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Hauneck


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-RotenburgVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Höhe: 248 m ü. NHN
Fläche: 17,75 km²
Einwohner: 3161 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²
Postleitzahl: 36282
Vorwahl: 06621
Kfz-Kennzeichen: HEF, ROF
Gemeindeschlüssel: 06 6 32 007
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hersfelder Str. 14
36282 Hauneck
Webpräsenz: www.hauneck.de
Bürgermeister: Harald Preßmann (FWG)
}

Hauneck ist eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Osthessen. Die Stadt Bad Hersfeld liegt nördlich, in unmittelbarer Nähe. In etwa 35 km Entfernung liegt im Süden Fulda und im Westen Alsfeld.

Geographie

Die Gemeinde erstreckt sich an der Haune entlang. Wenige Kilometer nördlich fließt die Haune in die Fulda

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bodes, Eitra, Fischbach, Oberhaun, Rotensee, Sieglos und Unterhaun.

Nachbargemeinden

Bad Hersfeld, Schenklengsfeld, Eiterfeld, Haunetal, Niederaula

Geschichte

Im Jahre 972 wurde eine Kreuzkapelle das erste Mal urkundlich erwähnt. Sie diente vermutlich als Wallfahrtsort. Das sich hier entwickelnde Dorf wurde 1217 das erste Mal in einer Urkunde des Hersfelder Abtes Ludwig I. an den Vogt Bertho von Buchenau als Cruceberc erwähnt. Die Kreuzkapelle diente in den folgenden Jahrhunderten als Dorfkirche. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort zur Wüstung, bis Ende des 17. Jahrhunderts hier der Ort Unterhaun entstand. Im Jahre 1736 erhielt die Gemeinde eine neue Dorfkirche. In der Folge verfiel in diesem Jahrhundert die Kreuzkapelle auf einer Anhöhe über dem Ort.

Im Mittelalter hatten die Ritter von Buchenau (Buchenaouwe) über lange Zeit das Lehen über das Amt Schildschlag und das Gericht Johannesberg vom Hersfelder Abt inne. Diesen Hersfelder Verwaltungsgebieten gehörten viele der heutigen Ortsteile an. Die Abtei Hersfeld setzte die Buchenauer auch als Vögte ein. Die Vogtei und der Gerichtssitz lag zusammen mit der der Propstei St. Johannes auf dem Johannesberg. Später, unter den hessischen Landgrafen, wurde die Verwaltungsgebiete von der Burg Hauneck aus regiert, woraus sich dann 1971 der Gemeindename abgeleitete.

Eingemeindungen

Durch die Gemeindereform am 31. Dezember 1971 entstand die Gemeinde Hauneck durch die Zusammenlegung der Orte Oberhaun, Rotensee, Sieglos und Unterhaun. Am 1. August 1972 kamen die bisher selbständigen Gemeinden Bodes und Fischbach (bis dahin im Landkreis Hünfeld) sowie Eitra hinzu.[2]

Einwohnerentwicklung

Jahr 1830 1939 1961 1970 1987 2001 2012 2015
Einwohner 1249 2127 2836 2990 3593 3460 3555 3166

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 52,6 10 54,2 10 55,0 13 63,9 15
FWG Freie Wählergemeinschaft 31,3 6 28,0 5 32,7 7 20,8 5
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 16,1 3 17,7 4 12,4 3 15,3 3
gesamt 100,0 19 100,0 19 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 55,2 56,4 57,5 60,3

Bürgermeister

Der Bürgermeister Harald Preßmann (FWG) wurde am 25. Januar 2004 mit einem Stimmenanteil von 63,0 % gewählt. Bei der Wahl am 27. September 2009 wurde er mit 87,4 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 78,0 % im Amt bestätigt.

Wappen

Blasonierung: „Das Wappen zeigt in Silber einen blauen Schrägrechtswellenbalken. Im rechten Obereck 4 und im linken Untereck 3 rote Sterne.“

Der Wellenbalken steht für die Haune, die durch die Gemeinde fließt. Die Sterne symbolisieren die 7 Ortsteile der Gemeinde.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Hauneck liegt direkt an der Bundesautobahn 4 in unmittelbarer Nähe zu Ausfahrt 32 (Bad Hersfeld). Die Bundesstraße 27 führt entlang der Haune durch die Gemeinde. Durch Hauneck verläuft die Bahnstrecke Bebra–Fulda.

Bildung

In Hauneck gibt es eine Grundschule, die seit 2001 den Namen Astrid-Lindgren-Schule trägt. Sie befindet sich im Ortsteil Unterhaun.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Kirche in Oberhaun aus dem 14. Jahrhundert
  • alter Friedhof in Unterhaun mit Kapellenruine (von 972) auf dem Crucaberc (Kirchberg)

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 397.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006

Weblinks

 Commons: Hauneck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Hauneck | Gegründet 1971 | Gemeinde in Hessen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hauneck (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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