Inntaler Primel - LinkFang.de





Inntaler Primel


Inntaler Primel

Systematik
Familie: Primelgewächse (Primulaceae)
Unterfamilie: Primuloideae
Gattung: Primeln (Primula)
Untergattung: Auriculastrum
Sektion: Auricula
Art: Inntaler Primel
Wissenschaftlicher Name
Primula daonensis
Leyb.

Die Inntaler Primel oder Inntaler Rotdrüsen-Primel[1] (Primula daonensis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Primeln (Primula) innerhalb der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Sie ist eng verwandt mit der Behaarten Primel (Primula hirsuta).

Beschreibung

Die Inntaler Primel ist ein ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind drüsenhaarig behaart. Die grundständigen Laubblätter sind beiderseits drüsig behaart und im jungen Zustand gegen die Oberseite eingerollt.

Die Tragblätter sind 1 bis 3 Millimeter lang und eiförmig. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenkrone ist rosa- bis purpurfarben mit einem weißen Schlund und trichterförmig ausgebreiteten, ausgerandeten Kronlappen. Die Kronröhre ist an ihrer Außenseite drüsig behaart.

Unterscheidungsmerkmale der Inntaler Primel gegenüber der Behaarten Primel: Die Inntaler Primel besitzt stets rote Drüsen. Ihr Blütenstandsschaft ist in der Regel länger als die Blätter. Die Blütenstiele sind 2 bis 6 Millimeter, der Kelch bis 4 Millimeter lang. Die Kelchzähne sind kürzer, bis 1,5 Millimeter lang und stumpf.

Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 62, 63 oder 64.[2]

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südöstlichen Graubünden[1] über die Bergamasker Alpen über Adamello und Judikarien bis zum Ortler. In Österreich die Inntaler Primel ausgestorben und war ehemals im Oberinntal und im Paznauntal verbreitet. Die Inntaler Primel kommt vorwiegend in der alpinen Höhenstufe, in Höhenlagen von 1600 bis 2800 Metern vor. Hier gedeiht diese Art auf sauren Böden in Krummseggenrasen, auf Schutt und in Silikatfeldern.

Belege

Literatur

  • Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Alpenblumen. Erkennen und bestimmen (= Steinbachs Naturführer). Neue bearbeitete Auflage. Mosaik, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.
  2. Konrad Lauber, Gerhart Wagner: Flora Helvetica. Flora der Schweiz. Verlag Paul Haupt, Bern, Stuttgart, Wien, 1996, ISBN 3-258-05405-3, S. 440.

Weblinks

 Commons: Inntaler Primel (Primula daonensis)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Primeln | Alpenflora

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Inntaler Primel (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.