Heriot-Watt University - LinkFang.de





Heriot-Watt University


Heriot-Watt University
Gründung 1821
Trägerschaft staatlich
Ort Edinburgh, Vereinigtes Königreich
Prinzipal und Vizekanzler Richard A. Williams
Studenten 12.805 (weltweit, 2015)
Mitarbeiter 2.142 (weltweit, 2015)
davon Professoren 206
Jahresetat 191 Mio. GBP
Website www.hw.ac.uk

Die Heriot-Watt University im schottischen Edinburgh ist eine von drei großen Edinburgher Universitäten (neben Universität Edinburgh, Edinburgh Napier University) und ging aus der 1821 gegründeten School of Arts of Edinburgh hervor, die als eine Art Technische Hochschule begann. Damit gilt die Heriot-Watt University als weltweit erste Technische Hochschule überhaupt.[1] Den Universitätsstatus erhielt sie 1966. Ursprünglich im Zentrum von Edinburgh gelegen, gibt es nun vier Campus-Bereiche. Der Haupt-Campus liegt im Stadtteil Riccarton des Currie-Bezirks am südwestlichen Rand der City (20 Autominuten von der City und 6 Minuten vom Flughafen) im Grünen, wohin die Universität seit 1971 schrittweise umsiedelte. Ableger sind der Scottish Border Campus (vorher Scottish College of Textiles) in Galashiels, das International Centre for Island Technology (ICIT) in Stromness auf den Orkney-Inseln (als Teil des Instituts für Erdöltechnologie) und seit 2006 ein Ableger in Dubai (Heriot-Watt University Dubai). Im Februar 2015 nahm die Universität einen weiteren Campus in Putrajaya, Malaysia in Betrieb.[2]

Die Universität ist nach dem Erfinder der Dampfmaschine James Watt und George Heriot, einem Juwelier, Philanthropen und Bankier von König Jakob I. (England) aus dem 16. Jahrhundert, benannt. Der Name Watt kam schon 1852 in den Namen der Universität, ab 1885 lautete er „Heriot Watt College“. Ab 1869 waren auch Frauen zugelassen.

2013/2014 hatte die Universität 8.775 Studenten in Schottland (insgesamt mit Fernkursen, angeschlossene Partnereinrichtungen und den Niederlassungen in Dubai und Malaysia 28.875).[3] Mehr als ein Drittel der Präsenzstudenten an den Standorten in Schottland kommt dabei aus dem Ausland.[4]

Angegliedert ist die Edinburgh Business School, die auch ein umfangreiches Fernstudienprogramm hat.

Prinzipal und Vizekanzler und damit Leiter der Hochschule ist seit 2015 der Ingenieur Richard Williams. Als Kanzler mit weitgehend repräsentativen Aufgaben wurde der schottisch-stämmige und in Kanada ansässige Bergbauingenieur Robert Buchan berufen.[5]

Fakultäten

  • Energy, Geoscience, Infrastructure & Society
    • Centre of Excellence in Sustainable Building Design
    • Institute for Infrastructure & Environment
    • Institute of Petroleum Engineering
    • Social Policy, Housing, Environment & Real Estate
  • Engineering & Physical Sciences
    • Biological Chemistry, Biophysics & Bioengineering
    • Institute of Chemical Sciences
    • Institute of Mechanical, Process and Energy Engineering
    • Institute of Photonics and Quantum Sciences
    • Institute of Sensors, Signals and Systems
  • Life Sciences
    • Psychology
    • International Centre for Brewing and Distilling (ICBD)
    • Centre for Marine Biodiversity & Biotechnology (CMBB)
    • International Centre for Island Technology
  • Management & Languages
    • Accountancy, Economics & Finance
    • Business Management
    • Languages & Intercultural Studies
  • Mathematical & Computer Sciences
    • Actuarial Mathematics & Statistics
    • Computer Science
    • Mathematics
  • Textiles & Design
  • Edinburgh Business School

Einzelnachweise

  1. Mechanics Institute. In: Grace’s Guide. 2. Oktober 2012, abgerufen am 15. Dezember 2012 (english).
  2. The new campus. Abgerufen am 13. Januar 2016 (english).
  3. Global thinking, worldwide influence. In: report and financial Statements. 21. Juli 2014, abgerufen am 13. Januar 2016 (english).
  4. Annual Statistics 2O14-2015. Juli 2015, abgerufen am 13. Januar 2016 (english).
  5. Heriot-Watt announces new Chancellor. 01.10.2012, abgerufen am 18. Januar 2016 (english).

Weblinks


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Heriot-Watt University (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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