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Historische Vorwahlen (Deutschland)


Im Laufe der Entwicklung des Telefonnetzes wurden Vorwahlen immer wieder geändert, um bestimmte Nummernbereiche freizuräumen. Wenn in einem Ortsnetz der Nummernvorrat knapp wurde, wurde die Ortsvorwahl verkürzt, da die Gesamtzahl der Ziffern (ohne Verkehrsausscheidungsziffer 0) auf 10 Stellen begrenzt war. Diese Zahl ergibt sich gemäß ITU-Empfehlung E.163, wonach die internationale Rufnummer maximal 12 Stellen haben durfte, abzüglich des Ländercodes „49“ für Deutschland. 1997 wurde die Empfehlung durch E.164 ersetzt, die nun 15 Stellen erlaubt. Bei den früher üblichen mechanischen Vermittlungsanlagen mussten für jede zusätzliche Ziffer weitere Wählerbaugruppen eingebaut werden, was einen erheblichen Kostenfaktor darstellte.

Die Umstellung der Vorwahlen der DDR auf das gesamtdeutsche Vorwahlsystem wird in einem eigenständigen Artikel dargestellt.

Vorwahlnummern in numerischer Reihenfolge

01

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
012
012-12 30.09.2008 Innovative Dienste: web.de Umstellung auf Nummern im Bereich 032-12
012-230 2007 Innovative Dienste: tesion, Stuttgart Betrieb eingestellt
012-3131 2007 Innovative Dienste: BBA Netkom Betrieb eingestellt
012-3333 2007 Innovative Dienste: BBA Netkom Betrieb eingestellt
012-3456 2007 Innovative Dienste: CommAssist, Lübeck Betrieb eingestellt
013
0130 2001[1] Freecall Umstellung auf Nummern im internationalen Format im Bereich 0800
015
01505 16.11.2002 Mobilfunk Quam Betrieb eingestellt
016
0161 12/2000 Mobilfunk C-Netz Betrieb eingestellt
0165 12/2000 Pager Quix Betrieb eingestellt
0166 12/2001 Pager TeLMI Betrieb eingestellt
01680
01681
04/2002 Pager Scall Betrieb eingestellt
018
01888 030 18
0228 99
2009 Informationsverbund Berlin-Bonn Betrieb der eigenen Vorwahl eingestellt
019
0190 01/2006 Premium-Dienste Umstellung auf Nummern im internationalen Format im Bereich 0900

