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Jan Degenhardt


Jan Degenhardt (* 9. Juli 1962 in Saarbrücken[1]) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Folk-Sänger. Sein Vater war der politische Dichter und Sänger Franz Josef Degenhardt (1931–2011). Sein Bruder Kai Degenhardt, ebenfalls Jurist, arbeitet auch als Liedermacher.[2]

Leben

Nach dem Jura-Studium in Hamburg von 1983 bis 1990 und Dozententätigkeiten von 1990 bis 1993 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität sowie der Grone-Schule in Greifswald ließ Degenhardt sich 1992 als Rechtsanwalt im Greifswalder Juristenhaus nieder.[3]

1999 veröffentlichte er sein erstes Album namens Aufbruch. Mit dem gleichnamigen Titel, einer Biographie eines DDR-Bürgers nach der Wende[4], gelangte er 2000 auf die Bestenliste des SFB. Im selben Jahr feierte er beim Tanz&FolkFest in Rudolstadt sein Bühnendebüt und belegte dort den 2. Platz beim Deutschen FolkFörderpreis hinter der Band Schandmaul.[5]

Nach einer Tour zur Vorstellung des Albums veröffentlichte er im Sommer 2004 sein zweites Album mit dem Titel Stimmen hinter'm Spiegel. Der darauf enthaltene Titel Marathon Berlin erreichte im Dezember desselben Jahres Platz 9 in der Liederbestenliste des Vereins für deutschsprachige Musik.[6]

Im Februar 2011 folgte das dritte Album namens Schamlos[7], für welches Degenhardt auch Titel von Joan Baez, Judy Collins, Dirk Powell, Paul Millns und Josh Ritter übersetzte und mit Carlos Ramos und Christian Renz einspielte.[8] Schamlos wurde im Juni 2011 von der Jury der Liederbestenliste zur CD des Monats gekürt.[9] Im selben Monat gelangte der Titel Demokratie auf Platz 8 der Liederbestenliste[10] und im Juli auf Platz 2.[11] Im August 2011 wurde das Album mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.[12]

Jan Degenhardt ist der Pflegevater zweier Kinder, die er allein großgezogen hat.[13]

Alben

  • 1999 Aufbruch
  • 2004 Stimmen hinter'm Spiegel
  • 2011 Schamlos

Auszeichnungen

  • 2. Platz beim Deutschen FolkFörderpreis 2000
  • Schamlos CD des Monats der Liederbestenliste Juni 2011
  • Preis der deutschen Schallplattenkritik 2011 für Schamlos

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Zur Person Jan Degenhardt (German) In: Rechtsanwaltskanzlei Jan Degenhardt. 18. März 2011. Abgerufen am 2. Juli 2011.
  2. Kai Engelke: Im Schatten des Titanen. In: Folker!. 24. Oktober 2011. Abgerufen am 17. September 2012.
  3. Rechtsanwalt Jan Degenhardt von einer ganz anderen Seite. (PDF) In: Stadtmagazin Greifswald. . Abgerufen am 17. September 2012.
  4. Piet Pollack: Zwischen Techno, Chanson und Folk. (PDF) In: Folker!. 2001. Abgerufen am 17. September 2012.
  5. Dorthe Lübbert: Verleihung des 10. Folkförderpreises. In: Folk World. August 2000. Abgerufen am 17. September 2012.
  6. Bestenliste Dezember 2004 (German) In: Liederbestenliste. Verein für deutschsprachige Musik e. V.. Abgerufen am 19. Juni 2016.
  7. Jan Degenhardt stellt seine neue CD Schamlos vor (German) In: Liedermacher-Forum. 18. März 2011. Abgerufen am 2. Juli 2011.
  8. Michael Lohr: Vater und Sohn. (PDF) In: Akustik Gitarre. 2011. Abgerufen am 17. September 2012.
  9. Verein für deutschsprachige Musik e. V.: Liederbestenliste 2011 (Memento vom 2. November 2014 im Internet Archive)
  10. Verein für deutschsprachige Musik e. V.: Liederbestenliste Juni 2011 (Memento vom 20. August 2012 im Internet Archive)
  11. Verein für deutschsprachige Musik e. V.: Liederbestenliste Juli 2011 (Memento vom 31. August 2012 im Internet Archive)
  12. Bestenliste 3-2011 (German) In: schallplattenkritik.de. Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.. 15. August 2011. Abgerufen am 22. August 2011.
  13. Rechtsanwalt Jan Degenhardt von einer ganz anderen Seite (Interview) . Die Fliege, September 2002.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Jan Degenhardt (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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