Junkers Ju 89 - LinkFang.de





Junkers Ju 89


Junkers Ju 89
Typ: Bomber
Entwurfsland: Deutsches Reich NS Deutsches Reich
Hersteller: Junkers
Erstflug: 11. April 1937[1]
Indienststellung: Wurde nie in Dienst gestellt
Produktionszeit: 1936 bis 1937
Stückzahl: 2

Die Junkers Ju 89 war ein in Deutschland entwickelter Bomber der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke. Er flog erstmals im April 1937. Nach einem Strategiewechsel im Reichsluftfahrtministerium wurden jedoch nur zwei Prototypen gebaut.

Entwicklung

Bei der Junkers Ju 89 handelte es sich um einen viermotorigen Tiefdecker in Glattblech-Schalenbauweise mit einziehbarem Fahrgestell und zunächst fünf Mann Besatzung. Die Motorisierung im Zuge der vorgesehenen Aufrüstung war für einen strategischen Bomber ausgelegt. Der Antrieb erfolgte durch vier 12-Zylinder-V-Motoren Daimler-Benz DB 600 C. Der Erstflug der Ju 89 V1 (Werknummer 4911, Kennzeichen D-AFIT) erfolgte am 11. April 1937.[1] Die Ju 89 wurde, wie die Dornier Do 19, auf die Anforderung nach einem Uralbomber hin entwickelt. Diese Anforderung wurde 1937 zugunsten der Entwicklung der Heinkel He 177 fallengelassen.

Es wurden nur die beiden Prototypen V1 und V2 hergestellt. Diese wurden zu Forschungszwecken weiterverwendet und stellten im Juni 1938 zwei Höhenweltrekorde auf. Der dritte Prototyp wurde modifiziert und als Basis für die Junkers Ju 90 verwendet.

Technische Daten

Kenngröße Daten
Länge: 26,50 m
Spannweite: 35,27 m
Höhe: 7,61 m
Flügelfläche: 184 m²
Leergewicht: 16.980 kg
Maximales Startgewicht: 27.800 kg
Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
Marschgeschwindigkeit: 312 km/h
Dienstgipfelhöhe: 7.000 m
Reichweite: 2.000 km
Motoren: 4 × Daimler-Benz DB 600 C (Startleistung gesamt: 3.640 PS)
Besatzung: 5 bis 9

Siehe auch

Literatur

  • Olaf Groehler: Geschichte des Luftkriegs 1910 bis 1980. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1981, S. 146.
  • Heinz J. Nowarra: Die deutsche Luftrüstung 1933–1945. Bd. 3: Henschel – Messerschmitt. Bernard & Graefe, Koblenz 1993, ISBN 3-7637-5467-9, S. 106–110.
  • Wolfgang Wagner: Hugo Junkers. Pionier der Luftfahrt – seine Flugzeuge. Aus der Reihe: Die deutsche Luftfahrt. Band 24. Bernard & Graefe Verlag, Bonn 1996, ISBN 3-7637-6112-8.

Weblinks

 Commons: Junkers Ju 89  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 vgl. Olaf Groehler: Geschichte des Luftkriegs 1910 bis 1980. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1981, S. 127 fand der Erstflug im Dezember 1936 statt.

Kategorien: Viermotoriges Flugzeug | Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich) | Junkers (Flugzeug) | Flugzeugprojekt

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Junkers Ju 89 (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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