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Hall of Fame der deutschen Forschung


Die Hall of Fame der deutschen Forschung ist eine 2009 neu gestartete Initiative des manager magazins.

Mit der Aufnahme in die Hall of Fame der deutschen Forschung ehrt das manager magazin Wissenschaftler, die durch ihre Leistungen den Forschungsstandort Deutschland vorangebracht haben. Überzeugt davon, dass nur echte Innovationen dauerhaft den Wohlstand sichern können, werden jährlich zwei aktive Wissenschaftler sowie zwei historische Laureaten in die Ruhmeshalle aufgenommen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, das Ansehen von Naturwissenschaft und Technik zu fördern. [1]

Laureaten

  • 2009: Karlheinz Brandenburg, Teamleiter bei der Entwicklung des Datenkomprimierungsstandards MP3
  • 2009: Peter Grünberg, Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2007 und Entdecker des Riesenmagnetowiderstands
  • 2009: Werner Heisenberg, Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1932 und Begründer der Quantenmechanik (posthum)
  • 2009: Feodor Lynen, Nobelpreisträger für Medizin des Jahres 1964, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Zellchemie - das heutige Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München, die Keimzelle der deutschen Biotech-Branche (posthum).[2]
  • 2010: Manfred Eigen, Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 1967 und langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Forschung in Göttingen
  • 2010: Harald zur Hausen, Medizin-Nobelpreisträger des Jahres 2008 und langjähriger Direktor des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg
  • 2010: Günter Spur, Pionier der modernen Produktionswissenschaften und "Vater der Fabrik von morgen"
  • 2010: Karl Ziegler, Chemie-Nobelpreisträger von 1963 und langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohleforschung in Mülheim/Ruhr (posthum).[3]
  • 2011: Theodor W. Hänsch, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Leiter der Abteilung Laserspektroskopie
  • 2011: Joachim Milberg, Gründungspräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften („Acatech“) und Aufsichtsratsvorsitzender der BMW.[4]
  • 2013: Klaus von Klitzing, Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und Physik-Nobelpreisträger des Jahres 1985
  • 2013: Hans-Jörg Bullinger, langjähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.[6]
  • 2014: Stefan Hell wurde geehrt für die Entwicklung eines bahnbrechenden Mikroskopier-Verfahrens, das viel stärker vergrößert und präzisere Bilder liefert, als die Physik bisher für möglich hielt. Anders als bei der Elektronenmikroskopie, die nur totes Material untersuchen kann, lassen sich mit Hilfe der neuen Technik lebende Zellen beobachten, sogar einzelne Moleküle darstellen. Experten gehen davon aus, dass die Geräte aus Stefan Hells Labor die medizinische Diagnostik und Therapie in den nächsten Jahren revolutionieren.[7][8]
  • 2014: Ludwig Pohl hat als Abteilungsleiter in der chemischen Forschung bei Merck maßgeblich die Entwicklung so genannter Flüssigkristalle vorangetrieben. Diese Verbindungen liefern die Basis für Flachbildschirme (LCD) in TV-Apparaten, in Notebook und Tablet-Computern, für Touch-Screens in Navigationsgeräten und Mobiltelefonen.[8]
  • 2015: Gerhard Ertl, Chemie-Nobelpreisträger des Jahres 2007 und emeritierter Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin.
  • 2015: Manfred Weck, Maschinenbau-Professor und langjähriger Direktor des Werkzeugmaschinenlabors an der RWTH Aachen.[9]

Einzelnachweise

  1. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2009
  2. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2009
  3. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2010
  4. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2011
  5. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2012
  6. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2013
  7. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2014
  8. 8,0 8,1 Michael O. R. Kröher: Ludwig Pohl und Stefan Hell in die Hall of Fame aufgenommen. In: manager-magazin.de. 28. Oktober 2014, abgerufen am 2. Juli 2015.
  9. Hall of Fame der deutschen Forschung - 2015

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hall of Fame der deutschen Forschung (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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