Hohlaubgletscher - LinkFang.de





Hohlaubgletscher


Hohlaubgletscher

Hohlaubgletscher vom Hohlaubgrat bei P.3837

Lage Kanton Wallis, Schweiz
Gebirge Walliser Alpen, Mischabelgruppe
Typ Talgletscher
Länge 3,75 km (1973)[1]
Fläche 2,256 km² (2004)[2]
Exposition Nährgebiet Nordost, Zehrgebiet Ost
Höhenbereich 3'860 m ü. M. – 2'680 m ü. M. (1973)[3]
Neigung ⌀ 23° (42 %) [4]
 
Entwässerung Hohlaubbach, Saaser Vispa, Vispa, Rhone

Der Hohlaubgletscher ist ein Gletscher in den Walliser Alpen und beginnt nordöstlich unterhalb des Allalinhorns. Im Jahr 1973 erstreckte er sich über einen Höhenbereich von 2'680 m ü. M. bis 3'860 m ü. M. und war 3,75 Kilometer lang.[1] Die Fläche betrug 2004 2,256 km².[2] Das Wasser des Hohlaubgletschers fließt über den Hohlaubbach zur Saaser Vispa.

Der Hohlaubgletscher ist durch den Hohlaubgrat vom südöstlich gelegenen Allalingletscher getrennt. Der Nordostgrat des Allalinhorns, auf dem die Bergstation Mittelallalin der Metro Alpin steht, trennt den Hohlaubgletscher vom nordwestlich gelegenen Feegletscher. Beide benachbarten Gletscher sind deutlich größer. Auf einem Felsvorsprung nördlich oberhalb der Zunge des Hohlaubgletschers steht auf 3'030 m ü. M. die Britanniahütte.

Während der kleinen Eiszeit mündete der Hohlaubgletscher in den Allalingletscher. Heute reicht der Hohlaubgletscher nicht mehr so weit hinunter. Wie auch beim Allalingletscher befindet sich das Gletscherende derzeit in steilem Gelände, was die Gefahr sogenannter Zungenrutschungen in sich birgt. Im Sommer 2003 wurde eine solche Zungenrutschung beim Hohlaubgletscher festgestellt, die aber nicht zu einem größeren Eisabbruch führte, wie das beim Allalingletscher 1965 der Fall war und 88 Menschen das Leben kostete.[4]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) der ETH Zürich (Hrsg.): Hohlaubgletscher. In: Schweizerisches Gletschermessnetz. (online , auch als PDF , abgerufen am 23. Januar 2014).
  2. 2,0 2,1 WGMS: Fluctuations of Glaciers Database. World Glacier Monitoring Service, Zurich 2013 (DOI:10.5904/wgms-fog-2013-11), abgerufen am 11. Dezember 2013
  3. National Snow and Ice Data Center: World Glacier Inventory. Boulder (Colorado, USA) 1999, aktualisiert 2012, doi:10.7265/N5/NSIDC-WGI-2012-02
  4. 4,0 4,1 Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) der ETH Zürich: Hohlaubgletscher. In: Naturgefahren Gletscher. (online , auch als PDF ).

Weblinks


Kategorien: Gletscher in Europa | Gletscher in den Alpen | Gletscher im Kanton Wallis | Flusssystem Vispa

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hohlaubgletscher (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.