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Hochschule Hannover


Hochschule Hannover
Gründung 1. August 1971
Trägerschaft staatlich
Ort Hannover
Bundesland Niedersachsen
Land Deutschland
Leitung Josef von Helden
Studenten 10.040 (WS 2015/16)
Mitarbeiter ca. 620
davon Professoren 225
Jahresetat über 45 Mio. € (2009)
Website www.hs-hannover.de

Die Hochschule Hannover (HsH) ist eine staatliche Fachhochschule in Niedersachsen. In Hannover gliedert sie sich im Wesentlichen in vier Standorte (Hauptcampus am Ricklinger Stadtweg in Hannover-Linden , EXPO-Plaza , Blumhardtstraße in Hannover-Kleefeld und Heisterbergallee in Hannover-Ahlem ).[1]

Die HsH hat etwa 9.600 eingeschriebene Studierende im Wintersemester 2014/2015 sowie insgesamt rund 620 Professoren und Mitarbeiter. Präsident ist seit dem 12. Mai 2014 Josef von Helden.[2]

Fakultäten

Die Hochschule Hannover gliedert sich in fünf Fakultäten.

  • Fakultät I – Elektro- und Informationstechnik
  • Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik
  • Fakultät III – Medien, Information und Design
Die Fakultät III gliedert sich in die Abteilung Design und Medien (DM) und die Abteilung Information und Kommunikation (IK).

Geschichte

Durch den Zusammenschluss verschiedener Vorgängereinrichtungen entstand am 1. August 1971 die Fachhochschule Hannover. Deren Fachbereich Bildende Kunst und Design ging auf die Freye Handwerksschule für Lehrlinge von 1791 zurück. Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen ging aus der 1853 gegründeten „Königlich Hannoverschen Baugewerkschule zu Nienburg/Weser“ hervor und die Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau gingen aus einer Schulgründung von 1892 hervor.

Zum 1. September 2007 gliederte die Fachhochschule Hannover die bisherige Evangelische Fachhochschule Hannover als neue Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales bei sich ein. Diese hatte sich wiederum aus der Diakonenausbildung des Stephansstiftes und dem 1905 gegründeten Christlich-Sozialen Frauenseminar entwickelt.

Die Fachbereiche Bildende Kunst und Architektur und Bauingenieurwesen wurden zum Sommersemester 2008 bzw. Wintersemester 2008/2009 im Rahmen des Hochschuloptimierungskonzepts (HOK) der niedersächsischen Landesregierung[3] geschlossen.

Am 8. Juni 2010 wurde die Fachhochschule aufgrund einer Gesetzesänderung umbenannt in Hochschule Hannover.[4][5][6]

Nach Akkreditierung durch die Gesellschaft ACQUIN Ende 2010 ist die Hochschule mit ihrem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie „die einzige deutsche Hochschule, die die international übliche Bezeichnung »Photojournalism and Documentary Photography«“ tragen darf. Sie zählt mit diesem Kernprofil zu den bedeutendsten internationalen fotografischen Ausbildungsstätten.[7]

Institute

Zu der Hochschule Hannover gehören folgende Institute:[8]

  • Institut für Energie und Klimaschutz (IEK)
  • Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB)
  • Institut für Innovations-Transfer (ITI)
  • Forschungszentrum Automatisierung umwelt- und bioverfahrenstechnischer Prozesse und Systeme (AUBIOS)
  • Institut für digitale Medien (DM_I)
  • Kompetenzzentrum Information Technology and Management (CC_ITM)
  • Kompetenzzentrum Projektmanagement (CCPM)
  • Institut für Gesundheitsmanagement (IGM)
  • Institut für angewandte Gesundheits-, Bildungs- und Sozialforschung (GBS)

Reputation

Die Studiengänge Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik gehören laut einer Umfrage unter Personalverantwortlichen der Zeitschrift Wirtschaftswoche zu den 10 Besten Deutschlands.[9]

Rektoren und Präsidenten der Hochschule Hannover

Rektoren:

Präsidenten:[10]

Partnerhochschulen

Durch die Zusammenarbeit mit über 80 Hochschulen im Rahmen des Erasmus-Programms haben Studierende und Hochschulpersonal vielfältige Möglichkeiten zum Studium, Praktikum, Anfertigen von Abschlussarbeiten und zum Aufbaustudium im europäischen Ausland. Außerhalb Europas bietet die Hochschule aufgrund intensiver Kontakte in die chinesischen Provinzen Anhui und Zhejiang, nach Malaysia und Südkorea sowie in die hannoversche Partnerstadt Hiroshima, zu amerikanischen und zu australischen Hochschulen strukturierte Austauschprogramme. Durch die enge Verzahnung von Studium und Praxis verfügt die Hochschule Hannover darüber hinaus über Kontakte zu Unternehmen im In- und Ausland.

Bekannte Absolventen

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Fachhochschule Hannover  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Standorte der HsH
  2. Präsidium der HS Hannover. HS Hannover, abgerufen am 10. Juli 2014.
  3. Hochschuloptimierungskonzepts (HOK) der niedersächsischen Landesregierung
  4. Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes vom 10. Juni 2010, §2, Abs. 1. Stand: 19. August 2010
  5. Niedersächsisches Hochschulgesetz – Neue Chancen für beruflich Qualifizierte
  6. Juliane Kaune: Umbenennung der FH sorgt für Verwirrung . Hannoversche Allgemeine am 6. Januar 2012
  7. Wilfried Köpke (Verantw.): Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie akkreditiert auf Seite der Hochschule vom 4. November 2010, dauerhaft abrufbar über Internet Archive
  8. Institute der Hochschule Hannover , abgerufen am 20. August 2015
  9. Die besten Fachhochschulen 2015 , abgerufen am 18. August 2015
  10. Leitung der Fachhochschule Hannover (FHH) (PDF; 42 kB), abgerufen am 12. April 2011
  11. Juliane Kaune: Präsidium der Hochschule Hannover um Kerkow-Weil tritt zurück . Hannoversche Allgemeine am 15. März 2013
  12. Pressemitteilung der Hochschule Hannover vom 20. März 2013. Abgerufen am 21. März 2013.
  13. Pressemitteilung Führungswechsel an der Hochschule Hannover vom 9. Mai 2014
  14. Alumni der Hochschule Hannover , abgerufen am 18. August 2015

Kategorien: Hochschule in Hannover | Gegründet 1971 | Fachhochschule in Deutschland

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule Hannover (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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