Heimbach (Landkreis Birkenfeld) - LinkFang.de





Heimbach (Landkreis Birkenfeld)


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: BirkenfeldVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Verbandsgemeinde: Baumholder
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 6,78 km²
Einwohner: 1040 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 153 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55779
Vorwahl: 06789
Kfz-Kennzeichen: BIR
Gemeindeschlüssel: 07 1 34 036
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Weiherdamm 1
55774 Baumholder
Webpräsenz: www.vgv-baumholder.de
Ortsbürgermeister: Bernd Alsfasser
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Heimbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Baumholder an.

Geographie

Die Gemeinde Heimbach liegt im Westrich am gleichnamigen Bach Heimbach im Tal der Nahe zwischen der Stadt Idar-Oberstein, der Stadt Baumholder und der Kreisstadt Birkenfeld.

Angrenzende Ortsgemeinden sind unter anderem Hoppstädten-Weiersbach im Westen, Nohen im Norden, Ruschberg im Osten und Berglangenbach im Süden.

Zu Heimbach gehören auch die Wohnplätze Altwieserhof, Bahnhof Heimbach (Nahe), Gladerbacherhof, Heimbacherhof und Steibericherhof.[2]

Bevölkerung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Heimbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 288
1835 502
1871 676
1905 794
1939 1.332
Jahr Einwohner
1950 1.427
1961 1.645
1970 1.773
1987 1.351
2005 1.236

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Heimbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 6 10 16 Sitze
2009 3 7 6 16 Sitze
2004 3 6 7 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Heimbach e.V.

Ortsbürgermeister

Derzeitiger Ortsbürgermeister ist Bernd Alsfasser, der ursprünglich der (SPD) angehörte und zur (FWG) wechselte.

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: Oberer Teil der Schildhälfte: Auf schwarzem Grunde ein rotbewehrter -gezungter und -gekrönter wachsender (halber) goldener Löwe. – Unterer Teil der Schildhälfte: Auf grünem Grunde ein dreigeteilter silberner Wellenbalken. Darüber ein silbernes Zweibalken- oder Deichselkreuz.

Der Löwe und das Balkenkreuz weisen auf die frühere territoriale Zugehörigkeit von Gemarkungsteilen zu Pfalz-Zweibrücken. Das Doppelkreuz erinnert an die frühere Herrschaft Lothringens. Der dreiteilige Wellenbalken symbolisiert die Vereinigung des Gewässers der Reichenbach und dem Unnerbach zu dem Heimbach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der katholischen Kirche sind Kreuzwegbilder des Malers Gottwald freigelegt worden. Die katholische Kirche gehört zur Pfarreiengemeinschaft Baumholder, Hoppstädten-Weiersbach, Heimbach, Rückweiler.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Heimbach

Wirtschaft und Infrastruktur

In Heimbach gibt es einen Kindergarten und bis zum Jahre 1971 gab es eine katholische Volksschule sowie eine evangelische Schule in denen man den Hauptschulabschluss der neunten Klasse erreichen konnte. Die katholische Volksschule wurde dann in eine reine Grundschule umfunktioniert und die evangelische Schule ist ganz entfallen. Ab der fünften Klasse müssen die Kinder des Ortes nach Baumholder oder Birkenfeld, seltener nach Freisen zur Schule.

Die Bevölkerung ist von einst knapp 1800 Einwohnern (Höchststand im Jahr 1970) auf derzeit 1071 (31. Dezember 2011) geschrumpft. Dies ist unter anderem auf die fehlende Infrastruktur, wie auch in der Stadt Baumholder und anderen Ortsgemeinden zu verzeichnen, zurückzuführen. Die Tendenz ist stagnierend bis rückläufig.

Im Süden verläuft die Bundesautobahn 62.

Am ehemaligen Bahnhof in Heimbach (Ort) hielten zwischen 1981 und 2014 keine Personenzüge. Für den Personenverkehr wurde dazwischen der außerhalb des Hauptortes westlich liegende Bahnhof Heimbach (Nahe) der Strecke Mainz/Bingen–Saarbrücken genutzt. Die Reaktivierung der Bahnstrecke Heimbach (Nahe)–Baumholder wurde im Zuge des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 vollzogen, damit wird der Ort wieder bedient.

Persönlichkeiten

  • Otto Witte (1872 oder 1871–1958), fünf Tage „König von Albanien“, für einige Zeit Mitbewohner der Ortsgemeinde Heimbach (Nahe)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile , Seite 18 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Heimbach (Landkreis Birkenfeld) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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