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IVF Hartmann


IVF HARTMANN Holding AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN CH0012194780
Gründung 1870
Sitz Neuhausen am Rheinfall, Schweiz
Leitung Claus Martini
(Vorsitzender der Geschäftsleitung)
Rinaldo Riguzzi
(VR-Präsident)
Mitarbeiter 380 (31. Dezember 2015)
Umsatz 132,3 Mio. CHF (2015)
Branche Gesundheitsindustrie
Website www.ivf.ch

Die IVF HARTMANN Holding AG ist seit über 145 Jahren eines der führenden Schweizer Unternehmen im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter mit Hauptsitz in Neuhausen am Rheinfall. Die Kernaktivitäten der Unternehmensgruppe umfassen die fünf Geschäftsfelder Wundversorgung, Inkontinenzversorgung, Risikoprävention, Desinfektion sowie Erste Hilfe. Ergänzt werden diese Bereiche durch verschiedene Produktsegmente wie Watte, therapeutische Wärmepflaster, Damenhygiene, Babyhygiene und Immobilisation. Das Kundenportfolio erstreckt sich von Niedergelassenen Ärzten und Spitälern, über Alters- und Pflegeheime, Spitex, Apotheken und Drogerien, bis zum Lebensmitteleinzelhandel sowie verschiedenen Industrie- und Exportkunden.

Die Unternehmensgruppe, zu der nebst der IVF HARTMANN AG drei weitere Tochtergesellschaften zählen, beschäftigt rund 380 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 132,3 Millionen Schweizer Franken. Die IVF HARTMANN GRUPPE ist an der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange AG) kotiert. 66.3% der Aktien befinden sich im Besitz der HARTMANN GRUPPE, 33.7% sind in der Hand von rund 1‘800 Aktionären.

Geschichte

Das Unternehmen wurde als «Schaffhauser Woll- und Baumwollcarderie» durch Heinrich Theophil Bäschlin gegründet. Dieser begann 1870 in Schaffhausen mit der Fabrikation antiseptischer und hydrophiler Verbandstoffe. Basis dafür waren die Erkenntnisse von Victor von Bruns, dem es 1865 als Erstem gelang, Baumwolle zu entfetten und auf diese Weise saugfähig zu machen. 1871 verarbeitete die «Schaffhauser Woll- und Baumwollcarderie» erstmals auf der Welt Baumwolle im industriellen Massstab zu Verbandwatte.

Unter Mitwirkung von führenden Chirurgen aus Deutschland und der Schweiz wandelte Bäschlin 1874 seinen in der Zwischenzeit in «Fabrik für medizinische Verbandstoffe» umbenannten Betrieb in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen «Internationale Verbandstoff-Fabrik Schaffhausen» (IVF) um. In der Folge wurde das Produktsortiment erweitert, Akquisitionen getätigt und 1908 eine neue Fabrik in Neuhausen am Rheinfall bezogen. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts wuchs die IVF kontinuierlich sowohl durch Erweiterung der Produktpalette und Eröffnung neuer Standorte wie auch durch verschiedene Übernahmen. Mit den Zukäufen der auf Pflaster spezialisierten Isoplast AG (1972), der auf Watte spezialisierten Kistler AG (1984), der auf Inkontinenzprodukten ausgerichteten Vlesia AG (2000), des Chemieunternehmens BODE AG, Schweiz (2009) und mit der Übernahme der FUNNY Hygiene AG erweiterte die IVF ihre Geschäftsfelder fortlaufend.

1993 erwarb die deutsche HARTMANN Gruppe 60 Prozent des Aktienkapitals der IVF, welche bis zu diesem Zeitpunkt von der Galenica in Bern gehalten wurde. Seither tritt das Unternehmen unter dem Namen IVF HARTMANN unter dem Dach der HARTMANN-Gruppe auf.

Literatur

  • Albert Steinegger: Heinrich Theophil Bäschlin. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte. Biographien Band II. 34. Jg. 1957, S. 213–216 (PDF-Datei; 193 kB )

Weblinks


Kategorien: Gesundheitsunternehmen | Unternehmen (Kanton Schaffhausen) | Börsennotiertes Unternehmen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/IVF Hartmann (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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