IMovie - LinkFang.de





IMovie


iMovie für Mac
Entwickler Apple
Erscheinungsjahr 5. Oktober 1999
Aktuelle Version 10.1.2[1]
(28. April 2016)
Betriebssystem OS X
Kategorie Videoschnitt
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
iMovie für Mac
iMovie für iOS
Entwickler Apple
Erscheinungsjahr 24. Juni 2010
Aktuelle Version 2.2.2[2]
(20. April 2016)
Betriebssystem iOS
Kategorie Videoschnitt
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
iMovie für iOS

iMovie ist ein nicht-lineares Videoschnittprogramm für die Betriebssysteme OS X und iOS der Firma Apple.

Geschichte

iMovie für das „klassische“ Mac OS wurde bis zu der Version 2.0 veröffentlicht. Seit iOS 4 sind funktional reduziertere Versionen von iMovie auch für iPhone und iPad erhältlich. Mit dem iPhone 4 kam auch eine iPhone-Version des Programms in den App Store. Mit Einführung des iPad 2 wurde auch hierfür eine Version veröffentlicht.

iMovie ist Teil des sogenannten iLife-Pakets, welches außerdem die Programme iPhoto, iDVD, iWeb und GarageBand enthält und zu jedem Macintosh-Computer mitgeliefert wird. Als Apple den Mac App Store einführte, wurde iMovie ab der Version 9 (iMovie ’11) online auch einzeln verkauft.

Im Oktober 2013 wurde angekündigt, dass iMovie fortan kostenlos aktualisierbar sein wird. Auf iOS-Geräten, die nach dem 1. September 2013 erworben wurden, ist eine kostenlose Installation möglich.

Funktionen

Seit der Programmversion 5 (Januar 2005) können mit dem Programm Videofilme im High-Definition-Format geschnitten werden, weswegen es zeitweilig als „iMovie HD“ bezeichnet wurde. Mit Einführung der neu entwickelten Programmversion 7 im August 2007 (iLife ’08) wurde dieser Namenszusatz wieder weggelassen.

iMovie stellt Videoeffekte, wie beispielsweise zur Verfremdung des Bildes, zur Verfügung. Genauere Bildkorrekturen sind durch Drittanbieter-Plugins möglich. Außerdem beinhaltet das Programm viele vorgefertigte Übergangs- und Titeleffekte. Ein für Hobbyfilmer wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, verwackelte Videoaufnahmen nachträglich zu stabilisieren, was mit einem gewissen Beschnitt des Bildes einhergeht.

Seit Version 9 (iMovie ’11) ist zusätzlich zu den thematisch gestalteten Übergangseffekten auch eine Funktion zur Anwendung vorgestalteter Kinofilm-Trailer nach Hollywood-Klischee, samt Fantasie-Studiotrailern, Bewegungseffekten und orchestralen Filmmusikstücken eingebaut worden.

Das Programm bietet eine vereinfachte Form des Arbeitens mit der Greenscreen-Technik (iMovie ’09 und ’11), wobei jedoch keine manuelle Anpassung des Grün-Schwellenwertes wie etwa bei fortgeschrittenen Videoschnitt- und Effektprogrammen möglich ist. In iMovie ’11 wurde ersatzweise die Option eingebaut, das letzte Bild eines Greenscreen-Clips als Referenz zur automatischen Anpassung zu verwenden.

Literatur

  • Daniel Mandl, Michael Schwarz: iMovie 11 – iLife von Apple für engagierte Hobbyfilmer – mit Informationen zu iDVD, iPhoto, iWeb und GarageBand. Edition Digital Lifestyle, Husum 2011, ISBN 978-3-939685-25-8.
  • Daniel Mandl & Michael Schwarz: iMovie 08 – iLife für passionierte Videofilmer, 2008, ISBN 978-3-939685-07-4

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Apple: Mac App Store - iMovie
  2. Apple: App Store - iMovie

Kategorien: Videosoftware | Apple-Programm | Proprietäre Software | Mac-OS-Software

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/IMovie (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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