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Heinz Quinger


Heinz Quinger (* 15. August 1930 in Dresden; † 17. August 2000[1]) war ein deutscher Kunsthistoriker und als Hochschullehrer in Dresden tätig. Er galt als ein profunder Kenner der regionalen Kunstgeschichte Sachsens und insbesondere der sächsischen Landeshauptstadt Dresden.

Leben

Er war der Sohn eines Dresdner Schiffers. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er nach dem Zweiten Weltkrieg in der sächsischen Landeshauptstadt eine Lehre zum Dekorations-, Schrift- und Reklamemaler. 1952 wurde Heinz Quinger an die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät delegiert. Anschließend ging er an die Humboldt-Universität zu Berlin, wo er Kunst und Geschichte studierte. Das Diplom erhielt er dort mit Auszeichnung.

Nach dem Erwerb des Hochschulabschlusses wurde Heinz Quinger Dozent für Kunstgeschichte an der Arbeiter- und Bauernfakultät der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden. Ein Jahr später wurde er zusätzlich Dozent für Kunstgeschichte am Bereich Bühnenbild.

Quinger wechselte 1964 an das Pädagogische Institut in Dresden, wo er an der Abteilung Kunstgeschichte Oberassistent wurde. Zuletzt war er als Professor als Leiter des Wissenschaftsbereiches Kunstgeschichte und einer Forschungsgemeinschaft an der nunmehrigen Pädagogischen Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ Dresden tätig.

Er publizierte mehrere Kunstreiseführer von Dresden, Pirna und Umgebung, die als Standardwerke gelten.

Heinz Quinger starb zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag.

Schriften (Auswahl)

  • Künstlerisch-praktische Tätigkeit als Mittel zur Vertiefung kunstgeschichtlicher Kenntnisse und zur Intensivierung des Kunstverständnisses und Kunsterlebens : Untersuchgn zur Methodik d. kunstgeschichtl. Unterrichtes. Humboldt-Universität, Berlin 1966, (Diss. – Phil. Fakultät)
  • Rolf Krause, Reihe Maler und Werk, VEB Verlag der Kunst Dresden 1983.
  • Georges de la Tour, Reihe Maler und Werk, VEB Verlag der Kunst Dresden 1983.
  • Werner Hofmann – ein Maler der Arbeiterklasse. In: Bildende Kunst, Bd. 32 (1984), 5, S. 214–216.
  • Einführung in die kunstgeschichtliche Arbeit, Ministerium für Volksbildung, Hauptabteilung Lehrerbildung, Berlin 1987.
  • Dresden, Seemann, Leipzig 1991, ISBN 3-363-00489-3.
  • Dresden und Umgebung. Geschichte und Kunst der sächsischen Hauptstadt, DuMont, Köln 1993, ISBN 3-7701-2790-0.
  • Pirna. Kunstgeschichtliche Würdigung einer alten sächsischen Stadt, Verlag der Kunst, Basel 1993, ISBN 3-364-00290-8.
  • Dresden und Umgebung. Geschichte, Kunst und Kultur der sächsischen Hauptstadt, DuMont, Köln 1999; 6. Auflage, DuMont, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7701-4028-2.
  • Burgen, Schlösser, Kirchen […]. Bau- und Kulturdenkmale in der Sächsischen Schweiz, fotografiert von Ingrid Rulff, Verlag der Kunst, Amsterdam und Dresden 1999, ISBN 90-5705-084-6.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eintrag in der DDB


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz Quinger (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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