02

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
020
02000 ca. 1998 Expo 2000 Hotline Eingestellt
021
02101 02131 11/1991 Neuss Umgliederung der linksrheinischen Ortsnetze in eine eigene Knotenvermittlungsstelle (KVSt) in Neuss
02105 02132 11/1991 Meerbusch-Büderich
02106 02133 11/1991 Dormagen
02107 02137 11/1991 Neuss-Norf
02120 02053 10/1982 Velbert-Neviges Umgliederung zur KVSt Velbert
02121 0202 ca. 1975 Wuppertal Verkürzung der Vorwahl
02122 0212 06/1985 Solingen Verkürzung der Vorwahl
02123 02191 ca. 1974 Remscheid Sitz einer neuen KVSt
02124 02126 vor 1974[2] Heiligenhaus ursprünglich mit dem Ortsnetz Velbert vereinigt
02124 02051 10/1982 Velbert Sitz einer neuen KVSt
02125 02336 03/1984 Schwelm Umgliederung zur KVSt Hagen
02126 02196 vor 1974[2] Wermelskirchen Umgliederung zur neuen KVSt Remscheid
02126 02056 10/1982 Heiligenhaus Umgliederung zur KVSt Velbert
02127 02052 10/1982 Velbert-Langenberg
02128 02058 10/1982 Wülfrath
02131 0203 ca. 1975 Duisburg Verkürzung der Vorwahl
02132 0208 08/1975 Oberhausen Verkürzung der Vorwahl; Zusammenlegung zweier Ortsnetze
02133 0208 ca. 1975 Mülheim an der Ruhr
02134 02064 11/1991 Dinslaken Umgliederung der KVSt Duisburg zur Hauptvermittlungsstelle Essen
02135 02065 11/1991 Duisburg-Rheinhausen
02136 02066 11/1991 Duisburg-Homberg
02141 0201 ca. 1970 Essen Verkürzung der Vorwahl; Einrichtung einer neuen Hauptvermittlungsstelle in Essen
02142 02041 ca. 1977 Bottrop Einrichtung einer neuen KVSt in Bottrop
02143 02043 ca. 1977 Gladbeck
02144 02054 ca. 1977 Essen-Kettwig Umgliederung zur neuen KVSt Velbert
02145 02045 ca. 1977 Bottrop-Kirchhellen Umgliederung zur neuen KVSt Bottrop
02172 0214 1982 Leverkusen Verkürzung der Vorwahl
02191 02195 vor 1974[2] Radevormwald Freiräumen der Kennzahl für Remscheid
02194 02120 vor 1974[2] Velbert-Neviges Freiräumen des Nummernblocks für die neue KVSt Remscheid
022
02221 0228 05/1980 Bonn Verkürzung der Vorwahl
02229 02221 ca. 1976 Bonn-Bad Godesberg Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Bonn
02281 02267 vor 1980 Wipperfürth Auflösung der KVSt Wipperfürth und Eingliederung in die KVSt Gummersbach, um die Gasse 0228 für Bonn freizuräumen
02283 02268 vor 1980 Kürten
02284 02269 vor 1980 Kierspe-Rönsahl
023
02321 0234 ca. 1970 Bochum Verkürzung der Vorwahl
02322 0209 ca. 1970 Gelsenkirchen Verkürzung der Vorwahl
02350 02352  ? Altroggenrahmede Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Altena
024
024422 02482 Hellenthal Verkürzung der Vorwahlen in der KVSt Kall
024424 02484 Mechernich-Eiserfey
024425 02485 Schleiden-Dreiborn
024426 02486 Nettersheim
025
025032 02532 ca. 1975[2] Ostbevern Verkürzung der Vorwahlen in der KVSt Münster (Westfalen)
025033 02533 ca. 1975 Münster-Nienberge
025034 02534 ca. 1975 Münster-Roxel
025035 02535 ca. 1975 Sendenhorst-Albersloh
025036 02536 ca. 1975 Münster-Albachten
025038 02538 ca. 1975 Drensteinfurt-Rinkerode
02531 05971 ca. 1975[2] Rheine Umgliederung der KVSt Rheine zur Hauptvermittlungsstelle Lingen (Ems), um die Gasse 0253 freizuräumen
02533 05973 ca. 1975 Neuenkirchen
02535 05975 ca. 1975 Rheine-Mesum
02536 05976 ca. 1975 Salzbergen
02537 05977 ca. 1975 Spelle
02538 05978 ca. 1975 Hörstel-Dreierwalde
026
02624 02601 vor 1974[2] Nauort Ausgliederung aus dem Ortsnetz Höhr-Grenzhausen
02629 0261 vor 1974 Rübenach Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Koblenz
02631 02632 vor 1974 Andernach ursprünglich mit Neuwied vereinigt
02631 02637 vor 1974 Weißenthurm
027
02757 02752  ? Fischelbach Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Bad Laasphe
027702 02770  ? Hirzenhain (Eschenburg) Verkürzung der Vorwahlen[2]
027703 02779  ? Beilstein (Westerwald)
02779 02736  ? Niederdresselndorf Ortsnetz aufgelöst, um Vorwahl für Verkürzung freizuräumen. Eingliederung in das Ortsnetz Burbach, Siegerland.
0279 09/1997 Funkrufdienst Eurosignal (Mitte) Betrieb eingestellt
029
02970 02973
02971
um 1995 Eslohe-Cobbenrode Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in die Ortsnetze Eslohe und Schmallenberg-Dorlar
02978 02973 um 1995 Eslohe-Reiste Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Eslohe
02979 02971 um 1995 Kirchrarbach Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Schmallenberg-Dorlar

