Hirschfeld (Hunsrück) - LinkFang.de





Hirschfeld (Hunsrück)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-KreisVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 462 m ü. NHN
Fläche: 5,09 km²
Einwohner: 297 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55483
Vorwahl: 06543
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 053
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: hirschfeld-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Alfred Elz
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Hirschfeld (Hunsrück) ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Geographie

Hirschfeld liegt zentral im Hunsrück. Südlich des Dorfes erhebt sich der Idarwald, nördlich verläuft die Hunsrückhöhenstrasse B 327 sowie die Bundesstrasse 50. Wenige Kilometer nordöstlich befindet sich der Flughafen Frankfurt-Hahn. Außerdem liegt Hirschfeld an der Trasse der Hunsrückquerbahn.

Zu Hirschfeld gehört der Ortsteil Bahnhof sowie der Wohnplatz Langenwald.[2]

Geschichte

Es finden sich mehrere vor- und frühgeschichtliche Grabhügel an der Römerstraße Belginum–Boppard (Hunsrückhöhenstraße). Die erste urkundliche Erwähnung des Orts und der Kirche erfolgte im Jahr 1353. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Hirschfeld eine eigenständige Herrschaft, die zuletzt den Grafen Cratz von Scharfenstein gehörte.

Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, von 1798 bis 1814 gehörte er zum Kanton Trarbach, der dem Rhein-Mosel-Departement zugeordnet war. Auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region dem Königreich Preußen zugesprochen. Unter der preußischen Verwaltung unterstand Hirschfeld von 1816 an der Bürgermeisterei Sohren im Kreis Zell und gehörte von 1822 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur Rheinprovinz. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz und gehört seit 1970 der Verbandsgemeinde Kirchberg an.

Das Simultaneum wurde 1921 aufgelöst; 1926 eine neue katholische Kirche erbaut.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Hirschfeld, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 215
1835 301
1871 270
1905 285
1939 315
Jahr Einwohner
1950 341
1961 331
1970 336
1987 322
2005 343

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hirschfeld besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat acht Ratsmitglieder an.[4]

Wappen

Die Blasonierung lautet: „Gespalten von Grün und Blau durch eine eingebogene, silberne Spitze, darin ein roter Balken, begleitet von oben 3 und unten 4 schwarzen Schindeln, vorne ein silbernes Hirschgeweih, hinten ein silberner Kirchturm, wachsend mit schwarzer Tür und schwarzen Fenstern“.

Der Schildfuß erinnert an die Kratzen von Scharfenstein, die ehemaligen Lehnsinhaber und Kirchenherren von Hirschfeld. Das Hirschgeweih deutet redent den Ortsnamen. Die Kirche in der hinteren Schildhälfte nimmt Bezug auf das in der Gemeinde stehende Gotteshaus.

Bauwerke

  • Evangelische Kirche (frühere Simultankirche, 1353 urkundlich erwähnt, erweitert 1748/49)
  • Katholische Kirche (1926 erbaut)

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Hirschfeld (Hunsrück)  – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010 , Seite 37 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hirschfeld (Hunsrück) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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