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Idensen


Idensen
Stadt Wunstorf
Höhe: 50 m
Einwohner: 964 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31515
Vorwahlen: 05031, 05723

Das Dorf Idensen ist ein Ortsteil der Stadt Wunstorf in der Region Hannover in Niedersachsen. Die Ortschaft liegt südwestlich des Stadtkerns am Mittellandkanal.

Geschichte

In einer zwischen 1120 und 1129 entstandenen Urkunde des Bischofs Sigward von Minden ist Idensen als „Ydanhusen“ erwähnt.

Grabmale der Familie von Idensen im Minoritenkloster von Hannover sind nicht erhalten.[1]

1546 wurden im „Landsteuer- und Schatzregister“ 32 Stellenbesitzer ausgewiesen, woraus sich etwa 300 Einwohner zu dieser Zeit in Idensen ableiten lassen.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Idensen und Idensermoor-Niengraben in die Stadt Wunstorf eingegliedert und bilden seitdem eine Ortschaft.[2] Idensermoor-Niengraben hatte bis dahin zum Landkreis Grafschaft Schaumburg gehört. Die Kreis- und Gemeindegrenze verlief auf der heutigen Straße "Branddrift". Aufgrund dieser früheren Zweiteilung hat Idensen bis heute im Telefonnetz zwei verschiedene Vorwahlnummern.

Politik

Ortsrat

Nach der Kommunalwahl 2011 verteilten sich die fünf Sitze des Ortsrates Idensens mit drei auf die SPD und zwei auf die CDU.[3]

SPD: Rolf Herrmann (Ortsbürgermeister), Hannelore Ibold, Uwe Wolters

CDU: Manfred Bokeloh, Cornelia Vauth

Wappen

Anlässlich der 850-Jahr-Feier von Idensen wurde im Jahre 1980 das Wappen des Ortes entworfen, das die berühmte romanische Sigwardskirche in der oberen Hälfte des zweigeteilten Wappens darstellt. In der unteren Wappenhälfte symbolisiert ein Pflug Idensens landwirtschaftliche Prägung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die Sigwardskirche ist eines der ältesten Bauwerke der Region Hannover und wegen ihrer romanischen Wand- und Deckenmalereien berühmt. Die vom Bischof Sigward zwischen 1129 und 1134 errichtete Kirche sollte ihm als Grabeskirche dienen und wurde später nach dem Bischof benannt.
  • Gegenüber der alten Kirche wurde 1888 die neue und größere Kirche im neugotischen Stil gebaut. Den Entwurf der Kirche hat Conrad Wilhelm Hase erstellt.
  • Am Mittellandkanal ist vor einigen Jahren ein Yachthafen (Marina) entstanden.

Baudenkmäler

Vereine

  • Schützengesellschaft
  • Männergesangverein (MGV)
  • Sozialverband SoVD (früher Reichsbund) gemeinsam mit Bokeloh
  • Kriegerkameradschaft
  • Männerturnverein (MTV)
  • DRK-Ortsverein
  • Landfrauenverein Rehren-Idensen
  • Sigward-Singers

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Für Sicherheit und Ordnung ist das Polizeikommissariat Wunstorf zuständig.
  • Der Brandschutz und die allgemeine Hilfe wird durch die Freiwillige Feuerwehr Idensen sichergestellt.

Bildung

Für die vorschulische Erziehung ist ein städtischer Kindergarten vorhanden. Die Grundschüler besuchen die Grundschule in Bokeloh. Weiterführende Schulen befinden sich in Wunstorf und im Schulzentrum Steinhude.

Verkehr

Die BAB 2 ist über die Anschlussstellen Wunstorf/Kolenfeld und Bad Nenndorf in jeweils 15 Minuten zu erreichen.
Der ÖPNV wird über das Stadtbussystem Wunstorf sichergestellt. Nächstgelegene Bahnhöfe sind in Haste und Wunstorf.
Für die Freizeit- und Berufsschifffahrt bestehen der Yachthafen Idensen und die Häfen Wunstorfs.

Weblinks

 Commons: Idensen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Arnold Nöldeke: Minoritenkloster, in: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover Bd. 1, H. 2, Teil 1, Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, 1932 (Neudruck Verlag Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-151-1), S. 215–220
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 198.
  3. Wahlbekanntmachung Nr. 10 – Bekanntgabe der endgültigen Wahlergebnisse der Kommunalwahlen in Wunstorf vom 11.09.2011. In: Stadt Wunstorf. 15. September 2011, abgerufen am 9. Februar 2012 (pdf).

Kategorien: Ortsteil von Wunstorf | Ehemalige Gemeinde (Region Hannover)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Idensen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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