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Hassendorf


Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Hassendorf. Für den gleichnamigen Ortsteil von Bosau, siehe Hassendorf (Holstein).
Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Samtgemeinde: Sottrum
Höhe: 24 m ü. NHN
Fläche: 11,67 km²
Einwohner: 1116 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27367
Vorwahl: 04264
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Eichkamp 12
27367 Sottrum
Webpräsenz: www.hassendorf.de
Bürgermeister: Klaus Dreyer (SPD)
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Hassendorf (plattdeutsch Hassendörp) ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Sottrum im Landkreis Rotenburg (Wümme). Im Süden der Gemeinde berührt die Wümme das Gemeindegebiet.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals im Jahre 1299 als Hercenthorpe in einer Urkunde der Erzbischöfe von Bremen erwähnt. 1813 fand beim Ort infolge der napoleonischen Niederlage im Russlandfeldzug auf der von Napoleon errichteten Heerstraße, die heute die B 75 bildet, die Schlacht von Hassendorf statt.

Ortsname

Alte Bezeichnungen des Ortes sind um 1299 Hercenthorpe, um 1320 Hertzenthorp, erste Hälfte des 15. Jahrhunderts Hersendorppe, 1456 Hersendorpe, um 1540 Harsendorp, 1567 Haßendorp und später Hassendörp.

Der Ortsname bezieht sich auf den Rufnamen einer Person mit dem Erstglied Hart-, wie beispielsweise Hartwig, Hartmann, Hartmut. Das Namenglied Hart- gehört zum althochdeutschen und altsächsischen Wort hart „hart, fest, stark; kühn“ Infrage kommt auch ein Rufname mit dem Erstglied Her-, wie Hermann, Herbrecht, Herwart. Dieses Namenglied gehört zu althochdeutsch hari, altsächsisch heri „Heer, Volk“.[2]

Politik

Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl 2011 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU: 3 Ratsmitglieder
  • SPD: 6 Ratsmitglieder
  • Grüne: 2 Ratsmitglieder

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 1994 Klaus Dreyer (SPD).

Wappen

Blasonierung: In Silber ein gemauerter roter Doppelflenkenbalken, oben begleitet von einer blauen Eichel, unten von einer blauen Schäferschippe.

Der Ziegelbalken weist auf die früher vorhandene Ziegelei im Ort hin, zudem steht seine H-Form für das Initial Hassendorfs. Die Farben rot-weiß stehen einerseits für die Zugehörigkeit zu Niedersachsen, in Kombination mit blau zudem für die Franzosen, die hier eine Heerstraße (heute B 75) errichteten. Die Schäferschippe symbolisiert die Schafzucht.

Kultur

Ein Dorfgemeinschaftshaus besteht seit 1975. Der Hassendorfer Singkreiswurde 1975 gegründet.

Vereinsleben

Der TV Hassendorf (gegründet 1947) hat über 500 Mitglieder und ist in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Gymnastik und Turnen aktiv.

Die Freiwillige Feuerwehr Hassendorf mit Jugendfeuerwehr veranstaltet jedes Jahr die plattdeutsche Theaterwoche (Anfang Dezember) und das Osterfeuer (Ostersonntag).

Der Hassendorfer Schützenverein veranstaltet jährlich das Schützenfest (Himmelfahrt und Samstag danach) und das Erntefest mit Festumzug (Zweiter Samstag im September).

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Gemeinde führt die B 75, die in Sottrum Anschluss an die A 1 bietet. Auch der Anschluss ans Schienennetz (Strecke Hamburg-Bremen) erfolgt über Sottrum.

Weblinks

 Commons: Hassendorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014  (Hilfe dazu).
  2. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen , Recherche Jürgen Udolph

Literatur

Gernot Breitschuh u.a., 700 Jahre Hassendorf, Sottrum 1999.


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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hassendorf (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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