Hans Hattenhauer - LinkFang.de





Hans Hattenhauer


Hans Hattenhauer (* 8. September 1931 in Groß Mellen, Landkreis Saatzig, Provinz Pommern; † 20. März 2015 in Speyer[1]) war ein deutscher Rechtshistoriker und emeritierter Professor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Leben

Hans Hattenhauer, Sohn des Predigers Alfred Hattenhauer, studierte von 1952 bis 1955 Rechtswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg und wurde dort 1958 promoviert und 1964 habilitiert. 1965 wurde er auf den Lehrstuhl für Deutsche (und Europäische) Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel berufen. Als profilierter Gegner der 68er-Bewegung amtierte er von 1973/74 als Rektor dieser Universität. 1996 wurde er emeritiert.

Er war ein engagiertes Mitglied einer Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und verfasste zahlreiche Schriften und Aufsätze zum freikirchlichen Kirchenrecht. Mit dem Soziologen Peter Dienel verband ihn eine enge Freundschaft.

Sein Sohn Christian Hattenhauer ist ihm als Rechtshistoriker nachgefolgt.

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auszug)

  • Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794. Mit einer Einführung von Hans Hattenhauer und einer Bibliographie von Günther Bernert. Metzner, Frankfurt am Main 1970; 3. Auflage: Luchterhand, Neuwied 1996, ISBN 3-472-02596-4.
  • Thibaut und Savigny. Ihre programmatischen Schriften. Vahlen, München 1973; 2. Auflage 2002, ISBN 3-8006-2783-3.
  • Geschichte des [2. Auflage: deutschen] Beamtentums (= Handbuch des öffentlichen Dienstes. Bd. 1). Heymann, Köln 1980; 2. Auflage 1993, ISBN 3-452-22583-6.
  • Deutsche Nationalsymbole. Geschichte und Bedeutung. Olzog, München 1980; 4. Auflage 2006, ISBN 3-7892-8183-2.
  • Die Aufnahme der Normannen in das westfränkische Reich. Saint Clair-sur-Epte AD 911. Vorgelegt in der Sitzung vom 19. Januar 1990. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1990, ISBN 3-525-86245-8.
  • Europäische Rechtsgeschichte. Müller, Heidelberg 1992; 4. Auflage 2004, ISBN 3-8114-8404-4.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Traueranzeige auf faz.net


Kategorien: Rektor (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) | Träger des Sankt-Olav-Ordens (Komtur mit Stern) | Baptist | Gestorben 2015 | Geboren 1931 | Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande | Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) | Rechtswissenschaftler (21. Jahrhundert) | Rechtswissenschaftler (20. Jahrhundert) | Deutscher | Mann | Rechtshistoriker

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hans Hattenhauer (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.