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Jerzens


Jerzens
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Imst
Kfz-Kennzeichen: IM
Fläche: 30,42 km²
 :
Höhe: 1107 m ü. A.
Einwohner: 997 (1. Jän. 2016)
Postleitzahl: 6474
Vorwahl: 05414
Gemeindekennziffer: 7 02 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Jerzens 220
6474 Jerzens
Website: www.jerzens.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Raich[1] (Gemeinsam für Jerzens)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)
11 Miteinander - Füreinander
Lage der Gemeinde Jerzens im Bezirk Imst
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Jerzens ist eine Gemeinde mit 997 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) im Bezirk Imst (Gerichtsbezirk Imst), Tirol (Österreich).

Geografische Lage

Jerzens liegt im vorderen Pitztal an der Ostseite in Süd-West-Hanglage. Unterhalb des Haufendorfs Jerzens erstreckt sich in sonniger und windgeschützter Lage das höchstgelegene Maisanbaugebiet in Nordtirol.

Gliederung

Jerzens besteht aus einer einzigen Ortschaft bzw. Katastralgemeinde. Zur Gemeinde gehören noch Weiler beiderseits der Pitze in Tallage, wie Ritzenried und Wiesle.

Nachbargemeinden

von Jerzens sind:

Geschichte

Die günstigen Voraussetzungen für Ackerbau und Viehzucht führten wahrscheinlich zu einer frühen Besiedelung. Zur vorrömischen rätischen Bevölkerung kamen ab etwa 600 aus dem Norden vorstoßende bajuwarische Einwanderer. Die damals einflussreichen Herren von Starkenberg und Stift Stams gründeten mehrere verstreut liegende Schwaighöfe, aus denen sich im Lauf der Jahrhunderte durch Teilung die heutigen Weiler entwickelten.

Als weitere Siedler werden auch die vom Schweizer Wallis eingewanderten Walser angenommen, die im 13. und 14. Jahrhundert über den Piller nach Jerzens vorgedrungen sind.

Sehr berühmt waren die Jerzner Messerschmiede.

In einem Register aus dem Jahr 1313 werden Irtzens und Ritzenried als steuerliche Ortsverbände des Gerichts (=Verwaltungsgebiets) Imst genannt. Um 1650 war Jerzens eine selbständige Steuergemeinde, aus der 1811 während der bayrischen Herrschaft die politische Gemeinde hervorging.

Im Jahre 1923 wurde ein gemeindeeigenes Kraftwerk oberhalb der Mühle gebaut. Seit 1955 bezieht Jerzens den Strom von der TIWAG. 1954 wurde die Wasserleitung errichtet. 1951 riss eine Staublalavine auf der Alm und den Wiesen 30 Piller mit. 1966 verwüstete eine Mure die Ortsteile Mühlloch und Niederhof.

Seit 1986 sind die Schulräume im Gemeindehaus untergebracht. 1995 wurde das alte Schulhaus abgetragen und an dessen Stelle der zweite Teil des Gemeindehauses errichtet.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Jerzens

Wirtschaft

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren die Landwirtschaft und das Handwerk die Haupteinnahmequelle der Bewohner, wobei viele Bewohner gezwungen waren, auszuwandern oder sich im Ausland als Saisonarbeiter zu verdingen. Dies änderte sich mit dem Einsetzen des Tourismus, als 1964 am Hochzeigerhaus ein Schilift in Betrieb ging.

Heute hat das Schigebiet Hochzeiger eine 8er-Gondelbahn, zwei 6er-Sesselbahnen, eine Vierersesselbahn und fünf weitere Liftanlagen mit insgesamt 52 Pistenkilometer. Jerzens hat etwa 2000 Gästebetten aufzuweisen, mitunter in Ferienwohnungen, Pensionen und Gasthöfen und auch einigen Top-Wellnesshotels. Touristisch stark geprägt ist vor allem der Weiler Liß/Kaitanger.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Jerzens  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. RiS-Kommunal

Kategorien: Ort im Bezirk Imst | Jerzens | Gemeinde in Tirol | Ötztaler Alpen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Jerzens (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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