IT-Dienstleistungszentrum Berlin - LinkFang.de





IT-Dienstleistungszentrum Berlin


IT-Dienstleistungszentrum Berlin
IT DZ Berlin logo.svg
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts
Gründung 2005[1]
Sitz Berlin
Leitung Ines Fiedler
Mitarbeiter 489
Umsatz 127,47 Mio. Euro[2]
Branche IT-Dienstleistungen
Website www.itdz-berlin.de
Stand: 2013 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2013

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der zentrale IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung.

Das ITDZ Berlin bietet Dienstleistungen im Bereich von Daten- und Telekommunikation an. Dazu gehört der Betrieb zweier Rechenzentren (Data Center) in einem ehemaligen Luftschutzbunker, ein fast 1000 km umfassendes Glasfasernetz, über das das Berliner Landesnetz (Verwaltungsintranet) kommuniziert, viele für die Verwaltungsarbeit notwendige Verfahren sowie IT-Infrastrukturdienste. Zum Leistungsspektrum des ITDZ Berlin gehört auch die Telefonie mit etwa 100.000 Teilnehmern.

Darüber hinaus bietet es Dienstleistungen wie Projektbegleitung, Ausschreibungsbegleitung und Sicherheitsberatungen.

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin ist eine nachgeordnete Einrichtung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Es wurde vom Landesbetrieb für Informationstechnik (LIT) per Gesetz vom 30. November 2004 in eine Anstalt des öffentlichen Rechts überführt. Der Hauptstandort befindet sich in der Berliner Straße in Berlin-Wilmersdorf.

Das ITDZ Berlin finanziert sich aus der eigenen Leistungserbringung.

Organe

Organe des ITDZ Berlins sind der Vorstand und der Verwaltungsrat. Der Vorstand des ITDZ Berlins wird vom Verwaltungsrat auf fünf Jahre bestellt.

Der Berliner Senat bestellt als Verwaltungsratsmitglieder Vertreter aus den Ressorts Finanzen und Wirtschaft sowie aus der zentralen Koordinierungsstelle für IT-Angelegenheiten. Der Rat der Bürgermeister stellt zwei Vertreter.

Aufgaben

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin bietet Dienste auf dem Gebiet der Sprach- und Datenkommunikation, Bereitstellung von Verfahren für Verwaltungsaufgaben, Datenschutz- und Sicherheitskonzepte, Durchführung von Ausschreibungen unter Beachtung von mittelstandsfreundlichen Vergaberichtlinien. Es betreibt zwei Rechenzentren, ein Service Center und ein gigabitfähiges MAN innerhalb Berlins.

Gründung und Unternehmensform

1969 begann das Land Berlin ein umfassendes Kommunikationsnetz in den Behörden aufzubauen. Noch im selben Jahr wurde das Landesamt für Elektronische Datenverarbeitung (LED) gegründet. 1991 fusionierten die beiden Rechenzentren von Berlin (Ost) und Berlin (West) zu einem neuen Dienstleister. Das LED wurde in Landesamt für Informationstechnik (LIT) umbenannt.

Das Amt ging 1998 in einen Betrieb nach § 26 Landeshaushaltsordnung (LHO) mit der Bezeichnung Landesbetrieb für Informationstechnik (LIT) über. Seit dem 1. Januar 2005 ist der ehemalige Landesbetrieb für Informationstechnik eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem neuen Namen IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin).

Wichtige Verfahren

Das ITDZ Berlin betreibt die Netzwerkstruktur und die Server für das Verfahren POLIKS der Berliner Polizei sowie bei der elektronischen Abwicklung der Leihgaben für den Verbund Öffentlicher Bibliotheken Berlin.

Nachdem die berlinweite Behördeneinwahl "900-BerlinTelefon", ein Service Center für die Berliner Verwaltung, erfolgreich eingeführt wurde, war Berlin Modellregion für die Bundesweite Bürgerservicenummer 115. Seit 2011 wird die Behördenrufnummer im Regelbetrieb angeboten. Dieses Service Center wird vom ITDZ Berlin betrieben.

Sonstiges

Seit dem 11. Juni 2010 ist das ITDZ Berlin als familienbewusstes Unternehmen ausgezeichnet. Im Rahmen des "audit berufundfamile" im ITDZ Berlin wurde das Zertifikat von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung verliehen. Am 24. Februar 2012 wurde der Erweiterungsbau mit dem Service Center 115, Data Center und Druckzentrum auf dem Gelände an der Berliner Straße von Innensenator Frank Henkel eröffnet.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vorgänger: 1969.
  2. Geschäftsbericht 2013. ITDZ, abgerufen am 26. Dezember 2014 (PDF 1,5 MB).

Kategorien: IT-Dienstleistung | Anstalt des öffentlichen Rechts | Behörde (Berlin) | Rechenzentrum | IT-Dienstleister (Deutschland)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/IT-Dienstleistungszentrum Berlin (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.