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Johannes Polke


Johannes Polke (* 20. Mai 1931 in Ludwigsdorf; † 7. August 2013 in Bad Kreuznach[1]) war ein deutscher evangelischer Theologe, Heimatforscher und Journalist.

Leben und Wirken

Polke wurde in Ludwigsdorf, Landkreis Oels, Schlesien, geboren. Zu seinen Geschwistern zählen die Künstler Wilfrid Polke und Sigmar Polke. Nach dem Schulbesuch in Oels und Dingelstädt studierte er Theologie in Halle (Saale), Berlin, Springfield (Ohio) (Master of Divinity) und Göttingen.

Nach dem Vikariat in Baumholder, Bensberg und Neukirchen-Vluyn wurde er am 29. Juni 1960 durch Präses Beckmann ordiniert. Von 1963 bis 1996 war er Pfarrer in Hüffelsheim. Von 1964 bis 1999 war er Redakteur bei Glaube und Heimat, Simmern. Des Weiteren war er Synodaljugendpfarrer, Synodalassessor und Abgeordneter zur Rheinischen Landessynode.

Er erforschte die naheländische Kirchengeschichte und wirkte im Vorstand der Ebernburgstiftung. Als Pfarrer im Ruhestand leitete er den Ev. Kirchenchor in Hüffelsheim. Mehrere Chorkompositionen von ihm wurden im Naheländischen Chorbuch (1990) veröffentlicht.[2]

Johannes Polke wurde mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

  • 425 Jahre Reformation an Nahe und Glan. Köln 1983. (Co-Autor: H.-Chr.Brandenburg)
  • Schöne Kirche Hüffelsheim – Die evangelische Dorfkirche in ihrer Geschichte und Gestalt. Hüffelsheim 1988.
  • Hüffelsheim in alter Zeit, Aus der Geschichte eines naheländischen Dorfes. Simmern 1993.
  • Hüffelsheim in neuerer Zeit. Aus der Geschichte eines naheländischen Dorfes (ca. 1800–1946). Simmern 2004.
  • Sri Lanka heißt Prächtiges Land. In: Glaube und Heimat, 1975.
  • Sri Lanka – Ceylon. Ein zweiter Blick. In: Glaube und Heimat, 1979.
  • Aus der Geschichte der ev. Kirchengemeinde Baumholder. In: Chronik der Evangelischen Kirchengemeinde Baumholder-Nahe, 1958.
  • Eine kleine ländliche Kirchenordnung aus dem Amt Ebernburg. In: Glaube und Heimat, 1972.
  • „Wiewohl es ein rühmlich und wohlgebaut Haus gewesen.“ Das Ende der Ebernburg 1523 im Spiegel hessischer Dokumente. In: Ebernburg-Hefte, 1973.
  • Typisches oder Einmaliges – Schlesische Redewendungen. In: Hajo Knebel: Typisch schlesisch. 1979.
  • Zur Orgelgeschichte der evangelischen Gemeinde Hüffelsheim. In: Monatshefte für evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes, 1980.
  • Das alte Norheim-Traisener Kirchenbuch, Eine Übersicht. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 1983.
  • Das rheingräfliche Weistum von Norheim. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 1983.
  • Das alte Hüffelsheimer Rathaus, Ein geschichtlicher Rückblick. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 1983.
  • Die Aufzeichnungen des Pfarrers Carl Ludwig Born (1785–1792) über die Pfarrei Gebroth. In: Monatshefte für evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes, 1983.
  • Des Herrn Johann Arnold von Sickingen unglückliche Vestigia. In: Ebernburg-Hefte, 1986.
  • Kirchliches Aufgebot in Waldalgesheim für den Dichter unserer Nationalhymne. In: Glaube und Heimat/Oberländische Chronik, 1987.
  • Gefangen, gefoltert und gerichtet. Ein Hexenprozeß vor dem peinlichen Gericht in Hüffelsheim 1591. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 1987.
  • Die Aufhebung des Klosters Disibodenberg in der Reformationszeit. In: Ebernburg-Hefte, 1987.
  • Ein Verzeichnis der Kirchengeräte von Münster am Stein. In: Glaube und Heimat, 1991.
  • Eine Liste der lutherischen Gemeindeglieder von 1730 in der Stadt Kreuznach. In: Pfälzisch-Rheinische Familienkunde, Band 12, Nr. 8/9, 1992.
  • „Das do simmer noch lang’nit geweit“. Eine Untersuchung der Fehlinterpretation eines Mundartausdrucks im Sprachgebrauch. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 1996.
  • Zur frühen Geschichte der Ebernburg. In: Ebernburg-Hefte, 1997.
  • Ein Gang über den Nunkircher Markt. In: Der Nunkircher Markt, kleine illustrierte Geschichte eines Hunsrücker Volksfestes. Argenschwang 1997.
  • Die Ebernburg im Besitz der Grafen von Sponheim. In: Ebernburg-Hefte, 1999.
  • Die evangelischen Pfarrer in der sickingischen Herrschaft Ebernburg. (Co-Autor: A. Kuby). In: Ebernburg-Hefte, 2000.
  • Die Gründung des Ebernbug-Vereins. In: Ebernburg-Hefte, 2001.
  • Festtage zum 50jährigen Bestehen des Ebernburg-Vereins. In: Ebernburg-Hefte, 2001.
  • War auch Hüffelsheim einmal eine Burg- und Talsiedlung? In: Naheland-Kalender 2002.
  • Juden in Hüffelsheim. In: Bad Kreuznacher Heimatblätter, 2003.
  • Ein Mann mit Ecken und Kanten. Nachruf auf Hajo Knebel. In: Sonntagsgruß, 12. Februar 2006, Saarbrücken.
  • Ein königlicher Empfang. (Erasmuspreis an Sigmar Polke). In: Naheland-Kalender. Bad Kreuznach 2006.
  • Für die Leute auf dem Hunsrück. (1924 erschien zum ersten Mal das evangelische Sonntagsblatt „Glaube und Heimat“ für die Region zwischen Nahe, Mosel und Rhein. Ein Rückblick.) In: Sonntagsgruß, Saarbrücken, Nr. 49 / 3. Dezember 2006.
  • Ausgeglichenes Farbenspiel. (Johannes Polke, 35 Jahre ehrenamtlicher Redakteur von „Glaube und Heimat“, erinnert sich an seine Zeit in der Redaktion des Hunsrücker Sonntagsblattes, für das er abwechselnd mit Hajo Knebel verantwortlich zeichnete.) In: Sonntagsgruß, Saarbrücken, Nr. 49 / 3. Dezember 2006.
  • Von Noahs und anderer Leute Trunkenheit. In: Naheland-Kalender. Bad Kreuznach 2007.
  • 450 Jahre Reformation in Kreuznach. Vortrag zum 450. Reformationsjubiläum am 2. Oktober 2007. In: Glaube hat Zukunft. Beiträge zum 450. Reformationsjubiläum in Bad Kreuznach. Bad Kreuznach 2008. S. 616.
  • Das wüste Gehäuse auf der Ebernburg. In: Naheland-Kalender 2009, S. 152–156.
  • Der junge Raugraf und das Fräulein von Blamont. In: Naheland-Kalender 2009, S. 172–176.
  • Hüffelsheimer Mutterwitz. In: Naheland-Kalender 2010. S. 102–108.

Einzelnachweise

  1. http://trauer.rhein-zeitung.de/Traueranzeige/johannes-polke
  2. Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach vom 30. Juni 2010.

Weblinks


Kategorien: Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz | Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert) | Gestorben 2013 | Geboren 1931 | Deutscher | Mann | Autor

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes Polke (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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