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Internatsschule Schloss Hansenberg


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Internatsschule Schloss Hansenberg
Schulform Oberstufen-Internat
Gründung 2003
Adresse

Hansenbergallee 11

Ort Geisenheim-Johannisberg
Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten
Träger Land Hessen
Schüler 192
Lehrkräfte 29
Leitung Susanne Gebauer
Website www.hansenberg.de

Die Internatsschule Schloss Hansenberg ist ein koedukatives Oberstufen-Internat in Geisenheim-Johannisberg im Rheingau. Sie wurde 2003 als Schule für besonders leistungsstarke Schüler vom Land Hessen gegründet und wird zusammen mit der Linde Group als Partner aus der Wirtschaft betrieben.

Standort

Das Internat liegt auf dem gleichnamigen Weinberg im Geisenheimer Stadtteil Johannisberg.

Schule

Das Ziel der Schule ist die Förderung besonders begabter, leistungsmotivierter und sozial kompetenter Schüler. Da die Schule ein Oberstufengymnasium ist, können sich Schüler nur in der 9. Klasse (G8) bzw. in der 10. Klasse (G9) bewerben. Durch besondere Förderung und Unterricht in kleinen Gruppen war es zu Zeiten des G9-Gymnasiums möglich, dass alle Schüler die 10. Klasse überspringen und in drei Jahren zum Abitur geführt wurden. Durch die Umgestaltung des Hessischen Schulsystems auf einen bereits nach 8 Jahren zum Abitur führenden Bildungsweg, ist das Überspringen der 10. Klasse, welches auf dem Internat obligatorisch war, weggefallen. Das Schulgebäude selbst beherbergt alle Klassen-, Gruppen- und Fachräume.

Profil

Die Schule verfügt über ein naturwissenschaftlich-ökonomisch geprägtes Profil. So liegt der Schwerpunkt des Unterrichts in den Naturwissenschaften und im politisch-wirtschaftlichen Bereich. Als Leistungskurse müssen daher Politik und Wirtschaft, Mathematik und eine Naturwissenschaft belegt werden. Neben dem Schwerpunkt wird aber auch sehr auf Ganzheitlichkeit und Internationalität geachtet. Schloss Hansenberg bietet zahlreiche Fremdsprachen an, darunter auch Chinesisch. Auch künstlerisch-musische Begabungen können individuell außerschulisch gefördert werden. Neben dem schulischen Schwerpunkt bietet die Internatsschule aber vor allem weit reichende Betätigungsmöglichkeiten auf außerschulischer Ebene. So sind Vorträge und Exkursionen ein Teil der ganzheitlichen Bildung, die jeder Schüler selbst auswählen kann.

Internat

Um das ganzheitliche Konzept zu unterstützen, wohnen fast alle Schüler im Internat. Für Schüler, die in unmittelbarer Nähe wohnen, gibt es auch die Möglichkeit, sich als externe Schüler zu bewerben. Das Verhältnis von Mädchen zu Jungen ist dabei nahezu 1:1.

Acht der Internatshäuser sind dreistöckig, wobei jede der drei Etagen von einer achtköpfigen Wohngruppe bewohnt wird. Jede Gruppe hat einen Mentor und einen Sozialpädagogen, der die Schüler schulisch bzw. außerschulisch betreut. Es ist eine umfangreiche Bibliothek vorhanden, daneben existieren Freizeiträume. Das Internat beherbergt insgesamt ca. 190 Jungen und Mädchen aus drei unterschiedlichen Jahrgangsstufen.

Seit dem Jahr 2014 wird auch ein neuntes Haus bewohnt. In diesem sind zwei Wohngruppen à 4 Schülern/ Schülerinnen untergebracht. Das sogenannte Haus 10 befindet sich außerhalb des Schulgeländes.

Aufnahme

Die Internatsschule Schloss Hansenberg nimmt Schüler aus allen Bundesländern auf. Eine Aufnahme auf Schloss Hansenberg ist jedoch nur zum Ende der neunten (G8) bzw. zehnten (G9) Klasse möglich. Aufgrund der großen Nachfrage müssen alle Bewerber an einem mehrstufigen Auswahlverfahren teilnehmen.[1] Die rund 120 besten Kandidaten werden im dritten Schritt zu einem zweitägigen Auswahlwochenende Ende April eingeladen.

