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HB Tórshavn


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HB Tórshavn
Voller Name Havnar Bóltfelag
Ort Tórshavn
Gegründet 4. Oktober 1904
Vereinsfarben schwarz-rot
Stadion Gundadalur
Plätze 5.000
Präsident Finn Ludvig
Trainer Jan Dam
Homepage hb.fo
Liga Effodeildin
2015 4. Platz
Heim
Auswärts

HB Tórshavn, vollständiger Name Havnar Bóltfelag („Havner Ballverein“[1]), abgekürzt HB, ist der erfolgreichste färöische Fußballclub bei den Männern. Früher war dieser ebenfalls im Volleyball aktiv.

Fußball

Geschichte

HB wurde 1904 in der Hauptstadt Tórshavn gegründet. Neben HB gibt es in Tórshavn noch B36 Tórshavn (1936), FF Giza (1968, bis 2009 als NÍF Nólsoy), AB Argir (1973), Fram Tórshavn (1975) und Undrið FF (2006).

Der Verein hat ungefähr 1.000 Mitglieder, davon 600 Aktive. HB war 22 Mal färöischer Meister (damit Rekordmeister seit dem 12. September 2004) und 26 Mal Pokalsieger (beides seit 1955). Seinen größten Erfolg im UEFA-Pokal feierte HB Tórshavn 1998 gegen Vaasan PS (Finnland) mit 2:0. Höchste Niederlage auf dieser Ebene war das 0:10 gegen Tromsø IL (Norwegen) 1995.

„16 Mal färöischer Meister“ konnte bis 2003 ebenfalls noch Erzrivale KÍ Klaksvík (ebenfalls 1904 gegründet) von sich sagen, als beide Vereine den Rekordmeistertitel innehielten. Der ewige Kampf der beiden damaligen Rekordmeister gipfelte in den denkwürdigen Runden von 1971 und 1972. Jeweils im letzten Saisonspiel holte sich die gegnerische Mannschaft den Meistertitel auswärts: Erst der HB in Klaksvík und im Jahr darauf der KÍ in Tórshavn.

Trainer

  • Jóhan Nielsen (1978–1979)
  • Schottland David Graham (1980)
  • Jóhan Nielsen (1981–1982)
  • Danemark Ole Skoubo (1983)
  • Sverri Jacobsen (1984–1985)
  • Danemark Jack Johnson (1986)
  • Jóhan Nielsen (1987–1989)
  • Jógvan Norðbúð (1990–1991)
  • Sverri Jacobsen (1992–1993)
  • Jóannes Jakobsen (1994–1995)
  • Jóhan Nielsen (1996–1997)
  • Oddbjørn Joensen (1997)
  • Rumänien Ion Geolgău (1998–2001)
  • Ingi Rasmussen (2001)
  • Rumänien Ion Geolgău (2001–2002)
  • Jóannes Jakobsen & Kári Nielsen (2002)
  • Danemark Frank Skytte (2003)
  • Danemark Heine Fernandez (2004–2005)
  • Julian Hansen (2005)
  • Polen Krzysztof Popczynski (2006–2007)
  • Heðin Askham (2007)
  • Albert Ellefsen (2007)
  • Rúni Nolsøe (2008)
  • Rúni Nolsøe & Sámal Erik Hentze (2008–2009)
  • Island Kristján Guðmundsson (2010)
  • Julian Hansen (2010–2011)
  • Sigfríður S. Clementsen (2011–2012)
  • Oddbjørn Joensen (2013)
  • Heðin Askham (2014–2015)
  • Serbien Milan Ćimburović (2015)
  • Jan Dam (2016–)

Bekannte Spieler

Aufgelistet sind alle Spieler, die zehn oder mehr Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Erfolge

Titel

Ligarekorde

  • Höchster Heimsieg: 14:1 gegen ÍF Fuglafjørður (1. August 1971)
  • Höchste Heimniederlage: 0:10 gegen B36 Tórshavn (1945)[2]
  • Höchster Auswärtssieg: 10:1 gegen ÍF Fuglafjørður (3. August 1998), 9:0 gegen B71 Sandur (23. August 1997)
  • Höchste Auswärtsniederlage: 0:6 gegen KÍ Klaksvík (6. August 1967), 0:6 gegen B36 Tórshavn (2. Juli 2006), 1:7 gegen ÍF Fuglafjørður (25. September 2011)
  • Torreichstes Spiel: HB Tórshavn–ÍF Fuglafjørður 14:1 (1. August 1971)
  • Ewige Tabelle: 1. Platz

