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Hausmeister Krause – Ordnung muss sein


Seriendaten
OriginaltitelHausmeister Krause – Ordnung muss sein
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1999–2008[1]
Länge25 Minuten
Episoden80 in 8 Staffeln (Liste)
GenreKomödie, Sitcom
ProduktionBernd Eichinger, Herman Weigel
IdeeTom Gerhardt, Herman Weigel
MusikThomas Bartschmid + Harald Stümpfl
Erstausstrahlung18. Januar 1999 auf Sat.1
Besetzung

Hausmeister Krause – Ordnung muss sein war eine deutsche Comedy-Fernsehserie, die von 1999 bis 2010 mit Tom Gerhardt in der Titelrolle von Sat.1 ausgestrahlt wurde.

Die Serie parodiert das deutsche Spießbürgertum. Dieter Krause, der Inbegriff des deutschen Spießbürgers, ist sauber, ordnungsliebend, denunziantisch, neugierig, stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht, zu höher gestellten Personen unterwürfig und zu Untergebenen und Schwächeren brutal und ungerecht.

Viele Handlungselemente, wie zum Beispiel ständige Verwechslungen, Missgeschicke und Missverständnisse, entstammen dem Boulevardtheater. Die Figuren der Serie sind an Tom Gerhardts Film Voll normaaal angelehnt und tragen dieselben Namen, entsprechen ihnen aber nicht vollkommen. In Voll Normaaal spielte Tom Gerhardt sowohl Dieter Krause als auch dessen Sohn Tommie, der nun von Axel Stein verkörpert wird. Carmen wird von Janine Kunze gespielt. Andere Figuren aus Voll Normaaal wie Tommies Freund Mario sind aber nur noch Randfiguren und auch der Handlungsrahmen hat sich verändert.

Figuren

Familie Krause

Dieter Krause (Tom Gerhardt)

Dieter Krause ist Familienvater und halbtags Hausmeister der Wohnanlage Kalker Weg 5 in Köln-Kalk, in der er auch die Hausmeisterwohnung bewohnt. Er fungiert gerne und oft als eine Art Blockwart und sorgt mit rabiaten Methoden für Ordnung – in dem Sinne, wie er sie versteht. Infolgedessen gerät er immer wieder mit den Mietern aneinander, die seiner Meinung nach notorisch und böswillig gegen die Hausordnung verstoßen. Deshalb kommt es auch regelmäßig zum Streit mit dem Hausverwalter, Herrn Makielski. Da er oft bei der Polizei anruft, ist er dort bereits bekannt und er wird auch bei ernsteren Angelegenheiten nicht mehr Ernst genommen, kann also von dort keine Hilfe mehr erwarten.

Die Hausmeistertätigkeit ist für Dieter nicht bloß eine Arbeit, sondern Lebenseinstellung und -inhalt. Er ist „immer im Dienst“, auch wenn er nur eine Halbtagsstelle hat. Entsprechend trägt er auch immer – selbst in der Wohnung – Arbeitskleidung, einen grauen Arbeitskittel sowie einen Cordhut. Dieters größter Traum ist die Erlangung der heiß begehrten Ganztagsstelle, doch jedes Mal, wenn die Aufstockung seiner Stelle ansteht, zieht er sich mit seinem Übereifer den Zorn Makielskis oder des Hauseigentümers zu. Allerdings erhält er die Stelle in der Folge „Das Wunder“, aufgrund eines Irrtums. Ob das Stellenangebot danach zurückgezogen wurde, ist unbekannt, am Ende der Folge hat er jedoch den Vertrag in der Tasche.

Dieters Einstellung entspricht dem „Radfahrerprinzip“: Nach oben buckeln, nach unten treten. Gegenüber Makielski oder gar dem Eigentümer der Wohnanlage verhält er sich äußerst unterwürfig, die Mieter und anderes „Gesocks“ behandelt er herablassend. Sein großes und einziges Hobby ist sein Dackel Bodo und der dazugehörige Kölner Dackelclub KTC 1881 e.V. In diesem Club hat Dieter zwar das Amt des Schriftführers inne, lässt aber keine Gelegenheit zur Intrige aus, um selbst das Amt des Präsidenten zu erlangen, wobei er immer scheitert.