03

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
031
0311 030 29.06.1973 Berlin (West) Verkürzung der Vorwahl
033
033052 03304 10/1997[3] Leegebruch Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Velten, bisherigen Rufnummern wurde die 2 vorangestellt
033081 033082 um 1996 Neuglobsow Eingliederung in das Ortsnetz Menz
033879 039389 Ende 1993 Schollene
033927 033922 07/1997[3] Linum Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Karwesee, bisherige Rufnummern: führende 6 ersetzt durch 5, 7 durch 8
037
037 1991 Verkehrsgebiet Ost Verkürzte Landesvorwahl für die ehemalige DDR aus dem Ortsnetz von Berlin (West)

04

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
041
0411 040 29.06.1973 Hamburg Verkürzung der Vorwahl
041862 04186 Buchholz-Trelde Verkürzung der Vorwahl
041863 04182 Heidenau (Nordheide) Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Tostedt
042
042012 04292 Ritterhude Verkürzung der Vorwahlen (nach Freiräumen)
042013 04293 Ottersberg-Fischerhude
042014 04294 Riede
042015 04295 Emtinghausen
042016 04296 Schwanewede-Aschwarden
042017 04297 Ottersberg-Posthausen
042018 04298 Lilienthal
042452 04240 1.9.1973[4] Wachendorf Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Syke-Heiligenfelde
042453 04245 1.9.1973[4] Neuenkirchen (bei Bassum) Verkürzung der Vorwahl
042652 04269 Ahausen-Kirchwalsede Verkürzung der Vorwahl
042653 04265 Fintel
04291 04791 11/1974[2] Osterholz-Scharmbeck Umgliederung zur Hauptvermittlungsstelle Bremerhaven, um Gasse 0429 für Vorwahlenverkürzung freizuräumen
04292 04792 11/1974 Worpswede
04293 04793 11/1974 Hambergen
04294 04794 11/1974 Worpswede-Ostersode
04295 04795 11/1974 Osterholz-Scharmbeck-Garlstedt
04296 04796 11/1974 Osterholz-Scharmbeck-Teufelsmoor
043
 ? 04383 Schönweide, Grebin Umgliederung zur neuen KVSt Lütjenburg
04304 04384 Selent
04306 04385 Hohenfelde
043252 04392 Nortorf Verkürzung der Vorwahlen
043253 04393 Boostedt
043254 04394 Bokhorst
043352 04335 Hohn Verkürzung der Vorwahl
043353 04338 Alt Duvenstedt Verkürzung der Vorwahl (nach Freiräumen)
04338 04331 Ostenfeld Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Rendsburg
04345 04381 Lütjenburg Neubildung der KVSt Lütjenburg
04368 04382 Döhnsdorf, Wangels
044
044090 04480 Strückhausen Verkürzung der Vorwahlen in der KVSt Oldenburg[2]
044091 04481 Hatten-Sandkrug
044092 04482 Hatten
044093 04483 Großenmeer
044094 04484 Wüsting
044095 04485 Huntorf
044096 04486 Friedrichsfehn
044097 04487 Huntlosen
044098 04435 Ahlhorn Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Großenkneten
04457 Ellenserdamm Ortsnetz aufgelöst
04481 04981 Westerstede Umgliederung der KVSt Westerstede zur Hauptvermittlungsstelle Leer (Ostfriesland), um die Gasse 0448 für Verkürzungen in der KVSt Oldenburg freizuräumen (Diese Umgliederung wurde später erneut geändert)[2]
04482 04982 Apen
04483 04983 Barßel
04484 04984 Westerstede-Ocholt
046
04628 04627 Ellingstedt Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Dörpstedt
04629 04624 Jagel Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Kropp
04652 04651 09/1995 List (Sylt) Rufnummern wurde 87 vorangestellt
04653 04651 09/1995 Hörnum (Sylt) Rufnummern wurde 88 vorangestellt
04654 04651 09/1995 Sylt-Ost Rufnummern wurde 89 vorangestellt
048
048202 04892 Schenefeld Verkürzung der Vorwahlen
048203 04893 Hohenaspe
049
04981 04488 1981 Westerstede Auflösung der KVSt Westerstede, Rückgliederung der Ortsnetze zur Hauptvermittlungsstelle Oldenburg[2]
04982 04489 1981 Apen
04983 04499 1981 Barßel
04984 04409 1981 Westerstede-Ocholt

