Hennickendorf (Rüdersdorf) - LinkFang.de





Hennickendorf (Rüdersdorf)


Hennickendorf
Höhe: 46 m
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 15378
Vorwahl: 033434

Hennickendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg), hat ungefähr 3300 Einwohner und liegt etwa 16 Kilometer östlich der Stadtgrenze Berlins.

Allgemeines und Geschichtliches

Der Ort wurde erstmals 1367 im Landbuch der Mark Brandenburg erwähnt und gelangte nach der Kirchenreform 1574 aus den Händen der bis zu diesem Zeitpunkt machthabenden Mönche in den Besitz des Kurfürstentums. Der Bullenwinkel, ein nahegelegenes Wald- und Wiesengebiet, war in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein geschützter Zufluchtsort für Hennickendorfs Bewohner. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Leben vor allem durch die florierende Ziegelindustrie in Hennickendorf und durch den Kalksteintagebau in Rüdersdorf geprägt. Um das Baumaterial und Personen zu befördern, wurde im Jahre 1896 die Eisenbahnverbindung Strausberg-Hennickendorf-Herzfelde eröffnet. Da sich aber viele Arbeiter aufgrund der zeitraubenden Anfahrt entschlossen, ihren Wohnsitz an die Ufer der beiden Stienitzseen zu verlegen, wurde diese Eisenbahnstrecke letztmals 1962 stillgelegt. Innerhalb kurzer Zeit entstanden die Wohnsiedlungen Gartenstadt, Rehfelder Weg, Herzfelder Straße und Lindenweg, sowie in den 1960er bis 1980er Jahren das heutige Wohngebiet Albrecht Thaer. Nach 1990 wurden auf dem Gelände des ehemaligen Pappelhains das neue Wohngebiet Herzfelder Weg und mit günstiger Lage zur Bundesstraße 1 (2 km) und zur A 10 (Berlin-Hellersdorf, 5,8 km) das 13 Hektar große Gewerbegebiet „Pappelhain“ erschlossen. Seit dem 26. Oktober 2003 gehört Hennickendorf zur Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin.[1]

Ehemaliges Gemeindewappen

Die zwei Wellenflanken symbolisieren die Lage zwischen zwei Seen. Das Hauptmotiv bildet der Wachtelturm, der zugleich das Wahrzeichen ist. Der Name des Bauwerkes hat mit seiner historischen Funktion als Schutz- und Wachturm zu tun. Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Archäologie

Von einem bronzezeitlichen Siedlungsplatz am nordöstlichen Ufer des kleinen Stienitzsees stammt das Kreuzattaschenbecken von Hennickendorf.

Evangelische Dorfkirche

Die Dorfkirche, ein spätmittelalterlicher Feldsteinbau mit leicht eingezogenen Rechteckchor, stammt in ihren ältesten Bauteilen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie wurde 1863 durchgreifend erneuert und erhielt an der westlichen Giebelwand einen quadratischen Turm in neugotischen Formen aus Backstein.[2]

Geschichtsdenkmale

Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewalt in der Ernst-Thälmann-Straße. (Das Denkmal für die Opfer des Faschismus befand sich ehemals am Rosa-Luxemburg-Platz.)

Wachtelberg und Wachtelturm

Wahrzeichen Hennickendorfs ist der 1938 bis 1940 erbaute und 28 Meter hohe Wachtelturm auf dem Wachtelberg, der auch auf dem Wappen Hennickendorfs zu sehen ist. Ursprünglich wurde er zur Überwachung der Waldbrände erbaut. Der Wachtelturm wurde nach seiner Sanierung 1994 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von der Aussichtsplattform besteht bei klarer Sicht eine Fernsicht bis zum Berliner Fernsehturm.

Gemeindepartnerschaft

Freizeit- und Sportanlagen

Der Kleine Stienitzsee und der Große Stienitzsee (ca. 220 ha) mit Bademöglichkeiten.

Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  2. http://www.ev-kirchengemeinde-herzfelde-rehfelde.de/Hennickendorf

Weblinks

 Commons: Hennickendorf (Rüdersdorf)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hennickendorf (Rüdersdorf) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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