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Joseph von Egle


Joseph Egle, ab 1864 von Egle (* 23. November 1818 in Dellmensingen, Württemberg; † 5. März 1899 in Stuttgart; Schreibweise auch Josef von Egle) war ein deutscher Architekt und württembergischer Baubeamter in Stuttgart.

Leben

Joseph von Egle wurde 1818 in Dellmensingen in Württemberg geboren. Er studierte an der Polytechnischen Schule Stuttgart und der Polytechnischen Schule Wien, dann an der Berliner Bauakademie, später unternahm er Studienreisen nach Italien, Großbritannien und Frankreich.

1848 wurde er zum Direktor der Stuttgarter Baugewerkschule ernannt, 1850 außerdem zum Lehrer an der Polytechnischen Schule Stuttgart. Nachdem ihn König Wilhelm I. 1857 zum Hofbaumeister ernannt hatte, gab er die Stelle an der Polytechnischen Schule auf, blieb aber bis zu seinem Tod Direktor der Baugewerkschule. 1863 wurde er zum Oberbaurat und 1884 zum Hofbaudirektor ernannt.

Ehrungen

  • 1864: Ehrenbürgerwürde der Stadt Stuttgart
  • 1864: Ritterkreuz des Ordens der Württembergischen Krone, verbunden mit der Erhebung in den persönlichen Adelsstand[1]
  • 1878: Ehrenbürgerwürde der Stadt Ulm
  • 1879: Kommenturkreuz 2. Klasse des Friedrichsordens
  • 1889: Kommenturkreuz des Ordens der Württembergischen Krone
  • Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft
  • Ehrenkreuz II. Klasse des Fürstlich Hohenzollern´schen Hausordens
  • Offizier des Persischen Sonnen- und Löwenordens

Joseph-von-Egle-Preis

Der Joseph-von-Egle-Preis wird von der Landeshauptstadt Stuttgart zweimal jährlich, jeweils am Ende eines jeden Hochschulsemesters, an Absolventen der Hochschule für Technik Stuttgart, der Nachfolge-Einrichtung der Baugewerkschule, für hervorragende Leistungen vergeben.

Werk

Bauten und Entwürfe

  • 1860–1863: Neubau der Polytechnischen Schule Stuttgart im Stadtgarten (heute Rektoratsgebäude der Universität Stuttgart)
  • 1864–1867: innerer Umbau des nordöstlichen Flügels des Neuen Schlosses in Stuttgart
  • 1866–1870: Neubau der Baugewerkschule in Stuttgart
  • 1872–1879: katholische Pfarrkirche St. Maria in Stuttgart
  • 1875–1878: katholische Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Tübingen

Egle leitete auch die Restaurierungen der Frauenkirche in Esslingen am Neckar und der Stiftskirche zu Urach. Er war Restaurierungsbeirat beim neogotischen Ausbau des Ulmer Münsters.

Schriften

  • Beschreibung des Ulmer Chorgestühls in: Baudenkmäler aus Schwaben. Stuttgart 1867.
  • Schattierlehre der Oberflächen regelmäßiger Körper. Stuttgart 1855. (Aufstellung einer neuen Theorie)
  • (als Herausgeber): Photographische Ansichten von öffentlichen Gebäuden etc. in Stuttgart und Umgebung.

Literatur

Weblinks

 Commons: Joseph von Egle  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1866, Seite 49


Kategorien: Träger des Friedrichs-Ordens (Komtur) | Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur) | Ehrenbürger von Stuttgart | Ehrenbürger von Ulm | Gestorben 1899 | Geboren 1818 | Architekt (Deutschland) | Württemberger | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph von Egle (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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