Public-Private-Partnership

Neben dem Land Hessen fördern seit der Gründung die Konzerne Altana und die Dresdner Bank (seit 2009 Commerzbank) und seit 2004 auch die Linde AG die Schule im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP). Im Juni 2008 wurde die ÖPP von Roland Koch und den drei Unternehmensvertretern bis 2014 verlängert. Mit der Linde Group gab es eine weitere Verlängerung der Verträge bis 2020. Seit Anfang 2015 ist sie das alleinige Partnerunternehmen der Schule.[2][3]

Geschichte

Das im Rheingau gelegene Schloss Hansenberg kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken. Es wurde auf dem Gelände eines Weinguts auf dem Hansenberg durch den ortsansässigen Oberschulrat Johannes de Laspée, der Schüler Johann Heinrich Pestalozzis war, erbaut. Geplant hatte de Laspée ein Waisenhaus kombiniert mit einer Pestalozzi-Schule. Nach Fertigstellung 1824 und dem Tod Laspées 1825 wurde das Gebäude jedoch nicht für seinen Bestimmungszweck genutzt. Lange Zeit lag das Gebäude brach. Zwischen 1836 und 1871 fanden eine Vielzahl von Versteigerungen des Gebäudes mit zehn Besitzerwechseln statt. Es blieb jedoch weiterhin eine Ruine. Schließlich wurde das Gebäude durch die Familie des Julius Marix aus Eltville gekauft und in seiner heute sichtbaren Gestalt 1871 und 1872 fertiggestellt. Kurz darauf erwarb der deutsche Konsul in Moskau Ludwig Bauer das Anwesen für 50.000 Gulden. Ab 1873 bis 1930 blieb es der Wohnsitz der Familie Bauer. Während dieser Zeit wurde das Grundstück von 2,5 auf 14 Hektar erweitert und die Lindenallee gepflanzt, die noch heute die Hansenbergallee ziert. Nachdem das Gebäude 1930 ein weiteres mal verkauft wurde befand sich dort ein Weinhandel und Hotel mit Restaurant.

Die Bundesrepublik Deutschland erwarb das Gelände nach dem Zweiten Weltkrieg. Die im Anschluss stark erweiterte Anlage wurde als Katastrophenschutzschule und nach der Übernahme durch das Land Hessen als Außenstelle der Hessischen Landesfeuerwehrschule genutzt.

Mit der Neustrukturierung der Hessischen Landesfeuerwehrschule wurde die Außenstelle im Schloss Hansenberg im Jahr 2000 aufgegeben. Mit den Bemühungen der Landesregierung, ein Oberstufeninternat zu gründen, wurden Haupt- und Nebengebäude für 23 Millionen Euro umgebaut und erweitert.[4] Die Internatshäuser wurden komplett neu errichtet. Im Herbst 2003 wurde das Internat eingeweiht und der Schulbetrieb aufgenommen. Im Juli 2006 verließ der erste Abiturjahrgang die Schule.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Internatsschule Schloss Hansenberg – Bewerbung » Schülerbewerbung. In: www.hansenberg.de. Abgerufen am 21. Juni 2016.
  2. Förderer: Engagement der Partnerunternehmen (Memento vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive)
  3. Förderer: Engagement des Partnerunternehmens (Memento vom 8. Februar 2015 im Internet Archive)
  4. Oliver Bock: „Wir züchten hier keine Investmentbanker“. In: FAZ. 31. Mai 2013, abgerufen am 16. Mai 2014.

Kategorien: Schule für Hochbegabte | Schloss im Rheingau | Gymnasium in Hessen | Internat in Hessen | Bildung im Rheingau-Taunus-Kreis | Schloss im Rheingau-Taunus-Kreis | Geisenheim

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Internatsschule Schloss Hansenberg (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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