Jack Nicklaus - LinkFang.de





Jack Nicklaus


Jack Nicklaus
Personalia
Geburtsdatum 21. Januar 1940
Geburtsort Columbus, Ohio
Größe 1.80 m
Gewicht 86 kg
Nationalität Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Wohnort North Palm Beach, Florida
College Ohio State University
Karriere
Profi seit 1961
jetzige Tour PGA Tour (seit 1962)
Champions Tour (seit 1990)
Turniersiege
(als Profi)
115
(PGA Tour: 73, andere: 21,
Champions Tour: 12,
andere Seniorenturniere: 9)
Major-Turniersiege (18)
Masters (6) 1963, 1965, 1966, 1972, 1975, 1986
US Open (4) 1962, 1967, 1972, 1980
The Open Championship (3) 1966, 1970, 1978
PGA Championship (5) 1963, 1971, 1973, 1975, 1980
Auszeichnungen
World Golf Hall of Fame 1974
Bob Jones Award 1975
Sportler des Jahres 1978
Old Tom Morris Award 2005

Jack William Nicklaus (* 21. Januar 1940 in Columbus, Ohio, USA), auch bekannt als The Golden Bear (Der Goldene Bär), gehörte von den 1960er bis in die späten 1980er Jahre zu den besten Golfern der Welt. Zurzeit ist er mit seiner Firma Golden Bear International ein führender Golfplatzarchitekt.

1996 war Jack Nicklaus der erste Golfer in der Geschichte der PGA, der die Senior Tour (jetzt Champions Tour) vier Mal gewann. Er ist auch die einzige Person in der Geschichte der PGA, die alle großen Turniere der PGA Tour und der Senior Tour gewann.

Jack Nicklaus begann 1961 seine Profikarriere und seine Leistung bei den großen Turnieren ist bis heute ungeschlagen: drei Players Championships, drei Open Championships (1966, 1970, 1978), vier US Opens (1962, 1967, 1972 und 1980), sechs Australian Opens (1964, 1968, 1971, 1975, 1976 und 1978), fünf PGA Championships (1963, 1971, 1973, 1975 und 1980) und sechs US Masters (1963, 1965–1966, 1972, 1975 und 1986). Seit 1986 ist er der älteste Spieler (46), der jemals die Masters gewonnen hat.

1974 war Nicklaus unter den ersten Golfern, die in die neugeschaffene World Golf Hall of Fame aufgenommen wurden.

Sports Illustrated verlieh ihm 1978 den Preis für den Sportler des Jahres. 1980 bekam er von BBC Sports den Preis für die ausländische Sportpersönlichkeit des Jahres verliehen.

Die Open 2005 waren, seiner Ankündigung zufolge, sein letztes professionelles Golfturnier, unter anderem da ehemalige Open-Sieger nur bis zum 65. Lebensjahr automatisch startberechtigt sind. Ihm zu Ehren wurde die Austragungsreihenfolge des Turniers geändert und fand auf dem traditionsreichen Old Course in St. Andrews statt. Die Royal Bank of Scotland würdigte ihn zudem mit einem Sonderdruck der 5-Pfund-Note.

Jack Nicklaus vereinte in seinen besten Jahren die im Golfsport sehr ungewöhnliche Kombination, sowohl einer der größten Putter aller Zeiten als auch der Golfer mit dem weitesten Schlag zu sein. Er bevorzugte den Power Fade, der sein charakteristischer Ballflug war.

Zusammen mit seinen Söhnen führt Nicklaus die Jack Nicklaus Companies, die sich neben diversen Merchandising-Artikeln auf das Design von hochkarätigen Golfplätzen konzentrieren.

Major-Siege (18)

Anmerkung: Jack Nicklaus nimmt für sich selbst 20 Major-Siege in Anspruch,[1] da seiner Meinung nach zum damaligen Zeitpunkt die US-Amateurmeisterschaft, die er 1959 und 1961 gewann, noch als Major zählte. Die moderne Definition der vier Major-Turniere, die der folgenden Tabelle zugrunde liegt, wurde 1960 von Arnold Palmer eingeführt.

