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Hohengandern


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: EichsfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Hanstein-Rusteberg
Höhe: 218 m ü. NHN
Fläche: 6,84 km²
Einwohner: 582 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036081
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Steingraben 49
37318 Hohengandern
Webpräsenz: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: Bernt Ziegenbein
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Hohengandern ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie ist Teil und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg.

Geographische Lage

Hohengandern liegt etwa 1,2 km östlich des Dreiländerecks Hessen–Niedersachsen–Thüringen, direkt westlich des kleinen Leine-Zuflusses Mühlbach. Das Dorf erstreckt sich nordöstlich der bis 325 m ü. NN hohen Erhebung des Alten Holzes und der 375 m ü. NN hohen Neuseesen-Werleshäuser Höhen auf etwa 210 bis 225 m Höhe. Höchste Erhebung in der Gemarkung ist der 369 m hohe Heuberg im Südosten.

Nördlich befinden sich Niedergandern und Besenhausen (in Niedersachsen), nordöstlich liegt Kirchgandern, östlich Arenshausen, südöstlich Unterstein, südlich Bornhagen (alle in Thüringen), südsüdwestlich Neuseesen, südwestlich Schloss Arnstein, westlich Eichenberg-Bahnhof und nordwestlich Hebenshausen (alle in Hessen). Durch die Ortschaft führt im Abschnitt Schloss Arnstein–Arenshausen die Bundesstraße 80 und im Abschnitt Arenshausen-Eichenberg die Bahnstrecke Halle–Hann. Münden.

Geschichte

Hohengandern wurde 1376 erstmals urkundlich als Hohngandern erwähnt.[2] Eine erste Erwähnung 1127 kann sich auch auf die benachbarten Gandern-Dörfer beziehen. Der Ort war bis zur Säkularisation Teil von Kurmainz und von 1802 bis 1945 Teil der preußischen Provinz Sachsen. 1856 wurde die Dorfkirche Hohengandern erbaut.

Ab 1945 war Hohengandern Teil der sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 lag der Ort nahe der Innerdeutschen Grenze. Am 12. November 1989 wurde ein Übergang zwischen Hohengandern und dem hessischen Neu-Eichenberg geöffnet. Seit 1990 ist Hohengandern Teil des neu gegründeten Bundeslandes Thüringen.

Der quadratische Bruchsteinbau des Kirchturmes mit verschieferter Haube ist ein Bau älterer Zeit. Der unverputzte Quaderbau des Schiffes wurde 1856 in spätklassizistischen Formen errichtet. Großrundbögige Fenster liefern das Tageslicht zum Raum.[3]

Wappen

Blasonierung: „Sechsfach geständert, oben von Grün und Rot, unten von Silber und Grün; im Schnittpunkt der Ständer ein roter Kreis sowie oben im roten Ständer eine flügelbreitende wachsende silberne Gans, unten in den silbernen Ständern je ein abwärtsgekehrtes grünes Eichenblatt und im grünen Ständer drei (1:2) silberne zunehmende Monde.“

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 578
  • 1995: 583
  • 1996: 599
  • 1997: 588
  • 1998: 589
  • 1999: 587
  • 2000: 593
  • 2001: 586
  • 2002: 560
  • 2003: 573
  • 2004: 563
  • 2005: 552
  • 2006: 547
  • 2007: 550
  • 2008: 555
  • 2009: 558
  • 2010: 571
  • 2011: 574
  • 2012: 580
  • 2013: 577
  • 2014: 571
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Hohengandern setzt sich aus acht Mitgliedern zusammen.

  • CDU: 5 Sitze
  • SPD / Interessengemeinschaft: 1 Sitz
  • Wahlvorschlag FFw Hohengandern: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)[4]

Bürgermeister

Der Bürgermeister Bernd Ziegenbein wurde am 27. Juni 2004 gewählt.[5]

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Hohengandern  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Erhard Müller: Die Ortsnamen des Kreises Heiligenstadt. Heilbad Heiligenstadt 1989, S. 18
  3. Werner Hermann: Dorfkirchen in Thüringen. Verlagshaus Thüringen, 1992, ISBN 3-86087-014-9, S. 51.
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  5. Kommunalwahlen 2006. Endgültige Ergebnisse. Wahlen der Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister. Der Landeswahlleiter, archiviert vom Original am 16. Dezember 2013, abgerufen am 10. März 2010 (PDF; 2,4 MB).
  6. Elke Drewes: Der Traum vom Bauernhaus. Deutschlandfunk, 23. November 2001, abgerufen am 8. Mai 2013.
  7. Annette Braun-Lüllemann beim dt. Forschungsinformationssystem Agrar/Ernährung des Bundes und der Länder, abgerufen am 8. Mai 2013.

Kategorien: Ort im Landkreis Eichsfeld | Hohengandern | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hohengandern (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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