Heukewalde - LinkFang.de





Heukewalde


Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Heukewalde in Thüringen. Für den Ort ähnlichen Namens in Sachsen-Anhalt, siehe Heuckewalde
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger LandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verwaltungs­gemeinschaft: Oberes Sprottental
Höhe: 275 m ü. NHN
Fläche: 5,89 km²
Einwohner: 189 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034496
Kfz-Kennzeichen: ABG, SLN
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 016
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 30
04626 Heukewalde
Webpräsenz: www.heukewalde.de
Bürgermeister: Maik Piewak
}

Heukewalde ist eine Gemeinde im Süden des thüringischen Landkreises Altenburger Land. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental.

Geographie

Geographische Lage

Heukewalde wird zum Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet gezählt. Das Dorf wird von Süden nach Norden von der Heukewalder Sprotte durchflossen, die zwischen Vollmershain und Posterstein in die Mannichswalder Sprotte mündet. Die nächsten Städte sind Ronneburg (7 km nordwestlich), Schmölln (9 km nordöstlich) und Crimmitschau (9 km östlich).

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Jonaswalde, Posterstein und Vollmershain im Landkreis Altenburger Land sowie Rückersdorf und Paitzdorf im Landkreis Greiz.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort am 9. Dezember 1152.[2] Der Ort stellt ein typisches Straßendorf von dreieinhalb Kilometern Länge dar und ist somit als deutsche Gründung zu erkennen. Das Ortsbild wird hauptsächlich von den typischen Altenburger Fachwerkhöfen geprägt. Von 1826 bis 1918 gehörte Heukewalde zum Herzogtum Sachsen-Altenburg, danach bis zum 1. Mai 1920 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der dann in Thüringen aufging. Am 1. Oktober 1922 kam der Ort zum Landkreis Gera, da sich das Landratsamt Ronneburg aufteilte, zu dem Heukewalde seit dem 1. April 1900 gehörte.[3] 1952 ging Heukewalde an den Kreis Schmölln.

Einwohnerentwicklung

1910 hatte Heukewalde 322 Einwohner,[3] 1933 waren es 256 und 1939 245 Einwohner.

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 215
  • 1995: 236
  • 1996: 242
  • 1997: 240
  • 1998: 236
  • 1999: 245
  • 2000: 241
  • 2001: 236
  • 2002: 237
  • 2003: 244
  • 2004: 229
  • 2005: 226
  • 2006: 229
  • 2007: 220
  • 2008: 210
  • 2009: 218
  • 2010: 222
  • 2011: 211
  • 2012: 204
  • 2013: 203
  • 2014: 201
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen[4]:

Die Wahlbeteiligung lag bei 86,9 % (+9,5 %p).

Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl 1994 erhielt Wolfgang Lutz von der CDU im ersten Wahlgang 88,5 % der gültigen Stimmen. 1999 wurde er mit 86,9 % der Stimmen im ersten Wahlgang im Amt bestätigt. 2004 wurde der unabhängige Maik Piewak im ersten Wahlgang mit 80,5 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. 2010 setzte er sich im ersten Wahlgang mit 62,0 % der Stimmen erneut gegen den CDU-Kandidaten durch.

Wappen

Wappenbeschreibung: „Dreigeteilt zeigt es im rechten oberen Feld einen schwarzen Adler auf gelben Grund, rot bewehrt mit Spalt. Links oben auf rotem Grund eine goldene Kronähre. Das Feld im unteren Teil stellt eine rote Rose auf weißem Grund dar.“

Der Adler steht für die ehemalige Rechtsunmittelbarkeit des Gebietes um Heukewalde. Die Ähre verdeutlicht den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde. Die rote Rose steht für die Zugehörigkeit zur Burggrafschaft Altenburg. Die Gemeindefarben sind gold und rot.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Den Ortsmittelpunkt stellt ein Landgasthof mit Pension dar, der einen Bürgersaal und eine Kegelanlage unterhält. Im Ort existieren insgesamt vier Pensionen und mehrere Wanderwege zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Heukewalde ist über die Kreisstraße K 502 mit den Nachbarorten Nischwitz und Posterstein verbunden. Eine weitere Ortsverbindungsstraße führt nach Jonaswalde. Die Gemeinde liegt im Mitteldeutschen Verkehrsverbund und ist über die an Werktagen außer an Samstagen verkehrenden Buslinien 355 Schmölln–Untschen–Thonhausen sowie 357 Schmölln–Selka–Weißbach–Brandrübel–Schönhaide–Thonhausen–Nischwitz der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft angebunden. Die nächste Bahnstation befindet sich im vier Kilometer nördlich gelegenen Nöbdenitz.

Persönlichkeiten

  • Johannes Brumme (* 6. August 1909 in Heukewalde; † 23. September 1967), Pädagoge, antifaschistischer Widerstandskämpfer, ehemaliger KZ-Häftling, Schulreformer und Hochschullehrer

Weblinks

 Commons: Heukewalde  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik  (Hilfe dazu).
  2. Heukewalde.de
  3. 3,0 3,1 Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Herzogtum Sachsen-Altenburg – Landratsamt Ronneburg. Abgerufen am 25. September 2012.
  4. Gemeinderatswahl 2014 abgerufen am 4. August 2014

Kategorien: Straßendorf | Heukewalde | Ort im Landkreis Altenburger Land | Gemeinde in Thüringen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Heukewalde (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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