In vielen Folgen gerät Dieter in Zeitnot, wenn zwei besondere Ereignisse aufeinander fallen. Immer enden seine Versuche, alle Events unter einem Hut zu bringen, in einem totalen Chaos.

Elisabeth Krause (Irene Schwarz)

Elisabeth Krause (geb. Küppers), auch „Lisbeth“ oder „Lissi“ genannt, ist die Ehefrau von Dieter Krause. Sie ist die gute Seele der Familie und Hausfrau. Dann und wann träumt sie von einem Leben in Wohlstand mit gelegentlichen Urlaubsreisen nach Wipperfürth. Die Allüren ihres Mannes bringen sie oft zur Verzweiflung, besonders wenn er es wieder schafft, die ihm angebotene Ganztagsstelle durch seine eigene Dummheit zu verspielen. Außerdem belastet es sie sehr, dass Dieter seit über 10 Jahren nicht mehr mit ihr geschlafen hat. Lisbeth genießt zur Entspannung häufig eine Tasse Kaffee.

Lisbeth ist Dieter meistens im Denken, in der Vernunft und im Mitgefühl voraus; sie versucht besorgt, ihm aberwitzige Aktionen auszureden und erkennt Gefahren und Hintergründe, wenn er noch lange Zeit ahnungslos bleibt. Manchmal allerdings lässt das Drehbuch auch sie unverfroren spießbürgerliche Ansichten oder sogar Bösartigkeiten Dieters teilen, etwa bei Tommies vermeintlicher Homosexualität oder ihrer Erbtante, die von Dieter und ihr aus dem Haus geworfen wird, weil sie ihnen statt Immobilien scheinbar nur ihre Katze vererben wollte.

Carmen Krause (Janine Kunze)

Carmen ist die Tochter von Dieter Krause. Sie ist sehr attraktiv, jedoch nicht besonders intelligent, besitzt aber eine gewisse Bauernschläue, der sie, in Anlehnung an die gleichnamige Oper, wahrscheinlich ihren Namen verdankt. Sie hat ständig neue Verehrer, von denen besonders Mustafa ihrem Vater ein Dorn im Auge ist. Von denen lässt sie sich großzügig aushalten, allerdings kann dabei hin und wieder auch einmal ein Plagiat „Made in Korea“ für Ärger sorgen: „Der Luigi, die Sau!!! – Und dafür bin ich mit dem hochgegangen!“. Öfter steht sie auch vor einer Hochzeit, die am Ende doch platzt. Ihr sehr freizügiges Outfit (extrem kurze Miniröcke, tiefe Ausschnitte, viel Schminke) spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Carmen macht eine Frisörlehre, beendet diese jedoch nie, da sie immer wieder durch die theoretische Prüfung fällt. Nebenbei verdient sie sich Geld als Gogo-Tänzerin. Die ihr vermeintlich zugedachte große Filmkarriere scheitert daran, dass sich das Ganze als Pornoproduktion herausstellt, was sie aber schlussendlich gar nicht mitbekommt. Von sonstiger „Arbeit“ hält sie relativ wenig und verbringt viel Zeit mit Faulenzen, dem Lackieren von Fuß- und Fingernägeln, dem Lesen von Frauenzeitschriften und dem Besuch von Kölner Clubs. Carmens große Stunden schlagen immer dann, wenn die Krauses wieder einmal chronisch „abgebrannt“ sind und sich ihr jeweils neuer Lover als vermeintlich wohlhabender und großzügiger Retter der familiären Finanzmisere abzeichnet, was sich jedoch immer als Reinfall entpuppt.

Thomas „Tommie“ Krause (Axel Stein)

Der korpulente, etwas einfältige Sohn „Tommie“ (Thomas, von seiner Schwester Carmen wegen seiner Leibesfülle auch „Fettie“ genannt) fällt in seiner Sprache besonders durch Benutzung von Erikativen wie „schluck, schluck“ und „britzl, bratzl“ auf. Bekannte Sprüche von ihm sind u. a. „Ey wabbel, wabbel, schwabbel, schwabbel“, „Geil, ey!“, „Ey, normaaal!“ und „Voll die Seuche ey!“. Der Junge fällt besonders in den frühen Staffeln durch seine geschmacklose und eintönige Kleidung auf: Shorts bzw. Trainingshose, T-Shirt und Pudelmütze. Tommie hat Probleme, da er seinen jugendlichen Sexualtrieb nicht unter Kontrolle hat und sehr schlecht in der Schule ist, außer in Sexualkunde. Außerdem besitzt er eine ausgesprochene Vorliebe für Splatterfilme und Pornohefte. In der 2. Folge der 7. Staffel „Die Jungfrau“ wird eine dem sonstigen Eindruck widersprechende, zeichnerisch-künstlerische Begabung des Jungen deutlich. Die Rolle des Tommie bei Hausmeister Krause entspricht im weitesten Sinne der Rolle des Tommie in Tom Gerhardts Film „Voll normaaal“ aus dem Jahre 1994.

