Hüttwilen - LinkFang.de





Hüttwilen


Hüttwilen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau TG
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4821
Postleitzahl: 8536
Koordinaten:
Höhe: 455 m ü. M.
Fläche: 17,6 km²
Einwohner: 1632 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 93 Einw. pro km²
Website: www.huettwilen.ch
Karte

Hüttwilen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Geographie

Hüttwilen liegt im Seebachtal, nördlich von Frauenfeld, und besteht aus den drei früheren Ortsgemeinden Hüttwilen, Nussbaumen und Uerschhausen.

Sehenswürdigkeiten

Bei Nussbaumen steht das Schloss Steinegg, ein 1866 im Neorenaissancestil erbautes Gebäude. Darin integriert sind Teile einer ursprünglichen Burg aus dem 13. Jahrhundert, welche von den Herren von Steinegg gebaut wurden. Sie brannte 1517 ab. 1583–1798 war sie Sitz des Zürcher Obervogtes. Heute befindet sich das Schloss Steinegg in privatem Besitz. In Uerschhausen befindet sich die Burg Helfenberg.

Oberhalb Hüttwilen wurde im 13. Jahrhundert Zisterzienserinnenkloster Mariazell zu Kalchrain („Unserer Lieben Frauen Zelle zu Kalchrain“) gegründet. Das Kloster überstand mehrere Brandkatastrophen, die Reformation, Erdbeben, bis es 1848 endgültig von der thurgauischen Regierung aufgehoben wurde. In den entleerten Klostergebäuden wurde 1949 eine kantonale Zwangsarbeitanstalt, seit 1942 Arbeitserziehungsanstalt genannt, eingerichtet. 2013 wurde sie in „Massnahmenzentrum Kalchrain“ umbenannt. Es dient heute der Ausbildung von straffälligen jungen männlichen Erwachsenen.[2]

Der Hüttwilersee hat eine Fläche von einem Quadratkilometer und liegt zusammen mit den benachbarten Hasensee und Nussbaumersee in einem Naturschutzgebiet.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Alfons Raimann, Peter Erni: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Thurgau VI. Der Bezirk Steckborn. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2001 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 98). ISBN 3-906131-02-5.

Weblinks

 Commons: Hüttwilen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Kloster Kalchrain

Kategorien: Keine Kategorien vorhanden!

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hüttwilen (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

Änderungen: Alle Bilder mit den meisten Bildunterschriften wurden entfernt. Ebenso alle zu nicht-existierenden Artikeln/Kategorien gehenden internen Wikipedia-Links (Bsp. Portal-Links, Redlinks, Bearbeiten-Links). Entfernung von Navigationsframes, Geo & Normdaten, Mediadateien, gesprochene Versionen, z.T. ID&Class-Namen, Style von Div-Containern, Metadaten, Vorlagen, wie lesenwerte Artikel. Ansonsten sind keine Inhaltsänderungen vorgenommen worden. Weiterhin kann es durch die maschinelle Bearbeitung des Inhalts zu Fehlern gerade in der Darstellung kommen. Darum würden wir jeden Besucher unserer Seite darum bitten uns diese Fehler über den Support mittels einer Nachricht mit Link zu melden. Vielen Dank!

Stand der Informationen: August 201& - Wichtiger Hinweis: Da die Inhalte maschinell von Wikipedia übernommen wurden, ist eine manuelle Überprüfung nicht möglich. Somit garantiert LinkFang.de nicht die Richtigkeit und Aktualität der übernommenen Inhalte. Sollten die Informationen mittlerweile fehlerhaft sein, bitten wir Sie darum uns per Support oder E-Mail zu kontaktieren. Wir werden uns dann innerhalb von spätestens 10 Tagen um Ihr Anliegen kümmern. Auch ohne Anliegen erfolgt mindestens alle drei Monate ein Update der gesamten Inhalte.