Jahr Turnier 54 Löcher Sieg-Score Vorsprung Zweitplatzierte(r)
1962 US Open 2 Schläge zurück -1 (72-70-72-69=283) Playoff 1 Vereinigte Staaten Arnold Palmer
1963 The Masters 1 Schlag Führung -2 (74-66-74-72=286) 1 Schlag Vereinigte Staaten Tony Lema
1963 PGA Championship 3 Schläge zurück -5 (69-73-69-68=279) 2 Schläge Vereinigte Staaten Dave Ragan Jr.
1965 The Masters (2) 5 Schläge Führung -17 (67-71-64-69=271) 9 Schläge Vereinigte Staaten Arnold Palmer, Sudafrika Gary Player
1966 The Masters (3) Führung geteilt E (68-76-72-72=288) Playoff 2 Vereinigte Staaten Gay Brewer, Vereinigte Staaten Tommy Jacobs
1966 The Open Championship 2 Schläge zurück -2 (70-67-75-70=282) 1 Schlag Vereinigte Staaten Doug Sanders, Wales Dave Thomas
1967 US Open (2) 1 Schlag Führung -9 (71-67-72-65=275) 4 Schläge Vereinigte Staaten Arnold Palmer
1970 The Open Championship (2) 2 Schläge zurück -5 (68-69-73-73=283) Playoff 3 Vereinigte Staaten Doug Sanders
1971 PGA Championship (2) 4 Schläge Führung -7 (69-69-70-73=281) 2 Schläge Vereinigte Staaten Billy Casper
1972 The Masters (4) 1 Schlag Führung -2 (68-71-73-74=286) 3 Schläge Australien Bruce Crampton, Vereinigte Staaten Bobby Mitchell, Vereinigte Staaten Tom Weiskopf
1972 US Open (3) 1 Schlag Führung +2 (71-73-72-74=290) 3 Schläge Australien Bruce Crampton
1973 PGA Championship (3) 1 Schlag Führung -7 (72-68-68-69=277) 4 Schläge Australien Bruce Crampton
1975 The Masters (5) 1 Schlag zurück -12 (68-67-73-68=276) 1 Schlag Vereinigte Staaten Tom Weiskopf, Vereinigte Staaten Johnny Miller
1975 PGA Championship (4) 4 Schläge Führung -4 (70-68-67-71=276) 2 Schläge Australien Bruce Crampton
1978 The Open Championship (3) 1 Schlag Führung -7 (71-72-69-69=281) 2 Schläge Vereinigte Staaten Ben Crenshaw, Vereinigte Staaten Raymond Floyd, Vereinigte Staaten Tom Kite, Neuseeland Simon Owen
1980 US Open (4) Führung geteilt -8 (63-71-70-68=272) 2 Schläge Japan Isao Aoki
1980 PGA Championship (5) 3 Schläge Führung -6 (70-69-66-69=274) 7 Schläge Vereinigte Staaten Andy Bean
1986 The Masters (6) 4 Schläge zurück -9 (74-71-69-65=279) 1 Schlag Vereinigte Staaten Tom Kite, Australien Greg Norman

1 Sieg über Arnold Palmer in einem 18-Loch-Playoff – Nicklaus (71), Palmer (74)
2 Sieg über Tommy Jacobs & Gay Brewer in einem 18-Loch-Playoff – Nicklaus (70), Jacobs (72), Brewer (78)
3 Sieg über Doug Sanders in einem 18-Loch-Playoff – Nicklaus (72), Sanders (73)

Resultate bei Major-Turnieren

Turnier 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971
The Masters DNP DNP CUT T13 LA T7 T15 1 T2 1 1 CUT T5 T24 8 T2
U.S. Open CUT T41 CUT 2 LA T4LA 1 CUT T23 T31 3 1 2 T25 T49 2
British Open DNP DNP DNP DNP DNP T32 3 2 T12 1 2 T2 T6 1 T5
PGA Championship DNP DNP DNP DNP DNP T3 1 T2 T2 T22 T3 CUT T11 T6 1
Turnier 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
The Masters 1 T3 T4 1 T3 2 7 4 T33 T2 T15 WD T18 T6 1
U.S. Open 1 T4 T10 T7 T11 T10 T6 T9 1 T6 2 T43 T21 CUT T8
British Open 2 4 3 T3 T2 2 1 T2 T4 T6 2 T43 T21 CUT T8
PGA Championship T13 1 2 1 T4 3 CUT T65 1 T4 T16 2 T25 T32 T16
Turnier 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001
The Masters T7 T21 18 6 T35 T42 T27 CUT T35 T41 T39 T6 DNP T54 CUT
U.S. Open T46 CUT T43 T33 T46 CUT T72 T28 CUT T27 T52 T43 CUT CUT DNP
British Open T24 CUT T27 T63 T44 CUT CUT CUT T79 T45 60 DNP DNP CUT DNP
PGA Championship T24 CUT T27 CUT T23 CUT CUT CUT T67 CUT CUT DNP DNP CUT DNP
Turnier 2002 2003 2004 2005
The Masters DNP CUT CUT CUT
U.S. Open DNP DNP DNP DNP
British Open DNP DNP DNP CUT
PGA Championship DNP DNP DNP DNP

LA = Bester Amateur
DNP = nicht angetreten
WD = zurückgezogen
CUT = am Cut gescheitert
"T" = geteilter Rang

Ehrungen

2005 überreichte US-Präsident George W. Bush Nicklaus die Freiheitsmedaille („The Presidential Medal of Freedom“) und am 16. Dezember 2014 bekam er die Goldene Ehrenmedaille des Kongresses, die beiden höchsten zivilen Auszeichnungen in den USA.

Siehe auch

Quellen

  1. Major Championship Statistics. In: Nicklaus.com. Abgerufen am 11. Mai 2009.

Weblinks


Kategorien: Golfarchitekt | Korporierter (Phi Gamma Delta) | Golfer (Vereinigte Staaten) | Geboren 1940 | Träger der Presidential Medal of Freedom | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Jack Nicklaus (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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