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Imeretien


იმერეთი
Imeretien

Region innerhalb Georgiens

Wappen Georgiens

Flagge Georgiens

Landessprachen Georgisch
Ethnien nach dem Zensus 2002: [1]
Georgier (98,5 %)
Russen (0,7 %)
Armenier(0,2 %)
Religionen nach dem Zensus 2002: [2]
Orthodoxe (99,1 %)
Hauptstadt Kutaissi
Größte Städte Kutaissi (186.000 Ew., 2002)
Status innerhalb Georgiens Region
Fläche 6552,3[3] km²
Gesamtbevölkerung 536.052 (2014) [4]
Bevölkerungsdichte 81,8 Ew./km²
Gouverneur Zurab Khajaia
Webseite www.imereti.ge

Imeretien (georgisch იმერეთი , Imereti; vollständig იმერეთის მხარე, Imeretis Mchare) ist eine Region Georgiens. Sie liegt am Mittellauf des Flusses Rioni und grenzt im Westen an Mingrelien und Gurien, im Norden an Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien, im Osten an Innerkartlien und im Süden an Samzche-Dschawachetien. Ihre Hauptstadt ist Kutaissi.

Geschichte

Imeretien is namengebend für die bisher nur auf englisch als Imeretian publizierte Kulturgruppe zwischen etwa dem Spät-Pleistozän und Früh-Holozän[5].

Imeretien war lange Teil von Kolchis und später Lasika. Kleinere Gebiete im Osten gehörten auch zu Iberien. Nach dem Eindringen der Araber in die Kaukasusregion zerfiel Lasika, und Imeretien wurde Teil Egrisis, das später mit Abchasien vereinigt wurde.

975 wurde es Teil des vereinigten georgischen Königreiches. 1466 wurde es wieder unabhängig und bildete eines der drei georgischen Königreiche.

Später wurde es Teil des Osmanischen Reiches. 1810 wurde Imeretien vom Russischen Reich erobert. 1918–1921 war Imeretien Teil der Republik Georgien, danach der Transkaukasischen SFSR in der Sowjetunion. 1936–1991 gehörte es zur Georgischen SSR. Seit der Unabhängigkeit Georgiens 1991 ist es eine georgische Provinz.

Gesellschaft

Die Bevölkerung spricht einen georgischen Dialekt und ist ein Teil des vielfältigen georgischen Volkes. Seit dem Übertritt Lasikas 523 zum Christentum ist dieses die vorherrschende Religion.

Verwaltungseinteilung

Imeretien ist in zwölf Munizipalitäten (munizipaliteti) eingeteilt, die nach ihren Verwaltungssitzen benannt sind:

Der äußerste nordöstliche Teil der Munizipalität Satschchere mit mehreren Dörfern liegt auf dem Territorium der nach Unabhängigkeit von Georgien strebenden, von einigen Staaten anerkannten Republik Südossetien, die dieses Gebiet als Teil ihres Rajons Dsau verwaltet.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ethnien in Georgien nach dem Nationalen Zensus 2002 (pdf) (Memento vom 7. April 2014 im Internet Archive)
  2. Religionen nach dem Nationalen Zensus 2002 (pdf) (Memento vom 19. November 2008 im Internet Archive)
  3. საქართველოს მოსახლეობის 2002 წლის პირველი ეროვნული საყოველთაო აღწერის შედეგები: ტომი I (Memento vom 23. Oktober 2015 im Internet Archive). მთავარი რედაქტორი: თეიმურაზ ბერიძე. თბილისი: საქართველოს სტატისტიკის ეროვნული სამსახური, 2003, გვერდი 52. ISBN 99928-0-768-7
  4. http://www.geostat.ge/cms/site_images/_files/english/population/According%20to%20preliminary%20results%20of%20the%202014%20population%20census%20Final.pdf
  5. Boris Gasparyan, Makoko Arimura (Hrsg). Stone age of Armenia. Monograph of the JSPS-Bilateral Joint Research Project Center for Cultural Resource Studies, Kanazawa University, 2014

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Kategorien: Region in Georgien

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Imeretien (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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