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Hartmut Perschau


Hartmut Perschau (Hartmut Jörg Heinz Perschau; * 28. März 1942 in Danzig) ist ein deutscher Politiker (CDU), der Ämter und Mandate in den Bundesländern Hamburg, Sachsen-Anhalt und Bremen ausgeübt hat.

Leben

Politik in Hamburg

1970 trat er der CDU bei und war von 1974–1989 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Er war hierbei 1974–1975 der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion und 1975–1980 Landesgeschäftsführer des CDU-Landesverbandes. Von 1976 bis 1980 war Perschau stellvertretender und 1980–1989 Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. 1986 wurde er Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz und blieb dies bis 1989. Perschau wurde 1986, 1987 und 1991 von seiner Partei zum Bürgermeisterkandidaten bei den Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft aufgestellt, unterlag aber 1986 und 1987 dem Ersten Bürgermeister von Dohnanyi (SPD) und 1991 dem Amtsinhaber Voscherau (SPD). 1989–1991 war er Mitglied des Europäischen Parlamentes für Hamburg.

Politik in Sachsen-Anhalt

Nach dem Amtsantritt der Regierung Münch übernahm Perschau 1991 das Amt des Innenministers des Landes Sachsen-Anhalt, das er bis zum Rücktritt Münchs im Jahr 1993 ausübte. 1994–1995 war er zudem 1. stellvertretender Landesvorsitzender der CDU in Sachsen-Anhalt.

Politik in Bremen

Mit Antritt der Großen Koalition aus SPD und CDU wurde Perschau 1995 im Senat Scherf I zunächst Senator für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Europaangelegenheiten des Landes Bremen (1995–1997) und war 1997–2003 Bürgermeister und Senator für Finanzen im Senat Scherf II. Seit 2000 ist Hartmut Perschau stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Bremen. Von 2003 bis 2004 war er Bürgermeister, Senator für Wirtschaft und Häfen, Senator für Kultur im Senat Scherf III. Am 13. Juli 2004 trat er aus gesundheitlichen Gründen von allen seinen Ämtern zurück. Perschau war von 2005 bis 2007 Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft.

Im Mai 2007 machte Perschau während des Wahlkampfes in Bremen in Zusammenarbeit mit der Bild-Zeitung das Privatleben einer ehemaligen RAF-Angehörigen, die ihre Strafe bereits verbüßt hat, zum öffentlichen Politikum. Unterstützung erhielt er dabei von seinem Parteikollegen Wolfgang Bosbach. Vertreter von SPD und Grünen sprachen von „populistischer Schaumschlägerei in der Öffentlichkeit“ und einer „besonders widerlichen Form des Wahlkampfs“.[1]

Perschau war Mitglied der Bremischen Bürgerschaft seit 16. Juli 2004. Zum Jahresende 2009 hat er seine politischen Ämter niedergelegt.[2]

Familienstand

Perschau ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Hartmut Perschau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Tagesschau: Ex-RAF-Terroristin Thema im Bremer Wahlkampf (tagesschau.de-Archiv). 2. Mai 2007
  2. CDU-Abgeordneter Perschau gibt alle Ämter ab. Weser-Kurier digital (archivierte Fassung), 8. Dezember 2009, archiviert vom Original am 16. Dezember 2009, abgerufen am 7. Januar 2014.


Kategorien: Ehrensenator der Hochschule Bremen | Innenminister (Sachsen-Anhalt) | Bürgermeister (Bremen) | Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945) | MdEP für Deutschland | CDU-Mitglied | Geboren 1942 | Senator (Freie Hansestadt Bremen) | Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft | Deutscher | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut Perschau (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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