Trotz dieser groben Äußerlichkeiten zeigt Tommie jedoch, als jüngstes Familienmitglied, möglicherweise den sensibelsten, wenn nicht aufrichtigsten Charakter von allen. Häufig sieht man ihn in Notsituationen, die er aber im Gegensatz zu seinem Vater nicht selbst verschuldet hat, sondern die er als jugendliches Opfer erleidet (z. B. die nicht akzeptierte türkische Freundin Ayshe, der Verstoß aus der Familie als vermeintliches Kuckuckskind und eben auch seine vergebliche Suche nach Sexualität). Denn im Grunde ist Tommie derjenige in der Familie, der am wenigsten in der Hand hat: Weder die Autorität und Abgebrühtheit seiner Eltern, vor denen er letztlich fast immer kleinlaut wird, noch die Attraktivität seiner älteren Schwester, geschweige denn jeglichen anderen sozialen Erfolg. Dementsprechend ist er auch derjenige, der am wenigsten darauf kommen würde, im Glauben an die eigene Überlegenheit andere um den Finger zu wickeln und auszunutzen, sondern beschränkt sich vielmehr auf jugendlichen Schabernack, der allerdings manchmal auch weit übers Ziel hinaus schießt. So belästigt er beispielsweise Carmens Freundin Jessica beim Duschen, greift Klassenkameradinnen in den Intimbereich und fordert in der Folge "Romeo und Julia" zwei Mitschülerinnen auf, splitternackt vor seiner Videokamera zu tanzen.

Dackel Bodo

Bodo, mit vollem Namen Bodo von der Hermannsklause, ist Dieter Krauses reinrassiger Kurzhaardackel. Er wird von Dieter so sehr verwöhnt, dass familiäre Interessen außen vor bleiben, selbst Lisbeths Geburtstag. Die Geschichten vieler Episoden drehen sich direkt oder indirekt um Bodo. Unter anderem versuchen Lisbeth, Carmen und Tommie in einer Folge, Bodo umzubringen. Im Laufe der Serie wird Bodo zum Drogendackel („DD“), sowie zum Rettungsdackel erhoben.

Weitere Hauptrollen

Herr Makielski (Jürgen Tonkel)

Günther Makielski ist der Hausverwalter und damit der Einzige, der Dieter halbwegs in Zaum halten kann. Aufgrund der rabiaten Art, mit der Dieter gegen Mitbewohner vorgeht, hat er oft Probleme mit Herrn Makielski. Makielski ist meistens gutherzig und freundlich, kann aber auch böse werden, wenn er (was häufig vorkommt) zufällig Opfer von Dieters Rachefeldzügen gegen Mieter oder sonstige „kriminellen Elemente“ wird. Dieter Krause bezeichnet ihn, nachdem sich Makielski nach einem Disput entfernt hat, häufig als blöden Affen. Makielskis Rolle vertritt das Bildungsbürgertum in der Serie. Herr Makielski hat die Befugnis, Dieter zu entlassen, wozu es aber aus verschiedenen Umständen nie kommt, zumindest nicht endgültig. Auch Makielskis Frau Sybille tritt in einigen Folgen auf. Sie wurde von drei verschiedenen Schauspielerinnen dargestellt.

Der Dackelclub

Der Dackelclub KTC (Kölner Teckel Club) 1881 e. V. ist Dieters einziges Hobby. Entsprechend lässt er alles stehen und liegen, wenn die Pflicht zur Clubsitzung ruft oder ein sonstiges Anliegen seiner Dackelkameraden sein Erscheinen verlangt.

