International Campaign to Ban Landmines - LinkFang.de





International Campaign to Ban Landmines


Die International Campaign to Ban Landmines (ICBL), zu deutsch Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen, ist ein Netzwerk von über 1200 nichtstaatlichen Organisationen in 90 Ländern. Der Dachverband hat seinen Sitz in Genf. Der 1995 gegründete Deutsche Initiativkreis für das Verbot von Landminen (später Aktionsbündnis Landmine.de) ist Teil der ICBL. Die Kampagne hat das Ziel des weltweiten Verbots von Landminen.

Im Verlauf des Jahres 1991 begannen einige nichtstaatliche Organisationen und Personen gleichzeitig eine Diskussion über die Notwendigkeit die Initiativen zum Verbot von Antipersonenminen zu koordinieren. Im Oktober 1992 wurde die ICBL offiziell von einem Zusammenschluss von Handicap International, Human Rights Watch, medico international, Mines Advisory Group, Physicians for Human Rights und der Vietnam Veterans of America Foundation gegründet.

Die Kampagne verfolgt ein internationales Verbot von Einsatz, Produktion, Lagerung und Verkauf von Antipersonenminen, sowie einen verstärkten internationalen Einsatz für humanitäre Minenräumung und Hilfe für Minenopfer.

Ab 1992 liefen die Vorbereitungen für einen internationalen Vertrag, der die Landminen ächten sollte. Im September 1997 wurde der Text der Mine Ban Treaty geschrieben und im Dezember im kanadischen Ottawa von mehreren Staaten unterzeichnet. Dieser Vertrag wird Convention on the Prohibition of the Use, Stockpiling, Production and Transfer of Anti-Personnel Mines and on their Destruction (kurz: Ottawa-Konvention) genannt. Für diese Anstrengungen erhielt die Kampagne mit ihrer Koordinatorin Jody Williams 1997 den Friedensnobelpreis. Auch Lady Di engagierte sich für dieses Anliegen.[1]

Bis 1998 wurde das Vertragswerk von 40 Ländern unterzeichnet und ratifiziert, womit es für die Unterzeichnerstaaten am 1. März 1999 in Kraft trat. Bisher haben 162 Staaten unterzeichnet, 35 noch nicht.[2] Der Jahresbericht 2014 verzeichnete so wenige Landminen-Opfer wie nie zuvor.[3]

Quellen

  1. CNN - The 1997 Nobel Prizes , CNN. Abgerufen am 12. März 2010. 
  2. http://www.icbl.org/en-gb/the-treaty/treaty-status.aspx
  3. http://www.icbl.org/en-gb/news-and-events/news/2014/landmine-monitor-2014-launch.aspx

Weblinks

 Commons: International Campaign to Ban Landmines  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Mine | Organisation (Genf) | Organisation der Friedensbewegung | Friedensnobelpreisträger | Gegründet 1992 | Dachverband | Internationale Organisation

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/International Campaign to Ban Landmines (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.