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Heide Braukmüller


Heide Braukmüller, geb. Klinkhamer (* 30. März 1940 in Oldenburg) war Lehrerin in Stiekelkamperfehn und in Weener, sowie Museumslehrerin bei der Ostfriesischen Landschaft in Aurich.

Biografie

Braukmüller verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Leer (Heisfelde und Loga). Seit 1964 lebt Braukmüller im rheiderländischen Weener.

Ausbildung

Sie besuchte die Volksschule, Höhere Handelsschule und Oberschule für Mädchen, das heutige Teletta-Groß-Gymnasium Leer.

Nach dem Abitur studierte sie an der Pädagogischen Hochschule in Hannover auf Lehramt an Volksschulen und in Oldenburg auf Lehramt an Realschulen.[1] Ein weiteres Studium erfolgte an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg. Sie promovierte dort bei Helmut Freiwald über die dänische Verwaltung Kalaallit Nunaats/Grönlands[2] (Dr. rer. pol.), bei Heinrich Schmidt über Rheiderländer Ziegeleien und ihre Arbeiter (Dr. phil.).

Forschungs- und Arbeitsgebiete

Braukmüller widmet sich vornehmlich sozialgeschichtlichen Forschungen. Deren Veröffentlichungen nehmen sich insbesondere der Arbeiter-, Schul- und Frauengeschichte an.

Neben diesen Arbeiten engagierte sie sich ehrenamtlich, wie zum Beispiel als Museumsleiterin des Heimatmuseums Weener und als Vorsitzende des Freien Deutschen Autorenverbandes.

Auszeichnungen

Braukmüller wurde 2001 für die Erforschung der ostfriesischen bzw. rheiderländischen Alltagsgeschichte von der Ostfriesischen Landschaft der Weeneranerin der Upstalboom-Taler verliehen.[3]

2008 erhielt sie für ihre wissenschaftliche Arbeiten über die Geschichte des Rheiderlandes die Weener-Medaille.[4]

Werke

Herausgegebene Bücher

  • Anneliese Friedrichs: Meine Kontorzeit in Stettin. Rautenberg, Leer 1997, ISBN 3-7921-0595-0.
  • Hildegard Jansen: Auf der Flucht von Schlesien ins Rheiderland. Reinhard, Leer 1995, ISBN 3-927139-15-7.
  • Anneliese Friedrichs: Geflüchtet von Pommern nach Ostfriesland. Reinhard, Leer 1996, ISBN 3-927139-22-X.
  • Herta Eisenblätter: Geflüchtet von Ostpreußen nach Ostfriesland. Reinhard, Leer 1996, ISBN 3-927139-23-8.
  • Ursula Block: Mein schwieriger Weg: Sonderschule Weener. Reinhard, Leer 1997, ISBN 3-927139-33-5.
  • Dr. Nordbeck und Philaletes: 1) Die Aufhebung der Pfarrstelle in Landschaftspolder. 2) Die Geschichte einer Landarbeitersiedlung. Reinhard, Leer 1998, ISBN 3-927139-35-1.
  • Friedrich W. Beekmann: Geschichte der ostfriesischen Ziegeleien. Reinhard, Leer 1998, ISBN 3-927139-43-2.
  • Gertrud Bäumer, Helene Lange, Gesine Nordbeck, Max Weber: Zwischen zwei Gesetzen. Reinhard, Leer 1998, ISBN 3-927139-36-X.
  • Wilhelm Korte: Diele. Sollermann, Leer 1997, ISBN 3-928612-29-8.
  • Theda Gräfin von Wedel: Fibeln für Tichelwarf. Risius, Weener 2002, ISBN 3-88761-079-2.
  • Theda Gräfin von Wedel: Die Verwendungsmöglichkeit plattdeutscher Literatur in der Grundschule. Risius, Weener 2003, ISBN 3-88761-080-6.
  • Theda Gräfin von Wedel: Die Motette. Risius, Weener 2003, ISBN 3-88761-085-7.
  • Mathilde Gräfin von Wedel: Das Leben auf der Evenburg. Risius, Weener 2002, ISBN 3-88761-076-8.
  • Pastor Dr. jur Arnold Nordbeck: Erinnerungen. 1 Druck, Leer 2009, ISBN 978-3-941578-01-2.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Braukmüller, Heide. In: Deutsches Schriftstellerlexikon 2001. Bund Deutscher Schriftsteller BDS e.V., Dietzenbach 2000, S. 68.
  2. Meyers großes Taschenlexikon. Nr. 9, Mannheim 1999, S. 31.
  3. Heide Braukmüller In: Kürschners Deutscher Sachbuch-Kalender 2003/2004. Band 1: A-O. München/ Leipzig 2004, S. 91.
  4. Ehrung für Heimatforscherin


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Heide Braukmüller (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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