Der Club selbst ist sehr militaristisch aufgebaut und im Allgemeinen eine Satire auf die sprichwörtliche deutsche Vereinsmeierei. So müssen Mitglieder („Kameraden“), die das Wort ergreifen, sich erheben und stramm stehen; selbstverständlich nur nach vorheriger Genehmigung durch den Präsidenten. Bei den Clubsitzungen herrscht Uniformpflicht, diese sind mit Orden für Verdienste um den Dackel und sonstigen Auszeichnungen vollgehängt. Das Clubleben ist geprägt von militaristischem Zeremoniell, angefangen vom Befehlston („Die ganze Dackelrotte: Sitz!“), über Einmärsche mit Trommelbegleitung bis hin zum rituellen Aufsagen von Credos („Alles für den Dackel...“) und Absingen von Liedern, wobei letztere starke Parallelen zum Nationalsozialismus aufweisen; so basiert das Dackellied „Die Schnauze hoch, die Leine straff gezogen“ auf derselben Melodie wie das Horst-Wessel-Lied und auch die textliche Nähe ist kaum zu übersehen. An den Nationalsozialismus erinnern auch die Dienstgrade im Dachverband des Dackelclubs; hier gibt es beispielsweise einen Gauleiter und einen Oberrudelführer. Hin und wieder fallen Äußerungen, die an den Zweiten Weltkrieg erinnern („In Stalingrad war's kälter!“). Außerdem hängt in einigen Folgen ein Bild des Club-Präsidenten neben der Theke an der Wand, auf welchem der Präsident ähnlich posiert wie Adolf Hitler auf dem Bild, das zur Zeit des Nationalsozialismus in beinahe jeder Wohnung hing.

Vom Club bzw. vom Dachverband werden zahlreiche teilweise recht obskure Festlichkeiten veranstaltet, wie die Dackelolympiade, die Welpenweihe oder gar eine Prozession, bei der ein ausgewählter Dackel (in der Regel der des Präsidenten) in einer Sänfte – dem Teckolonium – wie eine Reliquie herumgetragen wird. Im Club herrscht das „Radfahrerprinzip“: Nach oben buckeln, nach unten treten. Clubmitglieder, die im Rang unter einem stehen, werden wie Untergebene behandelt, ranghöheren Mitgliedern, insbesondere vom Dachverband, wird dagegen mit geradezu kriecherischem Respekt begegnet.

Die neben Dieter namentlich bekannten Clubmitglieder sind: Karl (u. a. Hans Martin Stier), Günter (Jens Kraus), Herbert (Detlev Redinger), Hubert (Konrad Adams), Helmut (Thomas Scheibe), Horst (Thomas Bauer) sowie der Exilrusse Alexander Molnar (Александр Молнар).

Herbert Fink (Detlev Redinger)

Herbert Fink ist der beste Freund Dieters und ebenfalls Mitglied im Dackelclub. Er ist äußerst schüchtern, stottert extrem, hat schwarze Haare und eine Brille. Der arbeitslose Herbert, dessen Dackel Horsti heißt, ist zwar schon über vierzig, hat aber noch keine Freundin und wohnt immer noch bei seiner Mutter, die sein Taschengeld streng rationiert und ihn hin und wieder auch schon mal verhaut. Herbert ist unsterblich verliebt in Dieters Tochter Carmen, wovon diese jedoch wenig begeistert ist und sein Handicap – das Stottern – beim Aufeinandertreffen regelmäßig mit „He...He...Herbert?!“ parodiert. All diese Umstände werden von Dieter gerne ausgenutzt, um den einfältigen Herbert in seine Pläne zur Aufrechterhaltung der Hausordnung einzuspannen; meist geht es dabei darum, dass Herbert den Köder für vermeintliche Triebtäter, Räuber oder Drogendealer spielen muss. Meldet der – zumeist berechtigte – Bedenken an oder weigert sich gar, schafft es Dieter meist, ihn mit der angeblichen Aussicht auf eine glückliche Zukunft mit Carmen doch noch von der Bedeutung seines Einsatzes zu überzeugen, was dann aber fast immer im Chaos endet. Herbert ist anfänglich noch „Jungfrau“, wird aber später durch die Mutter von Lisbeth entjungfert: In dem Glauben, seine geliebte Carmen zu beglücken, „besteigt“ er in deren Zimmer unwissentlich die dort schlafende Mutter Lisbeths und verkündet die neue Ära mit den stolzen Worten: „D...D...Dieter – jetzt bin ich ka...ka...keine Jungfrau mehr!“ Und tatsächlich wird Herbert sogar noch biologischer Vater, allerdings in einem anderen Zusammenhang und ohne dies je zu erfahren: Bei einer Rempelei in der Praxis eines Reproduktionsmediziners wird „seine Dose“ der Sperma-Spende mit der von Herrn Makielski verwechselt, der wenig später stolz seine neue Rolle als werdender Vater verkündet. Als seine Mutter stirbt, gründet Herbert mit Dieter einen eigenen Dackelclub.

