Joseph Jastrow - LinkFang.de





Joseph Jastrow


Joseph Jastrow (* 30. Januar 1863 in Warschau; † 8. Januar 1944 in Stockbridge)[1] war ein US-amerikanischer Psychologe.

Leben

Jastrow kam 1866 als Sohn des Rabbiners Marcus Jastrow in die USA. Er promovierte 1887 bei Granville Stanley Hall – als erster Wissenschaftler in den USA im Fach Psychologie. 1888 bekam er einen Ruf an die University of Wisconsin–Madison. Den dortigen Lehrstuhl für Psychologie baute Jastrow auf und behielt ihn bis 1927. Von 1927 bis 1933 unterrichtete er an der New School for Social Research in New York City.

1893 war Jastrow Leiter der Abteilung Psychologie bei der World’s Columbian Exposition. 1900 war er Präsident der American Psychological Association.

Er ist Autor mehrerer Fachbücher und populärwissenschaftlicher Bücher über Sigmund Freud, über Parapsychologie und Allgemeine Psychologie. Jastrow war Mitherausgeber von Psychological Review und weiteren wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften.

Joseph Jastrow war verheiratet mit Rachel Szold, der Schwester von Henrietta Szold.

Siehe auch

Schriften (Auswahl)

  • The Time-Relations of Mental Phenomena. N. D. C. Hodges, New York NY 1890, (Digitalisat ).
  • Aspects of Modern Psychology. In: Hermann Oldenberg, Joseph Jastrow, Carl Heinrich Cornill: Epitomes of Three Sciences. Comparative Philology, Psychology, and Old Testament History. The Open Court Publishing Company, Chicago IL 1890, S. 57–100 .
  • Fact and Fable in Psychology. Houghton, Mifflin and Company, Boston MA u. a. 1900, (Digitalisat ).
  • The Subconscious. Houghton, Mifflin and Company, Boston MA u. a. 1906, (Digitalisat ).
  • The Qualities of Men. An Essay in Appreciation. Houghton Mifflin Company, Boston MA u. a. 1910, (Digitalisat ).
  • Character and Temperament.D. Appleton and Company, New York NY u. a. 1915, (Digitalisat ).

Literatur

  • Jastrow, Joseph. In: The Encyclopedia Americana, 1920 (Text bei Wikisource)
  • Werner F. Bonin: Die großen Psychologen. Von der Seelenkunde zur Verhaltenswissenschaft. Forscher, Therapeuten und Ärzte (= ETB 10026 Hermes-Handlexikon). Econ-Taschenbuch-Verlag, Düsseldorf 1983, ISBN 3-612-10026-2.

Weblinks

 Wikisource: Texte von Joseph Jastrow – Quellen und Volltexte (english)

Einzelnachweise

  1. John F. Oppenheimer (Red.): Lexikon des Judentums. Bertelsmann-Lexikon-Verlag, Gütersloh u. a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 321.


Kategorien: Mitglied der American Psychological Association | Hochschullehrer (The New School) | Hochschullehrer (Madison, Wisconsin) | Gestorben 1944 | Geboren 1863 | Psychologe | US-Amerikaner | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph Jastrow (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.