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John Prine


John Prine (* 10. Oktober 1946 in Maywood, Illinois) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songschreiber.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Prine begann seine musikalische Laufbahn Ende der 1960er Jahre als Folksänger in Chicago. Über einen Freund, den Songwriter Steve Goodman, machte er die Bekanntschaft mit Kris Kristofferson und Paul Anka, die ihm 1971 einen Vertrag beim Atlantic-Label verschafften. Prines frühe Alben waren keine kommerziellen Erfolge, aber sie verschafften ihm Anerkennung in der Szene. In zunehmendem Maße griffen arrivierte Country- und Folk-Sänger auf seine Songs zurück.

1975 wurde erstmals ein halbwegs erfolgreiches Album veröffentlicht, Common Sense. Dennoch verlor John Prine einige Zeit später seinen Plattenvertrag. Kurzerhand gründete er 1981 gemeinsam mit seinem Manager Al Bunetta sein eigenes Label, Oh Boy Records. 1991 wurde The Missing Years eingespielt, sein erfolgreichstes Album, das mehr als 500.000 mal verkauft wurde und Prine einen Grammy einbrachte. Zahlreiche Stars der Country-Szene wirkten bei der Produktion dieses Albums mit. 1995 veröffentlichte er das Album Lost Dogs and Mixed Blessings, welches wieder für einen Grammy nominiert wurde. Ende 1997 wurde bei John Prine ein Adenokarzinom im rechten Halsbereich diagnostiziert. Im Januar 1998 wurde der Tumor und ein Teil des Halses chirurgisch entfernt. Anschließend musste er sich noch einer sechswöchigen Strahlentherapie unterziehen. Im November 2013 gibt John Prine bekannt, dass bei ihm ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert wurde. Nach einer operativen Entfernung des Tumors soll laut seinen Ärzten eine vollständige Heilung möglich sein.

2003 erhielt John Prine den Lifetime Achievement Award for Contribution to Songwriting von BBC Radio 2 und er wurde in die Nashville Music Hall of Fame aufgenommen. Für sein 2005 erschienenes Album Fair & Square erhielt er 2006 den Grammy für The Best Contemporary Folk Album. Er ist ein Cousin des Schauspielers Andrew Prine.

Im Jahre 2005 veröffentlichte er sein erstes Album seit dem Jahre 1997: Fair and Square, mit Songs wie Safety Joe, über die Risiken im Leben eines Mannes und „Some Humans Ain't Human“, ein Protestlied über die dunkle Seite der menschlichen Natur und das einen kurzen Überblick über die Politik von George W. Bush im Irak wiedergibt. Das Album gewann den „Grammy Award for Best Contemporary Folk Album“ und Prine wurde als Künstler des Jahres ausgezeichnet.

Filme

  • 2001: Daddy and them – Durchgeknallt in Arkansas

Alben

  • John Prine (1971)
  • Diamonds in the Rough (1972)
  • Sweet Revenge (1973)
  • Common Sense (1975)
  • Were Children of Coincidence (1976)
  • Bruised Orange (1978)
  • Pink Cadillac (1979)
  • Storm Windows (1980)
  • Aimless Love (1984)
  • German Afternoons (1986)
  • Live (1988)
  • The Missing Years (1991)
  • John Prine Christmas (1994)
  • Lost Dogs and Mixed Blessings (1995)
  • Live on Tour (1997)
  • In Spite of Ourselves (1999)
  • Souvenirs (2000)
  • Fair and Square (2005)
  • Standard Songs for Average People (mit Mac Wiseman, 2007)

Weblinks


Kategorien: US-amerikanischer Musiker | Geboren 1946 | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/John Prine (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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