05

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
050
0509 09/1997 Funkrufdienst Eurosignal (Nord) Betrieb eingestellt
051
05104 05131 Osterwald (Garbsen) Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Garbsen
05106 05175 Immensen Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Lehrte-Arpke
05120 05060 Bodenburg
05122 05067 Bockenem
05124 05068 Elze
05125 05069 Nordstemmen
05133 05109 Weetzen Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Ronnenberg
05134 05105 Barsinghausen
051402 05082 Langlingen Verkürzung der Vorwahlen
051403 05083 Hohne
051404 05084 Hambühren
051405 05085 Ehlershausen
051406 05086 Scheuen
05150 05155 Grohnde Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Emmerthal
052
052052 05207 Schloß Holte Verkürzung der Vorwahl
05239 05252 Kohlstädt Ortsnetz aufgelöst und Eingliederung in das Ortsnetz Bad Lippspringe
05243 05423 Versmold Umgliederung von der KVSt Gütersloh zur KVSt Dissen
052562 05292 Lichtenau-Atteln Verkürzung der Vorwahlen
052563 05293 Paderborn-Dahl
052564 05294 Hövelhof-Espeln
052565 05295 Lichtenau
053
053052 05305 Sickte Verkürzung der Vorwahlen
053053 05300 Salzgitter-Üfingen
054
05408 05468 Engter Umgliederung von der KVSt Osnabrück zur KVSt Bramsche
05463 05439 Bersenbrück Umgliederung von der KVSt Bramsche zur KVSt Quakenbrück
055
055262 05582 Sankt Andreasberg Verkürzung der Vorwahlen
055263 05583 Hohegeiß
055264 05584 Hattorf am Harz
055265 05585 Sieber
058
058012 05872 Stoetze Verkürzung der Vorwahlen
058013 05873 Eimke
058014 05874 Soltendieck
058015 05875 Emmendorf

06

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
060
060302 06002 Ober-Mörlen Verkürzung der Vorwahlen
060303 06003 nach 1973[5] Rosbach v. d. H.
060304 06004 Münzenberg (heute Lich-Eberstadt)
060307 06007 Rodheim v. d. H.
060308 06008 Echzell
060573 06058 ca. 1975 (Mittel-)Gründau Verkürzung der Vorwahl; alle Rufnummern mit erster Ziffer 2 erhielten eine weitere 2
061
0611 069 08/1984 Frankfurt am Main Verkürzung der Vorwahlen
06121 0611 ca. 1990 Wiesbaden
06143 06134 vor 1985 Mainz-Kastel
06193 06101 09/1984 Bad Vilbel
06194 06109 09/1984 Frankfurt-Bergen-Enkheim
063
063405 06347 Hochstadt (Pfalz)
063406 06344 Schwegenheim
063422 07271 1970er Wörth am Rhein
063423 06340 Schaidt
063424 06348 Offenbach an der Queich
063425 07273 Hagenbach (Pfalz)
063426 06342 Schweigen-Rechtenbach
063427 07277 Büchelberg
063428 07276 Herxheim bei Landau/Pfalz
06344 07272 Rülzheim
06347 07274 Germersheim
06348 07275 Kandel
064
064012 06401 Grünberg (Hessen) Verkürzung der Vorwahlen
064013 06400 5.10.1973[4] Mücke (Hessen)
064273 06427 Schönstadt
064372 06482 Runkel
064373 06483 Selters (Taunus)
064374 06484 Beselich
064375 06485 Nentershausen (Westerwald)
064376 06486 Katzenelnbogen (Taunus)
069
069 01.06.1958 Luxemburg Beginn des Telefonverkehrs von etlichen deutschen Städten aus, ebenso von Luxemburg zu etlichen deutschen Städten[6]
069 (+352)