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1993/94 Europapokal der Pokalsieger Vorrunde Lettland RAF Jelgava 3:1 0:1 (A) 3:0 (H)1
1. Runde Rumänien FC Universitatea Craiova 0:7 0:4 (A) 0:3 (H)
1994/95 UEFA-Pokal Vorrunde Schottland FC Motherwell 1:7 0:3 (A) 1:4 (H)
1995 UEFA Intertoto Cup Gruppenphase Rumänien Universitatea Cluj 0:0 0:0 (H)
Norwegen Tromsø IL 00:10 00:10 (A)
Belgien Germinal Ekeren 1:1 1:1 (H)
Schweiz FC Aarau 1:1 1:6 (A)
1996/97 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Georgien FC Dinamo Batumi 0:9 0:6 (A) 0:3 (H)
1997/98 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation Zypern Republik APOEL Nikosia 1:7 1:1 (H) 0:6 (A)
1998/99 UEFA-Pokal Vorrunde Finnland Vaasan PS 2:4 2:0 (H) 0:4 (A)
1999/2000 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Finnland Haka Valkeakoski 1:7 1:1 (H) 0:6 (A)
2000 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Ungarn Lombard FC Tatabánya 0:7 0:4 (H) 0:3 (A)
2001/02 UEFA-Pokal Vorrunde Osterreich Grazer AK 2:6 2:2 (H) 0:4 (A)
2003/04 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Litauen 1989 FBK Kaunas 1:5 0:1 (H) 1:4 (A)
2004/05 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Georgien WIT Georgia Tiflis 3:5 0:5 (A) 3:0 (H)
2005/06 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Litauen FBK Kaunas 2:8 2:4 (H) 0:4 (A)
2006 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Lettland Dinaburg Daugavpils 1:2 1:1 (A) 0:1 (H)
2007/08 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Island FH Hafnarfjörður 1:4 1:4 (A) 0:0 (H)
2008 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Schweden IF Elfsborg 1:4 1:4 (H) 0:0 (A)
2009/10 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Zypern Republik Omonia Nikosia 1:8 0:4 (A) 1:4 (H)
2010/11 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Osterreich FC Red Bull Salzburg 1:5 0:5 (A) 1:0 (H)
2011/12 UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Schweden Malmö FF 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Island ÍBV Vestmannaeyjar 1:2 1:1 (A) 0:1 (H)
2014/15 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde Gibraltar Lincoln Red Imps FC 6:3 1:1 (A) 5:2 (H)
2. Qualifikationsrunde Serbien FK Partizan Belgrad 1:6 0:3 (A) 1:3 (H)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Litauen FK Trakai 1:7 0:3 (A) 1:4 (H)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Estland FC Levadia Tallinn 1:3 1:1 (A) 0:2 (H)
Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung
1 RAF Jelgava trat zum Rückspiel nicht an, das Spiel wurde mit 3:0 für HB Tórshavn gewertet.
Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 18 3 4 11 17 46
Europapokal der Pokalsieger 8 1 1 6 4 24
UEFA-Pokal 14 1 3 10 9 37
Intertoto Cup 10 0 4 6 4 30
Total 50 5 12 33 34 137

Rekordtorschütze im Europapokal ist Levi Hanssen mit drei Treffern.

HB Tórshavn II

Die zweite Mannschaft nahm zwei Jahre an der höchsten Spielklasse teil, als dies noch möglich war. Von den zehn Spielen wurden jedoch nur zwei gewonnen. Seit 2005 spielt die zweite Mannschaft von HB in der zweiten Liga.

Ligarekorde

Frauenfußball

Das Frauenteam von HB war mit Einführung der 1. Deild eine der dominierenden Mannschaften. Ging das Endspiel um die Meisterschaft 1985 noch mit 1:2 gegen B36 Tórshavn verloren, folgte im Jahr darauf der erste Titel. Bis auf wenige Ausnahmen konnte sich die Mannschaft immer in der Spitzengruppe halten, was zu weiteren Titeln führte. Auch das erste Pokalendspiel überhaupt wurde mit 3:1 nach Verlängerung gegen Skála ÍF gewonnen, 1999 schafften sie das Double aus Meisterschaft und Pokal, 2001 gelang der fünfte und bisher letzte Pokalsieg. 2004 zog sich HB von der Meisterschaft nach insgesamt sieben Titeln zurück und wurde 2005 als Rekordmeister in der seit 1985 existierenden färöischen Frauenliga von KÍ Klaksvík abgelöst.

Bekannte Spielerinnen

Aufgelistet sind alle Spielerinnen, die zehn oder mehr Spiele für die Nationalmannschaft absolviert haben.

Erfolge

Titel

Ligarekorde

  • Höchster Heimsieg: 15:1 gegen MB Miðvágur (10. August 1986)
  • Höchste Heimniederlage: 0:10 gegen B36 Tórshavn (10. September 2006)
  • Höchster Auswärtssieg: 10:0 gegen ÍF Fuglafjørður (5. Juni 1995)
  • Höchste Auswärtsniederlage: 0:13 gegen GÍ Gøta (18. Juni 2006)
  • Torreichstes Spiel: HB Tórshavn–MB Miðvágur 15:1 (10. August 1986)
  • Ewige Tabelle: 3. Platz

Volleyball

Das Volleyballteam von HB Tórshavn gewann bei den Männern zwischen 1971 und 1978 insgesamt vier Meisterschaften. Im Ligabetrieb wird jedoch sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen keine Mannschaft mehr abgestellt.

Anmerkungen / Einzelnachweise

  1. Die Einheimischen nennen Tórshavn in der Regel kurz Havn = Hafen.
  2. THE CLUB – Directory (englisch), abgerufen am 22. März 2010.

Weblinks

 Commons: HB Tórshavn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/HB Tórshavn (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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