Karl Göbel (Wolf-Dietrich Berg (1999–2004), Hans-Martin Stier (2004–2008))

Karl Göbel ist der Präsident des Dackelclubs KTC 1881 e.V. Er hat eine Glatze und (je nach Schauspieler) eine Brille. Karl führt seinen Club mit eiserner Hand („Die ganze Dackelrotte: Sitz!“) und unangefochtener Autorität; Bestrebungen anderer Clubmitglieder, in der Hierarchie aufzusteigen, werden im Keim erstickt. Der Präsident ist der Stereotyp des altpreußischen Militärs. Karl Göbel wurde neben Frau Makielski und Mario in Folge des Todes von Wolf-Dietrich Berg 2004 als einziger in der Serie von verschiedenen Schauspielern gespielt.

Wiederkehrende Nebenrollen

Herr Fritsch (Gudo Hoegel)
ist der Haupteigentümer der Wohnhausanlage am Kalker Weg und eine Karikatur von Reiner Calmund. Er ist ein skrupelloser Kölner Unternehmer, der mit dem Müllverbrennungsgeschäft (die Firma seines Unternehmens lautet „Multi-Müll“) reich geworden ist und den Aufstieg aus der Unterschicht geschafft hat. Er besitzt weitere Wohnungen im „wildromantischen“ Köln-Porz. Seine Tochter Evelyn, eine typische verzogene Göre, hütet er wie seinen Augapfel. Falls ihm jemand in die Quere kommt, hört man von ihm oft den Satz: „Den zünd' isch an!“ In der 2. Folge der 7. Staffel „Die Jungfrau“ tritt sein schüchterner Sohn in Erscheinung, der gerne Gedichte schreibt und fast Carmen heiratet.
Hubert (Konrad Adams)
ist der Vizepräsident des Clubs und feindet Dieter ständig unverhohlen an. Er hätte es am liebsten, wenn Dieter aus dem Club ausgeschlossen werden würde und intrigiert gegen ihn. Hubert ist künstlerisch begabt und wird vom Dackelclub hin und wieder mit der Gestaltung von Plakaten beauftragt.
Die Hippies Rudolf (Christian Wittmann) und Gesine (Melanie Jung)
wohnen im selben Haus wie die Familie Krause. Sie konsumieren verschiedene Drogen, wie Haschisch, Speed, „Magic Mushrooms“ und Tollkirschen. Dieter dringt häufig selbstgefällig in die Wohnung der Wohngemeinschaft ein. Er vermutet dort Ungeziefer und (nicht zu Unrecht) Drogen. Das Paar dient ständig als Sündenbock, was auch immer im Haus passiert. Auch genannt: die „verdammigten Marihuna-Raucher“ oder „die dreckelige Wohngemeinschaft da“.
Mario (u. a. David Lütgenhorst)
ist Tommies italienischer Freund. Zusammen sind die zwei ein unschlagbares Team und verzapfen jede Menge Mist. In den beiden Spielfilmen Voll normaaal und Ballermann 6 spielt Mario neben Tommie (dort gespielt von Tom Gerhardt) die Hauptrolle und wird von Hilmi Sözer verkörpert. In der Serie ist er nur noch eine Nebenfigur, die von unterschiedlichen Schauspielern – meistens David Lütgenhorst – dargestellt wird.
Rosemarie Küppers (Gigi Herr)
ist die Schwiegermutter von Dieter Krause (die Mutter von Elisabeth) und sieht in ihm einen Taugenichts und den Mann, der Schande über ihre Tochter gebracht hat. Dank ihres etwas aufbrausenden Charakters endet jeder Auftritt von ihr mit grotesken Gewaltszenen, bei denen Dieter körperlich verletzt wird. Dieters Antipathie gegenüber seiner Schwiegermutter verwundert deswegen kaum. Außer Dieter vermutet keiner einen Zusammenhang zwischen den Krawallen und ihrem Temperament.
Die Rohdereits (Sascha, gespielt von Michael Dierks und Klaus, gespielt von Frank Reidock)
sind ein homosexuelles Paar, welches ebenfalls in Haus Nummer 5 lebt. Neben dem Kiffer-Paar werden sie immer als Erste verdächtigt, wenn es Probleme im Haus gibt. Gelegentlich besuchen die beiden die Schwulenbar Club Mausefalle, in deren Darkrooms gerne BDSM-Praktiken betrieben werden. Der Name ist eine Anspielung auf den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, der ebenfalls in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt.
Der Gauleiter (Jochen Senf/Hendrik Arnst)
ist Chef einer übergeordneten Organisation des deutschen Dackelclubverbandes. Er erscheint sporadisch im Club, um Ehrungen auszusprechen oder Probleme aus der Welt zu schaffen. Dieter lässt alle Treffen mit dem Gauleiter in einer Katastrophe für sich und seinen Club enden.
Frau Ricken (Maren Gilzer)
Frau Ricken wohnt ein Stockwerk über der Wohnung von Dieter Krause. Dieter findet sie sehr attraktiv und sie ist immer öfter das Objekt seiner Begierde. Dieter hat immer wieder Träume von sexuellen Handlungen mit ihr, allerdings wird Dieter meist von seiner Ehefrau Lissi aus seinen feuchten Träumen gerissen.
Jazzy (Sara Kelly)
ist Carmens Freundin. Tommie findet sie attraktiv, was er in mehreren Folgen zeigt.
Ayshe Göremek (Arzu Bazman)
ist Tommies Freundin. Ihre Familie ist sehr wohlhabend. Anfangs hat Tommies Familie ihm verboten, sich mit Ayshe zu treffen, da sie türkischer Herkunft ist und Dieter und Lissie von dem Klischee ausgehen, dass Ayshes Brüder mit Messern kommen und die Familie verprügeln würden. Als sie herausbekommen, dass Ayshe wohlhabend ist, wollen sie allerdings, dass Tommie sie schwängert. Ayshe tritt nur äußerst selten auf.
Der Oberrudelführer (Lutz Michael)
ist oft im Dackelclub und es endet immer in einem Chaos.
Marielka (Carolin Spiess)
ist eine polnische Putzfrau. Immer wenn Lisbeth auftaucht, hat Dieter sie im Arm oder eine zweideutige Situation ging voraus. Jedenfalls ist Lisbeth immer eifersüchtig.

