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Hinzenbach


Hinzenbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Eferding
Kfz-Kennzeichen: EF
Fläche: 14,58 km²
 :
Höhe: 270 m ü. A.
Einwohner: 1.982 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 136 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4070
Vorwahl: 07272
Gemeindekennziffer: 4 05 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Chr.-Zeller-Weg 1
4070 Hinzenbach
Website: www.hinzenbach.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Kreinecker (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
11
7
7
11 
Lage der Gemeinde Hinzenbach im Bezirk Eferding
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hinzenbach ist eine Gemeinde mit 1982 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ) in Oberösterreich im Bezirk Eferding im Hausruckviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Eferding.

Geografie

Hinzenbach liegt auf 270 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,4 km, von West nach Ost 7 km. Die Gesamtfläche beträgt 14,5 km². 9,7 % der Fläche sind bewaldet, 76,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 15 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Gstocket (47)
  • Gstöttenau (33)
  • Hinzenbach (409)
  • Kalköfen (95)
  • Limberg (124)
  • Oberrudling (99)
  • Polsenz (72)
  • Puchet (74)
  • Seebach (283)
  • Sperneck (66)
  • Stieglhöfen (82)
  • Unterleiten (108)
  • Unterrudling (25)
  • Wackersbach (180)
  • Wagrein (292)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Hinzenbach, Oberrudling und Wackersbach.

Straßenbezeichnungen: Seebachweg, Anton-Glas-Straße, Chr.-Zeller-Weg, Im wilden Moos, Sommerweg, Karottenweg.

Nachbargemeinden

Stroheim Pupping
Prambachkirchen Eferding
Fraham Scharten St. Marienkirchen an der Polsenz

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.649 Einwohner, 2001 dann 1.980 Einwohner.

Politik

Bürgermeister ist seit April 2008 Wolfgang Kreinecker von der ÖVP.[2]

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

Erniedrigt geteilt; oben gespalten von Silber und Rot mit einer außen mit schwarzen Spitzen besteckten Scheibe in gewechselten Farben, unten in Grün eine silberne Wellenleiste.

Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.

Der geteilte und halbgespaltene Schild ist das Wappen der Lichtenwinkler, Vasallen der Herren bzw. Grafen von Schaunberg, daher oben die Farben Weiß-Rot; Leutold I. von Lichtenwinkel erbaute in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts am Ostabhang des Kürnberges die Feste Lichtenwinkel. Die mit eisernen Spitzen versehene (Holz-)Kugel eines Kettenmorgensterns bezieht sich auf den oberösterreichischen Bauernkrieg 1626 und erinnert insbesondere an den Begräbnisplatz Stefan Fadingers und seines Schwagers Christoph Zeller im Seebacher Moos. Das Wellenband deutet auf den -bach-Ortsnamen nach dem zum Einzugsbereich des Aschach-Armes zählenden Hinzenbach (Sandbach), im Oberlauf Aubach genannt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Von überregionaler Bedeutung ist der Gemüseverarbeitungsbetrieb EFKO, der seinen Unternehmenssitz in der Gemeinde Hinzenbach hat. Die Unternehmensgruppe mit insgesamt 532 Mitarbeitern verarbeitet an ihren Produktionsstätten in Österreich, Deutschland, Polen und Tschechien laut eigenen Angaben jährlich rund 100.000 Tonnen Obst und Gemüse und erwirtschaftet einen Umsatz 115 Millionen Euro (im Geschäftsjahr 2010).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hinzenbach

  • Stefan-Fadinger-Grabmal im Seebacher Moos: Die Leichen der bei der Belagerung von Linz im Jahr 1626 tödlich verwundeten Bauernanführer Stefan Fadinger und Christoph Zeller wurden zunächst auf dem Eferdinger Friedhof bestattet. 1627 befahl der bayerische Statthalter Adam Graf Herberstorff, die Leichen zu exhumieren und an einer unwirtlichen Stelle im Moos nächst dem Dorf Seebach zu verscharren.

Sport

Seit den 1930er-Jahren gibt es in Hinzenbach Skisprungschanzen, die Aigner-Schanzen. 2006 wurde mit dem Bau einer Normalschanze begonnen, welcher im Herbst 2010 abgeschlossen werden konnte. Eröffnet wurde die Schanze, die nun offiziell Energie-AG-Skisprung-Arena heißt, mit den österreichischen Meisterschaften im Skispringen und der Nordischen Kombination. Am 1. Oktober 2011 fand hier das zehnte und vorletzte Springen des Sommer-Grand-Prix 2011 statt sowie seit 2012 Bewerbe der Damen-Weltcupsaison.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Hinzenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. orf.at: Hinzenbach hat neuen Bürgermeister Abgerufen am 14. Februar 2012.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hinzenbach (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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