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Handrup


Wappen Deutschlandkarte
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: EmslandVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Samtgemeinde: Lengerich
Höhe: 28 m ü. NHN
Fläche: 14,6 km²
Einwohner: 841 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49838
Vorwahlen: 05904, 05909
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 017
Adresse der Verbandsverwaltung: Mittelstraße 15
49838 Lengerich
Webpräsenz: www.handrup-emsland.de
Bürgermeister: Josef Stockel (CDU)
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Die Gemeinde Handrup ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Lengerich im Landkreis Emsland in Niedersachsen.

Geographie

Geographische Lage

Handrup liegt ca. 20 km östlich der Ems, des Dortmund-Ems-Kanals und der Stadt Lingen. Der Ortsteil Stroot entwickelte sich in den letzten Jahren zum neuen Ortskern.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Nordosten die Gemeinde Wettrup, im Osten die Gemeinde Bippen und die Stadt Fürstenau beides in der Samtgemeinde Fürstenau im Landkreis Osnabrück, im Süden die Gemeinde Andervenne in der Samtgemeinde Freren und im Westen die Gemeinde Lengerich.

Gemeindegliederung

Einwohnerzahlentwicklung

1880 1900 1925 1933 1939 1950
Handrup 652 705 763 856 726 1.006

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat neun gewählte Mitglieder. Ihm gehört als Ergebnis der Kommunalwahl vom 10. September 2006 eine Partei an.

  • CDU – 9 Sitze

Bürgermeister ab 1918

  • 1918–1935 Heinrich Schomaker
  • 1935–1945 Josef Giese
  • 1945 Clemens Hesemann sen. MdB (nur für einige Tage, danach wurde er zum Landrat des Landkreises Lingen gewählt)
  • 1945–1976 Anton Triphaus
  • 1976–1991 Clemens Hesemann jun.
  • seit 1991 Josef Stockel

Sport

SV Lengerich-Handrup

Der Sportverein Lengerich-Handrup wurde 1946 gegründet und war lange Zeit der einzige Sportverein der Gemeinden Lengerich und Handrup. Nähere Informationen unter: Lengerich (Emsland)

VfL Handrup

Der Verein für Leibesübungen Handrup wurde am 20. September 1958 ausschließlich von Geistlichen, Lehrern und Schülern des Herz-Jesu-Klosters in Handrup gegründet. Anfangs wurden die Sportarten Leichtathletik, Faustball und Ringtennis betrieben. Ab 1967 wurde dann auch Volleyball gespielt. Die Volleyballmannschaft des VfL Handrup war die erste Mannschaft des damaligen Landkreises Lingen, die an Punktspielen teilnahm. Später kamen dann noch die Sportarten Turnen, Tischtennis, Schwimmen und Judo dazu. Im Judo konnten in den 70er Jahren einige niedersächsische und norddeutsche Meisterschaften gewonnen werden.

Von 1973 bis 1976 nahm eine Jugendmannschaft am Punktspielbetrieb im Fußball teil, blieb aber erfolglos, so dass der Fußball dem SV Lengerich-Handrup überlassen wurde. Gegen Ende der 70er Jahre wurden die Aktivitäten des Vereins notgedrungen geringer, denn die Zahl der Internatsschüler nahm stetig ab. Zu dieser Zeit konnten dann auch Bewohner der umliegenden Gemeinden dem Verein beitreten. Da zuletzt kaum noch Schüler im Internat wohnten, schliefen die sportlichen Aktivitäten im Verein ganz ein. Der Verein blieb jedoch bestehen.

Nach Absprache mit dem damaligen Vereinsvorsitzenden wurde der VfL Handrup von der Klostergemeinschaft übernommen. Auf der ersten Generalversammlung am 4. März 1988 wurde von den Mitgliedern eine neue Satzung verabschiedet und ein neuer Vorstand gewählt. Der Verein war nun eigenständig und begann mit dem Aufbau einer Tennisabteilung.

Heute stellt der Tennis die Hauptsparte des VfL da. Außer Tennis betreibt der Verein heute noch ein Blasorchester, eine Damengymnastik-, eine Volleyball- und eine Jazz-Dance-Abteilung.

Geschichte

  • Um 800 v. Chr.: erste Ansiedlungen am Handruper Esch
  • Um 500 v. Chr. bis 400 n. Chr.: neue Ansiedlungen von Mitgliedern sächsischer Stämme
  • Um 100 v. Chr.: Entstehung der ersten Höfe in der Nähe der Esche
  • 890 n. Chr. 1. urkundliche Erwähnung im Heberegister des Klosters Werden/Ruhr, allerdings als Herst=Hersindrophe, was so viel heißt wie Pferdedorf
  • Um 950: Eingliederung in die Pfarrei Lengerich
  • 1619: Erste Vermessungen der Eschländereinen
  • 1812–1815: Sog. Franzosenzeit mit ständigen Requirierungen
  • 1818: Bau der Schule
  • 1863: Bau einer Lehrerwohnung
  • 1870: Beginn der Markenteilung
  • 1911: Verkoppelung der Eschländereinen
  • 1921–1923: Bau des Klosters
  • 1924: Bau der Kirche
  • 1931: Reichspräsidentenwahl, Ergebnis in Handrup: von Hindenburg 355, Hitler 11 Stimmen
  • 1936: Bau des Sportplatzes auf dem Mühlenberg
  • 1938: Flüchtlinge aus dem Sudetenland in Handrup
  • 1945: Vertriebene aus Ostpreußen und Schlesien in Handrup
  • 1955: Umbau der Schule
  • 1958: Gründung des VfL Handrup
  • 1963: Weihe der drei neuen Kirchenglocken
  • 1965: Flurbereinigung und Entwässerung, Gestaltung des Eckelschloots
  • 1968: 1. Umbau der Kirche
  • 1971: Gründung des Kindergartens für die Gemeinden Handrup und Wettrup
  • 1972: Orkanartiger Sturm mit schlimmen Schäden
  • 1974: Bildung der Samtgemeinde Lengerich aus den Gemeinden Bawinkel, Lengerich, Gersten, Handrup, Langen und Wettrup
  • 1976: 250 Jahre Schützenverein Handrup e. V.
  • 1982: Dorferneuerung in Handrup
  • 1984: Abschluss der Flurbereinigung und der Dorferneuerung mit einem großen Dorffest
  • 1987: „Eiskatastrophe“ in Handrup
  • 1988: „Neugründung“ des VfL Handrup
  • 1996: Neubau der Grundschule in der Nähe des Klosters
  • 2002: 2. Umbau der Kirche

Sehenswürdigkeiten

Schulen

Handrup hat neben einer Grundschule ein Gymnasium. Das Gymnasium Leoninum in Handrup ist eine freie, staatlich anerkannte katholische Schule in der Trägerschaft der Herz-Jesu-Priester. Es versteht sich als ein altsprachliches und neusprachliches Gymnasium mit naturwissenschaftlichem Zweig. Gut 1400 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule in den Jahrgängen 5 bis 12, davon stammen zwei Drittel aus dem Landkreis Emsland und ein Drittel aus dem Landkreis Osnabrück. Am Leoninum arbeiten 100 Lehrerinnen und Lehrer sowie vier Patres, die der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester angehören.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014  (Hilfe dazu).

Weblinks

 Commons: Handrup  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Kategorien: Ort im Landkreis Emsland | Handrup | Gemeinde in Niedersachsen

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Handrup (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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