Besetzung

Hauptrollen

Schauspieler Rollenname Folgen Staffeln
Tom Gerhardt Dieter Krause 1–80 1–8
Irene Schwarz Lisbeth Krause 1–80 1–8
Janine Kunze Carmen Krause 1–80 1–8
mehrere Dackel Bodo von der Hermannsklause 1–80 1–8
Axel Stein Tommie Krause 2–80 1–8

Nebenrollen

Geordnet nach der Reihenfolge des Einstiegs.

Schauspieler Rollenname Folgen Staffel(n)
Detlev Redinger Herbert Fink 1–80 1–8
Hans Martin Stier Karl Göbel # 1 1–13
45–80
1
5–8
Jürgen Tonkel Günther Makielski 2–80 1–8
Konrad Adams Hubert 3–80 1–8
Thomas Scheibe Helmut 3–78 1–8
Thomas Bauer Horst 14–78 2–8
Gudo Hoegel Ralf Fritsch 35–80 3–8
Jochen Senf
Hendrik Arnst
Gauleiter Schröder
Gauleiter Weppel
48–52
57–75
5
6–8
Jens Kraus Günter 2–10 1
Peter Uwe Arndt Karl Göbel # 2 14–19 2
Wolf-Dietrich Berg Karl Göbel # 3 20–44 2–4
Christian Wittmann Rudolf 6–51 1–5
Melanie Bianca Jung Gesine 6–51 1–5
Gigi Herr Rosmarie Küppers 16–53 2–6
Maren Gilzer Frau Ricken 12–18–36 1–3
Sara Kelly Jazzy 38–60 4–6
Lutz Michael Oberrudelführer Franz Rottmann 34–41 3–4
David Lütgenhorst u.a. Mario 2–60 1–6
Carolin Spiess Marielka 61–66 6–7
Michael Dierks Sascha 24–70 2–7
Frank Reidock Klaus 24–70 2–7
Arzu Bazman Ayshe 29–72 3–7

