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Hohendubrau


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: GörlitzVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungsverband: Diehsa
Höhe: 132 m ü. NHN
Fläche: 45,42 km²
Einwohner: 1941 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02906
Vorwahlen: 035876 und 035932Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GR, LÖB, NOL, NY, WSW, ZI
Gemeindeschlüssel: 14 6 26 190
Gemeindegliederung: 9 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 23
02906 Hohendubrau
Webpräsenz: www.hohendubrau.org
Bürgermeister: Denis Riese (parteilos)
}

Hohendubrau, obersorbisch Wysoka Dubrawa?/i, ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz mit Verwaltungssitz in Weigersdorf und Teil des Verwaltungsverbandes Diehsa. Der Name der Gemeinde leitet sich von der Hohen Dubrau ab, ein eigentlicher Ort mit diesem Namen existiert allerdings nicht.

Geographie

Die Gemeinde Hohendubrau liegt im mittleren Westen des Landkreises in einem waldreichen Gebiet südwestlich der Talsperre Quitzdorf im namensgebenden Höhenzug Hohe Dubrau. Sie liegt etwa mittig zwischen den beiden Kreisstädten Görlitz und Bautzen, von denen sie jeweils rund 20 Kilometer entfernt ist.

Gemeindegliederung

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

Zum amtlichen Sorbischen Siedlungsgebiet zählen alle Ortsteile außer Groß Radisch, Jerchwitz und Thräna.

Geschichte

Die Gemeinde Hohendubrau entstand am 1. Juli 1995, als sich die Gemeinden Gebelzig (mit Groß Saubernitz und Sandförstgen), Groß Radisch (mit Jerchwitz und Thräna) und Weigersdorf (mit Dauban und Ober Prauske) zusammenschlossen.[2]

Der Ort Groß Radisch wurde im Jahr 1422 als Radisschaw erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt aus dem sorbischen „Ort des Radiš“ und dürfte auf den Ortsgründer zurückzuführen sein oder auf den slawischen Kriegsgott Radegast hinweisen.

Jerchwitz hieß früher „Erbisdorff“ oder „Erichsdorf“. Die jetzige aus dem sorbischen stammende Bezeichnung ist vom Begriff Jarczowice abzuleiten, was so viel bedeutet wie „Dorf des Jarosch“ oder „Dorf des Jarik“.

Der Ortsname von Thräna ist vom sorbischen Drěnow (von „Kornelkirsche“) oder von trawa („Wiese“ oder „Gras“) abgeleitet.

Alle Ortsteile waren ursprünglich sorbischsprachig. Noch 1884 lag der sorbische Bevölkerungsanteil laut Arnošt Muka zwischen 55 % in Jerchwitz und 92 % in Dauban.[3] Ernst Tschernik zählte 1956 in den Gemeinden Gebelzig, Groß Radisch und Weigersdorf einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 11, 2 bzw. 25 %.[4] Heute ist die Sprache aus dem Ortsalltag verschwunden.

Politik

Gemeinderatswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 59,7 % (2009: 59,4 %)
 %
50
40
30
20
10
0
47,7 %
39,0 %
13,3 %
WVG
WVR
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,7 %p
-1,3 %p
+4,0 %p
WVG
WVR
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Die Kommunalwahlen der vergangenen Jahre ergaben folgende Stimm- bzw. Sitzverteilungen:

Parteien und Wählergemeinschaften 2009 2004
 % Sitze  % Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 50,4 7 62,0 9
Freie Wählervereinigung Gebelzig 40,3 6 29,2 4
Wählervereinigung Freiwillige Feuerwehr Groß Radisch 9,3 1 8,8 1
gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung 59,4 % 51,2 %

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • CDU: 7 Sitze
  • Freie Wählervereinigung Gebelzig (WVG): 5 Sitze
  • Wählervereinigung Groß Radisch - Jerchwitz - Thräna (WVR): 2 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Aussichtsturm bei Groß Radisch auf dem Monumentberg (293,4 m ü. NN)
  • Kirche Groß Radisch von 1801
  • Kirschenfest in Groß Radisch
  • Elchgehege beim Ortsteil Dauban
  • Freizeit- & Campingpark Thräna mit Wildtiergehege

Verkehrsanbindung

Die Bundesautobahn 4 verläuft südlich der Gemeinde und ist über den Anschluss Weißenberg zu erreichen.

Quellen und weiterführende Literatur

Literatur

Fußnoten

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
  3. Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.
  4. Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 254.
  5. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014

Weblinks

 Commons: Hohendubrau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Hohendubrau | Ort in der Oberlausitz | Gemeinde in Sachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hohendubrau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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