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Harald Hagemann


Harald Hagemann (* 15. April 1947 in Kiel) ist ein deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler.

Leben

Hagemann studierte an der Universität Kiel Volkswirtschaft, Soziologie und Politikwissenschaft. 1977 wurde er mit einer Arbeit zur kapitaltheoretischen Cambridge-Cambridge-Kontroverse promoviert; die Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet.

Zunächst lehrte er von 1980 bis 1981 als Lehrstuhlvertretung Wirtschaftstheorie und Politische Ökonomie an der Freien Universität Berlin. Von 1982 bis 1988 war er Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen. Er hatte mehrere Gastprofessuren inne, beispielsweise an der Universität Bologna, Universität Cambridge (seit 1990 Life Member des dortigen Clare College), Johannes-Kepler-Universität Linz, Universität Nizza und Universität Straßburg. Seit 1988 lehrt er Wirtschaftstheorie an der Universität Hohenheim.

1999/2000 war er Theodor Heuss Professor an der Graduate Faculty of Political and Social Science der New School for Social Research in New York, die im Herbst 1933 als "University in Exile" ihren Lehrbetrieb aufgenommen hatte.

Von 2002 bis 2006 war Hagemann Vorsitzender des Dogmenhistorischen Ausschusses. Seit 2002 ist er Mitglied im Erweiterten Vorstand des Vereins für Socialpolitik. Zudem ist er Mitglied des Councils der European Society for the History of Economic Thought, Honorary Fellow der Brazilian Association of Graduate Schools in Economics (ANPEC) und (Mit-)Herausgeber zahlreicher internationaler wirtschaftswissenschaftlicher Zeitschriften.

Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Harald Hagemann liegen vor allem im Bereich der makroökonomischen Theorie und Politik. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der langfristigen Konsequenzen der nationalsozialistischen Machtergreifung auf die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaft im In- und Ausland.

Hagemann war Mitunterzeichner des eurokritischen Manifests Die EG-Währungsunion führt zur Zerreißprobe (1992).[1]

Schriften

  • Keynes' General Theory nach fünfzig Jahren 1988
  • The Legacy of Hicks 1994
  • The Economics of F.A. Hayek, 2 Bde. 1994
  • Zukunftsperspektiven Deutschlands im internationalen Wettbewerb: Industriepolitische Implikationen der neuen Wachstumstheorie 1988
  • Business Cycle Theory, 4 Bde. 2002
  • The Economics of Structural Change, 3 Bde. 2003
  • Zur deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933, 1997
  • Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933, 2 Bde. 1999, zusammen mit C.-D. Krohn

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die EG-Währungsunion führt zur Zerreißprobe als PDF-Datei


Kategorien: Hochschullehrer (Universität Hohenheim) | Geboren 1947 | Hochschullehrer (Freie Universität Berlin) | Ökonom (21. Jahrhundert) | Ökonom (20. Jahrhundert) | Deutscher | Mann | Autor

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