Episoden

Trivia

  • In vier Folgen spielt Tom Gerhardt nicht nur seine Hauptrolle, sondern zusätzlich jeweils noch eine andere Figur: In der Folge Der Sittenstrolch (Staffel 1) einen debilen Exhibitionisten, in der Folge Mord! (Staffel 2) einen schizophrenen Massenmörder und in der Folge Onkel Eddy (Staffel 3) sowie Voll die Bescherung (Staffel 8) Dieters stark kleptomanischen Bruder Eddy. Die ersten zwei Rollen knüpfen an die von Tom Gerhardt entwickelte Figur „Heinz“ an, während Eddy starke Parallelen zu Tommie aus „Voll Normaal“ zeigt und sich deswegen auch bestens mit seinem Gegenpart in der Serie versteht.
  • In der Folge Die Notoperation (Staffel 1) ist der von Jochen Nickel dargestellte Pornofilm-Kameramann „Frankie“ an die gleichnamigen Figur aus dem Film Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding angelehnt.
  • Sämtliche Mitglieder der Familie Krause tauchen bereits in Tom Gerhardts Film „Voll normaaal“ aus dem Jahr 1994 auf. Die Krauses wohnen dort jedoch nicht in einer Hausmeisterwohnung, sondern besitzen ein bescheidenes kleines Eigenheim. Tommie Krause arbeitet bereits in einer KFZ-Werkstatt. Der Rest ist nahezu identisch: Die Kleidung der Krauses entspricht bis ins Detail ihrer Kleidung in der späteren Serie; auch die bekannte Charakterisierung der einzelnen Familienmitglieder ist schon ansatzweise erkennbar. Dieter Krause ist allerdings noch nicht so herrisch, dafür ist Carmen noch wesentlich zickiger. Auch der Dackelclub kommt bereits in Voll normaaal vor. Sowohl die Rolle des Tommie als auch die des Dieter Krause wird dort von Tom Gerhardt gespielt, Carmen wurde von Veronica Ferres verkörpert.
  • Die Handlung mehrerer Folgen besteht teilweise fast ganz aus Träumen von Dieter Krause, die ein albtraumartiges Ende haben und aus denen er meistens kurz vor Ende der Episode erwacht.
  • Die achte Staffel von „Hausmeister Krause – Ordnung muss sein“ wurde erst im Sommer 2010 weit nach Mitternacht auf Sat.1 ausgestrahlt, obwohl sie schon 2008 produziert worden war. In der letzten Episode „Das Ende“ verliert Dieter Krause seinen Job, wird aus dem Dackelclub ausgeschlossen und von seiner Familie verlassen (Tommie geht nach Mallorca, Carmen in den Irak, und Lisbeth zieht zu ihrem neuen und heimlichen Verehrer Olaf). Daraufhin gründet er mit seinem treuen Freund Herbert einen mobilen Hausmeisterservice und einen neuen Dackelclub, dessen Präsident er wird.
  • In der Löwenzahn-Folge zum Thema Bionik hat Tom Gerhardt einen Gastauftritt als Hausmeister, der komplizierte Wegbeschreibungen gibt.
  • In Folge 74 der achten Staffel namens Die Kanzlerin kommt wird die Kanzlerin Angela Merkel dargestellt.
  • In Folge 75 (Staffel 8) hat Norbert Heisterkamp eine Episodenhauptrolle als Hausmeister "Rasen-Rolf".
  • In Folge 66 (Staffel 7) spielt Karl Dall einen Obdachlosen
  • Der in einigen Folgen vorkommende Notarzt wird vom Regisseur der Serie, Geriet Schieske, gespielt.[2]
  • In Folge 79 (Staffel 8) hat Sarah Tkotsch einen Gastauftritt als Eddy Krauses in Wipperfürth geborene, uneheliche Tochter.
  • In der Folge "Goldlawine" verkörpert Ralf Richter einen Polizisten.
  • Hans Werner Olm hat einen Auftritt als Sozialarbeiter Olaf.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hausmeister Krause - Season 8 auf DVD. TV Movie, abgerufen am 15. Oktober 2013.
  2. Vor-, bzw. Abspann

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hausmeister Krause – Ordnung muss sein (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.