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Haakon von Norwegen


Haakon, Kronprinz von Norwegen, vollständiger Name Haakon Magnus von Norwegen, (* 20. Juli 1973 in Oslo) ist ein Mitglied des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, einer Nebenlinie des Hauses Oldenburg. Er ist der derzeitige norwegische Thronfolger und ist verheiratet mit Kronprinzessin Mette-Marit.

Leben

Kindheit und Ausbildung

Norwegische Königsfamilie

SM König Harald V. *
IM Königin Sonja *

IH Prinzessin Astrid


* Mitglieder des Königshauses

Haakon ist der Sohn von König Harald V. von Norwegen und Königin Sonja und wurde am 20. September 1973 von Oslos damaligem Bischof Kåre Støylen in der Osloer Schlosskapelle getauft. Er besuchte ab 1980 eine Schule in Smestad. Ab 1992 besuchte er die gymnasiale Oberstufe des Christlichen Gymnasiums (Kristelig Gymnasium) in Oslo, das er mit der Hochschulreife abschloss. Seinen Militärdienst absolvierte der Kronprinz bei der norwegischen Marine. Ab 1996 studierte er Politikwissenschaft in den USA an der Universität von Berkeley in Kalifornien, wo er seinen Bachelor ablegte. Ab 1999 studierte er Jura an der Universität Oslo. Nach seiner Heirat mit Mette-Marit Tjessem Høiby am 25. August 2001 im Osloer Dom lebte er von 2002 bis 2003 in London, wo er seinen Master in internationaler Politik an der renommierten London School of Economics ablegte.

Ehe und Familie

Mette-Marit brachte Sohn Marius Borg Høiby (* 13. Januar 1997) aus einer früheren Beziehung mit Morten Borg mit in die Ehe. Das Kronprinzenpaar hat zwei gemeinsame Kinder:

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (* 21. Januar 2004 in Oslo) wurde am 17. April 2004 in Oslo getauft. Ihre Paten sind König Harald V. von Norwegen, Kronprinz Frederik von Dänemark, Kronprinzessin Victoria von Schweden, König Felipe VI. von Spanien, Prinzessin Märtha Louise von Norwegen und ihre Großmutter Marit Tjessem. Sie nimmt hinter ihrem Vater den zweiten Platz in der norwegischen Thronfolge ein

Prinz Sverre Magnus von Norwegen (* 3. Dezember 2005 in Oslo) wurde am 4. März 2006 in Oslo getauft. Seine Paten sind Königin Sonja von Norwegen, Königin Máxima der Niederlande, Kronprinz Paul von Griechenland, Prinzessin Rosario von Bulgarien, Espen Høiby, Bjørn Stensland und Marianne Gjellestad. Anders als seine Schwester trägt Prinz Sverre Magnus nicht den Titel „ihre königliche Hoheit“, sondern "Seine Hoheit"[1]. Er steht jedoch nach seinem Vater und seiner Schwester auf dem dritten Platz der norwegischen Thronfolge.

Als Ururenkel von Eduard VII. wird Haakon in der Thronfolge des Vereinigten Königreichs geführt (im August 2013 an 73. Stelle). Ihm folgen sein Sohn Sverre Magnus (damals Platz 74) und seine Tochter Ingrid Alexandra (damals Platz 75).

Kronprinz Haakon wohnt mit seiner Familie auf dem königlichen Gut Skaugum in Asker, einem ländlich gelegenen Vorort von Oslo, auf dem er schon seine Kindheit verbrachte.

Aufgaben und Interessen

Seit 2003 engagiert sich Prinz Haakon als Goodwill Ambassador innerhalb des United Nations Development Programme. In dieser Funktion reiste er nach Tansania, Kambodscha, Sierra Leone und Guatemala.

In den Jahren 2003 bis 2005 musste König Harald V. zwei größere medizinischen Eingriffe vornehmen lassen. In dieser Zeit übernahm der Kronprinz die Aufgaben des Staatsoberhaupts von Norwegen, bis der König seine Tätigkeit wieder aufnehmen konnte.

Vorfahren

Ahnentafel Kronprinz Haakon von Norwegen
Ururgroßeltern

König
Friedrich VIII. (Dänemark)
(1843–1912)
∞ 1869
Prinzessin
Louise von Schweden
(1851–1926)

König
Eduard VII. (Vereinigtes Königreich)
(1841–1910)
∞ 1863
Prinzessin
Alexandra von Dänemark (1844–1925)

König
Oskar II. (Schweden)
(1829–1907)
∞ 1857
Prinzessin
Sophia von Nassau
(1836–1913)

König
Friedrich VIII. (Dänemark)
(1843–1912)
∞ 1869
Prinzessin
Louise von Schweden
(1851–1926)

Harald Gundersen Olsbrygge (1823–1873)
∞ 1846
Aslaug Kirstine Halvorsdatter (1823–1888)

Niels Nielsen

Hanna Andrea Hansen

Ulrik Christophersen
(1831–?)

Anne Sophie Johannesdatter (1833–?)

Johan Nicolai Hansen (1830–?)

Anne Gurine Berntsen

Urgroßeltern

König Haakon VII. (1872–1957)
∞ 1896
Prinzessin Maud von Großbritannien und Irland
(1869–1938)

Prinz Carl von Schweden,
Herzog von Westgotland (1861–1951)
∞ 1897
Prinzessin Ingeborg Charlotte von Dänemark (1878–1958)

Halvor Haraldsen Olsbrygge
(1854–1931)
∞ 1879
Carethe Josefine Nielsen
(1854–1939)

Johan Christian Ulrichsen
(1861–1950)
∞ 1887
Marie Berntine Hansen
(1868–1958)

Großeltern

König Olav V. (1903–1991)
∞ 1929
Prinzessin Märtha von Schweden (1901–1954)

Karl August Haraldsen
(1889–1959)
∞ 1920
Dagny Ulrichsen (1898–1994)

Eltern

König Harald V. (* 1937)
∞ 1968
Sonja Haraldsen (* 1937)

Kronprinz Haakon Magnus (* 1973)

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Haakon von Norwegen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Haakon von Norwegen – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. His Highness Prince Sverre Magnus. In: www.royalcourt.no. Abgerufen am 17. März 2016.


Kategorien: Thronfolger | Prinz (Norwegen) | Träger des Finnischen Ordens der Weißen Rose | Träger des Seraphinenordens | Träger des Ordens vom Kreuz des Südens (Großkreuz) | Träger des Bundesverdienstkreuzes (Sonderstufe des Großkreuzes) | Träger des Ordens des Marienland-Kreuzes (I. Klasse) | Träger des Ordens des weißen Sterns (I. Klasse) | Träger des Chrysanthemenordens (Großkreuz) | Träger des Drei-Sterne-Ordens (Großkreuz) | Träger des Vytautas-Magnus-Ordens (Großkreuz) | Träger des Ordens von Oranien-Nassau (Großkreuz) | Träger des Sankt-Olav-Ordens (Großkreuz mit Ordenskette) | Träger des norwegischen Verdienstordens (Großkreuz) | Träger des Verdienstordens der Republik Polen (Großkreuz) | Haus Oldenburg (Jüngere Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg) | Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich | Geboren 1973 | Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Großkreuz) | Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) | Träger des Elefanten-Ordens | Norweger | Mann

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Haakon von Norwegen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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