Holzkirchen (Unterfranken) - LinkFang.de





Holzkirchen (Unterfranken)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: WürzburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Helmstadt
Höhe: 198 m ü. NHN
Fläche: 8,42 km²
Einwohner: 963 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97292
Vorwahl: 09369
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 149
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nibelungenstraße 1
97292 Holzkirchen
Webpräsenz: www.holzkirchen-ufr.de
Bürgermeister: Klaus Beck
}

Holzkirchen, umgangssprachlich auch Holzkirchen bei Würzburg, ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt.

Geographie

Geographische Lage

Holzkirchen liegt in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung

Holzkirchen besteht aus 2 Ortsteilen[2]:

Es gibt die Gemarkungen Holzkirchen und Wüstenzell.

Nachbargemeinden

Name

Etymologie

Der Name Holzkirchen besteht aus den althochdeutschen Wörtern holz (Gehölz, Wald) und kirihha (Kirche). Das Gotteshaus wurde nach seiner Lage am Wald benannt.[3]

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[3]

  • 775 Holzkiricha
  • 815 Holzkirihha
  • 820 Holzchyricha
  • 1193 Holzchirchen
  • 1259 Holzkirchen

Geschichte

Das vor 775 gegründete Kloster Holzkirchen und der Ort waren Teil des Gebietes des Hochstiftes Würzburg und fielen im Reichsdeputationshauptschluss an die Grafen Löwenstein-Wertheim. Gegen eine Rente verkauften sie diese jedoch schon 1803 an Bayern, das sie 1805 mit dem würzburgischen Gebiet Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überließ. Mit den Verträgen von Paris 1814 gelangte das Großherzogtum zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wüstenzell eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung

  • 1961: 0742 Einwohner[4]
  • 1970: 0795 Einwohner[4]
  • 1987: 0945 Einwohner
  • 2000: 1000 Einwohner
  • 2004: 0958 Einwohner
  • 2011: 0930 Einwohner

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Sir Hermann David Weber (* 1823 in Holzkirchen; † 1918 in London), Arzt am Deutschen Hospital in London, Leibarzt von Königin Victoria.

Literatur

  • Michael Mott: Über 1000 Jahre fuldisch / Propstei Holzkirchen: Klosteranlage kündet vom Ruhm Fuldas / Einzigartiger romanischer Kreuzgang, in: Fuldaer Zeitung, 14. Juli 1994, S. 14 (Serie: DENK-mal!).

Weblinks

 Commons: Holzkirchen (Unterfranken)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Holzkirchen in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/191004&attr=OBJ&val=1800
  3. 3,0 3,1 Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. C.H.Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 108 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. 4,0 4,1 4,2 Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.

Kategorien: Ort im Landkreis Würzburg | Holzkirchen (Unterfranken) | Gemeinde in Bayern

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Holzkirchen (Unterfranken) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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