07

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
070
0709 09/1997 Funkrufdienst Eurosignal (Süd) Betrieb eingestellt
071
071202 07073 ? Ammerbuch
071203 07128 ? Sonnenbühl
071204 07124 ? Trochtelfingen
071205 07122 ? St. Johann
07122 07071 ? Tübingen
07124 07472 ? Rottenburg am Neckar
07128 07072 ? Gomaringen
073
? 07300 5.10.1973[4] Roggenburg (Schwaben)
? 07302 5.10.1973[4] Pfaffenhofen an der Roth
073013 07343 5.10.1973[4] Obenhausen (Kreis Illertissen)
074
074502 07482 ? Dettingen Verkürzung der Vorwahlen
074503 07483 ? Mühringen
074504 07484 ? Simmersfeld
074505 07485 ? Empfingen
074506 07486 ? Salzstetten
079
07902 07940 ? Künzelsau

08

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
081
0811 089 5.10.1973 München Verkürzung der Vorwahl
08102 08122 ca. 1970 Erding Neue KVSt Markt Schwaben
08103 08121 ca. 1970 Markt Schwaben
08105 08123 ca. 1970 Moosinning
08169 0811 ca. 1992 Hallbergmoos Verkürzung der Vorwahl Flughafen München
08185 08105 ca. 1975 Gilching
083
08329 (+43 5517) 07/2003[7] Mittelberg (Kleinwalsertal) Auflassung der deutschen Vorwahl für österreichische Gemeinde im deutschen Wirtschaftsgebiet[8]
08365 8 (+43 5676) 07/2003[7] Jungholz (Tirol)/Wertach Auflassung der deutschen Vorwahl für österreichische Gemeinde im deutschen Wirtschaftsgebiet[8]
089
08902 09002 ca. 1970 Rain (Lech) Freiräumen 089 für ON München
08903 09003 ca. 1970 Harburg (Schwaben)
08904 09004 ca. 1970 Tapfheim
08905 09005 ca. 1970 Bissingen (Schwaben)
08906 09006 ca. 1970 Mertingen
08907 09007 ca. 1970 Marxheim
08908 09008 ca. 1970 Unterringingen
08909 09009 ca. 1970 Kaisheim
0891 0906 ca. 1970 Donauwörth
08921 09071 ca. 1970 Dillingen an der Donau
08922 09072 ca. 1970 Lauingen (Donau)
08923 09073 ca. 1970 Gundelfingen an der Donau
08924 09074 ca. 1970 Höchstädt an der Donau
08925 09075 ca. 1970 Glött
08926 09076 ca. 1970 Wittislingen
08927 09077 ca. 1970 Bachhagel
08931 09081 ca. 1970 Nördlingen
08932 09082 ca. 1970 Oettingen in Bayern
08933 09083 ca. 1970 Möttingen
08935 09085 ca. 1970 Alerheim
08936 09086 ca. 1970 Fremdingen
08937 09087 ca. 1970 Marktoffingen
08938 09088 ca. 1970 Mönchsdeggingen
08941 09091 ca. 1970 Monheim (Schwaben)
08942 09092 ca. 1970 Wemding
08943 09093 ca. 1970 Polsingen
08944 09094 ca. 1970 Tagmersheim

