Hochschwab - LinkFang.de





Hochschwab


Dieser Artikel behandelt den Berg Hochschwab, die Gebirgsgruppe wird unter Hochschwabgruppe behandelt. Für das Theaterstück von Werner Schwab siehe Hochschwab (Theaterstück).
Hochschwab

Hochschwab mit Südwand von der Oberen Dullwitz (Osten)

Höhe 2277 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Hochschwabgruppe
Dominanz 38,8 km → Hochtor
Schartenhöhe 1051 m ↓ Präbichl
 
Gestein Wettersteinkalk
Alter des Gesteins Anisium - Karnium
Normalweg über die Aflenzer Staritzen (unschwierig)

Der Hochschwabgipfel bei Sonnenuntergang

pd5

Der Hochschwab in der Obersteiermark ist mit 2277 m ü. A. der höchste Berg der Hochschwabgruppe.

Lage

Der Hochschwab-Gipfel ist eine flache Fels-/Rasenkuppe, die vom Schiestlhaus (2153 m ü. A. ) im Nordosten in etwa einer halben Stunde und über die Hochfläche im Westen (Biwakschachtel Fleischerhütte[Anm. 1][1][2]) einfach erstiegen werden kann. Das Schiestlhaus kann von Seewiesen (974 m ü. A. ) am Fuße des Steirischen Seebergs über das Seetal, die Untere Dullwitz zur Voisthaler Hütte, die Obere Dullwitz und den Graf-Meran-Steig erreicht werden, aber auch von Norden, von Weichselboden im Salzatal. Das Schaustück des Hochschwabs ist seine mächtige plattige Südwand, die sich in einer Breite von fast zwei Kilometern und einer Höhe von bis zu 300 Metern über dem Trawiessattel und den dort zusammentreffenden Tälern Trawiestal (im Südwesten) und Obere Dullwitz (im Südosten) aufbaut. Durch die Südwand führen Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden.

Hochschwab-Tragödie 1988

Anfang November 1988 kam es am Hochschwab zu einer Bergtragödie, welche die bis dahin größte Suchaktion der steirischen Bergrettung auslöste. Eine siebenköpfige Gruppe war zwei Tage und Nächte bei Stürmen und eisigen Temperaturen in rund 2000 Metern Seehöhe gefangen. Nach dem Einsatz von 150 Alpingendarmen und Bergrettern sowie fünf Hubschraubern, konnten fünf der Personen nur noch tot geborgen werden, die anderen beiden überlebten mit schweren Verletzungen.[3]

Literatur

  • August von Böhm: Führer durch die Hochschwab Gruppe. 1. Auflage, 1881, 2. Auflage, 1896
  • Eduard Mayer, Ludwig Obersteiner: Hochschwabführer. 1. Auflage, 1922, 2. Auflage, 1932
  • Liselotte Buchenauer: Hochschwab. 1960 und mehrere Neuauflagen, ISBN 3-7011-7044-4
  • Günter Auferbauer, Norbert Hausegger: Der Hochschwab im Winter. 1971
  • Peter Rieder: Hochschwab. AV-Führer, Bergverlag Rother, 2. Auflage 1976, ISBN 3-7633-1216-1
  • Günter und Luise Auferbauer: Hochschwab. AV-Führer, Bergverlag Rother, 1990, ISBN 3-7633-1261-7
  • Hans Hödl, Norbert Hausegger: Der Hochschwab, Bergsteiger von einst erzählen. Verlag Styria, 1993, ISBN 3-222-12219-9
  • Fritz Bayerl, Karl und Inge Friedl, Anton Lenger: Alpenregion Hochschwab. Verlag G. Höller, 2. Auflage 2001, ISBN 3-85226-092-2
  • Rudolf Ägyd Lindner: Hochschwab. 2. Auflage. Weishaupt, 2002, ISBN 978-3-900310-26-4.
  • Hans Hödl: Wandererlebnis Hochschwab & Hohe Veitsch. 2003, ISBN 3-85326-130-2
  • Ewald Putz: Hochschwab, Der Berg, Das Wasser, Die Menschen. Verlag Ch. Brandstätter, 2004, ISBN 3-85498-325-5
  • Günter und Luise Auferbauer: Hochschwab. Rother Wanderführer. 5. Auflage. 2009, ISBN 978-3-7633-4189-4
  • Norbert Hausegger: Hochschwab, Das Steirische Gebirg. Fotos, Texte, Erweitert. blurb, 2015, ISBN 978-3-200-04234-6
  • Erich Heidenbauer: Zauber des Hochschwab - Die schönsten Fototouren. 2015, ISBN 978-3-200-04172-1

Anmerkungen

  1. Schutzhaus Fleischerhütte am 28. Mai 1928 vollständig abgebrannt. Siehe: Allerlei. Brand einer Schutzhütte am Hochschwab. In: Badener Zeitung, 6. Juni 1928, S. 5, unten links anno.onb.ac.at

Weblinks

 Commons: Hochschwab  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Touristisches. Die Fleischerhütte auf dem Hochschwab. Badener Zeitung, 31. Oktober 1928, S. 4, Mitte rechts anno.onb.ac.at
  2. Touristik. Die neue Fleischer-Hütte. In: Badener Zeitung, 1. November 1929, S. 8, unten links anno.onb.ac.at
  3. 7 Alpinisten zwei Tage vermisst

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschwab (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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