Hofstede wurde 1959 an der Universität Freiburg promoviert. 1967 folgte seine Habilitation an der Universität Bonn mit dem Thema „Rubens in Italien 1600–1608“. Er war Professor am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn und hat Expertisen für Gemälde angefertigt. Von 1996 bis 1998 war er als Hochschullehrer am Graduiertenkolleg Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption beteiligt.[1]

Müller Hofstede war von 1977 bis 2004 Vorsitzender des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins und in dieser Funktion Mitbegründer des Bonner StadtMuseums.

1985 erhielt er den Rheinlandtaler, 1990 das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie 1995 das Offizierskreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Otto van Veen, der Lehrer des P. P. Rubens, Freiburg i. B. 1959 [Maschinenschr. Dissertation]
  • (Hrsg.) Festschrift für Eduard Trier zum sechzigsten Geburtstag, Gebr. Mann Verlag, Berlin 1981, ISBN 3-7861-1269-X
  • Wort und Bild in der niederländischen Kunst und Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts, Erftstadt 1984,[2]
  • (Hrsg.) Florenz in der Frührenaissance. Kunst - Literatur - Epistolographie in der Sphäre des Humanismus, CMZ-Verlag, Rheinbach 2002, ISBN 3-87062-090-0

Literatur

  • Studien zur Niederländischen Kunst. Festschrift für Justus Müller Hofstede. (= Wallraf-Richartz Jahrbuch. Westdeutsches Jahrbuch für Kunstgeschichte. Bd. 55) Köln: DuMont Schauberg. 1994.
  • Bonner Geschichtsblätter. Bd. 53/54, Bonn 2004. ISSN 0068-0052 , darin:
    • Heijo Klein: Der Kunsthistoriker Justus Müller Hofstede
    • Manfred van Rey: Prof. Dr. Justus Müller Hofstede als Vorsitzender des Bonner Heimat- und Geschichtsvereins

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wob - Graduiertenkolleg: Die Renaissance in Italien u. ihre europ. Rez.:Kunst-Gesch.-Lit. . In: uni-bonn.de.
  2. http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/Preprints/P100.PDF


Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Justus Müller Hofstede (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.