09

alt neu ab Ortsnetz Bemerkung
090
09002 09090 02/1997[3] Rain (Lech) Freiräumen des 0900-Bereichs für Mehrwertdienste
09003 09080 02/1997[3] Harburg (Schwaben)
09004 09070 02/1997[3] Tapfheim
09005 09084 02/1997[3] Bissingen (Schwaben)
09006 09078 02/1997[3] Mertingen
09007 09097 02/1997[3] Marxheim
09008 09089 02/1997[3] Bissingen-Unterringingen
09009 09099 02/1997[3] Kaisheim
09031 09101 ca. 1970 Langenzenn Freiräumen der Gasse 090 für HVSt Donauwörth
09032 09102 ca. 1970 Wilhermsdorf
09033 09103 ca. 1970 Cadolzburg
09034 09104 ca. 1970 Emskirchen
09035 09105 ca. 1970 Großhabersdorf
09036 09106 ca. 1970 Markt Erlbach
09037 09107 ca. 1970 Trautskirchen
091
09183 09179 1972 Freystadt
097
09751 09776 11/1980 Mellrichstadt
09752 09777 11/1980 Ostheim vor der Rhön
09753 09778 11/1980 Fladungen
09754 09779 11/1980 Sondheim vor der Rhön

Vereinfachter Selbstwählferndienst

In den Anfängen des Selbstwählferndienstes gab es alternative Vorwahlen für benachbarte Ortsnetze, die über eine spezielle Verkehrsausscheidungsziffer (in der Regel die 9) erreichbar waren. So konnte z. B. die Nummer 45678 im Ortsnetz Saarbrücken über 0681 45678 bundesweit erreicht werden, aus dem übrigen Saarland auch über 93 45678. Dieser Zugang über verkürzte lokale Vorwahlen wurde „Vereinfachter Selbstwählferndienst“ genannt und hat seinen Ursprung in regionalen Selbstwahlnetzen, die vor der Vereinheitlichung im Bereich der Deutschen Bundespost bestanden.

Eine Variante dieses Prinzips war der „Ortsdienst“, der manche eng benachbarte Ortsnetze per Direktanwahl über eine einzelne Ziffer (meist 8 oder 9) miteinander verband. Dadurch konnten die übergeordneten Knotenvermittlungsstellen entlastet werden. Dabei kamen teilweise auch längere Ziffernkombinationen vor. Beispielsweise konnten von Frankfurt und Offenbach aus die Nachbarstädte Neu-Isenburg durch Vorwahl der Ziffern 607 und Bad Vilbel durch Vorwahl der Ziffern 4509 direkt zum Ortstarif erreicht werden.

Solche Vorwahlen waren bis Mitte der 1980er Jahre in Betrieb. Deren Abschaltung machte die frei werdenden Ziffern für neue Teilnehmernummern im Ortsnetz nutzbar. Die neu gewonnenen Nummernblöcke wurden in der Regel für die Digitalisierung der Ortsvermittlungsstellen genutzt, da die bisherigen elektromechanischen Vermittlungsstellen mit ihren bestehenden Teilnehmeranschlüssen ebenfalls weiter in Betrieb bleiben mussten.

Quellen

  1. 0130-Nummern werden abgeschaltet
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 Amtliches Verzeichnis der Ortsnetzkennzahlen (AVON), Ausgaben von 1966, 1974, 1976 und 1984 ff. (hiermit gekennzeichnete Zeiten der Umstellung wurden durch Vergleich zwischen den Ausgaben eingegrenzt oder der Ausgabe jenes Jahres direkt entnommen)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 3,8 3,9 Bundesnetzagentur: Änderungen von Ortsnetzkennzahlen (Memento vom 9. September 2012 im Internet Archive)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 Netnummerwijzigingen in West-Duitsland , Staatsbedrijf der PTT, De Tijd, 4. Oktober 1973 (niederländisch)
  5. http://kg-moerlau.de/media//DIR_238801/DIR_253401/DIR_273901/1cad40127f5e1e5affff8042fffffff0.pdf
  6. Internationaal "automatisch" , Nieuwsblad van het Noorden, 2. August 1958 (niederländisch)
  7. 7,0 7,1 Bundesnetzagentur: Sonderfestlegungen in den Ortsnetzen (Memento vom 17. Februar 2013 im Webarchiv archive.is) (archive.today)
  8. 8,0 8,1 Heise-Online Bericht vom 29. Juni 2003

Kategorien: Telefonnummer (Deutschland)

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Historische Vorwahlen (Deutschland) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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