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Hüingsen (Menden)


Hüingsen
Höhe: 173 (157–212) m
Einwohner: 2578 (31. Dez. 2015)
Postleitzahl: 58710
Vorwahl: 02373

Lage von Hüingsen in

Die Ortschaft Hüingsen liegt in der nordrhein-westfälischen Stadt Menden (Sauerland). Vor 1975 lag sie in der Gemeinde Lendringsen.

Geografie

Hüingsen liegt auf der Westseite der Hönne gegenüber von Lendringsen an einem Hügelhang. Der Ort ist von Mischwald umgeben, der forstwirtschaftlich genutzt wird. Nur nach Osten zur Hönne hin existiert ein einige hundert Meter breiter Streifen Acker und Wiesen, der allerdings seit den 1990ern teilweise mit der, auf einem aufgeschütteten Damm verlaufenden, Bundesstraße 515 bebaut ist. Die Höhenlage über NN beträgt 157 (Bahnhof) bis 212 Meter (Buchholz).

Am 31. Dezember 2015 hatte der „Ortsteil Hüingsen“ 2578 Einwohner.[1]

Geschichte

Vor dem 1. Januar 1975 gehörte Hüingsen zur Gemeinde Lendringsen im Amt Menden. Nach dem Zusammenschluss der Gemeinde Lendringsen mit der damaligen Stadt Menden (Sauerland) zur neuen Stadt Menden (Sauerland) liegt Hüingsen in der Stadt Menden (Sauerland) im Märkischen Kreis.[2]

Religionen

Der katholischen Bevölkerung steht die „Christ-König-Kirche“ und ein Pfarrheim der „Pfarrvikarie Christ-König Hüingsen“ zur Verfügung. Eine in der Nähe liegende evangelische Kirche befindet sich in Lendringsen.

Wirtschaft

Verkehr

Parallel zur Hönne verläuft die Eisenbahnstrecke Menden–Neuenrade (Hönnetalbahn) mit dem am Ortsrand liegenden Haltepunkt „Lendringsen“. Die Züge der Hönnetal-Bahn von Unna über Fröndenberg/Ruhr, Menden (Sauerland) nach Neuenrade über Balve verkehren in beiden Richtungen im Stundentakt, am Wochenende im Zwei-Stunden-Takt.

Parallel zum Gleis der Hönnetalbahn liegt ein Industriegleis für den Abtransport des Kalksteins, der in dem Oberrödinghausener Kalkwerk Hönnetal abgebaut wird.

Die Bahnstrecke schneidet auch die Straße nach Lendringsen, die „Fischkuhle“, und so ist mit der einzigen Zufahrtsstraße Hüingsen zeitweise von der Außenwelt „abgeschnitten“.

300 Meter hinter dem Bahnübergang verläuft die in den 1990ern gebaute Bundesstraße 515 (B 515) von Menden nach Balve-Sanssouci. Mit einer Ab-/Auffahrt beginnt hier die Landesstraße 537 Richtung Arnsberg. Nach weiteren 200 Metern stößt man auf die Lendringser Hauptstraße/Hönnetalstraße (ehemalige B 515).

Von Hüingsen aus verkehren halbstündlich Busse der Märkischen Verkehrsgesellschaft auf der Linie 22 in Richtung Menden-Mitte und halten an fünf Haltestellen im Ort.

Ansässige Unternehmen

Im Ortskern sowie zwischen Bahnstrecke und B 515 unterhält die „OBO BETTERMANN GmbH & Co. KG“ Verwaltungsgebäude, Fertigungshallen und Forschungsabteilungen.

In dem südlich an der Bahnstrecke gelegenen Gewerbegebiet „Im Ohl“ befinden sich weitere Betriebe.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Hüingsen verfügt mit der „Adolf-Kolping-Schule Hüingsen“ über eine Grundschule. Darüber hinaus unterhält die „Pfarrvikarie Christ-König Hüingsen“ einen Kindergarten.

Freizeit- und Sportanlagen

Neben dem südlich an der Bahnstrecke gelegenen Gewerbegebiet „Im Ohl“ befindet sich der Hüingser Sportplatz, der vom Fußballverein „Sportfreunde Hüingsen 1950 e. V.“ genutzt wird. Nach dem 1. Jahr in der Kreisliga A erreichten die Sportfreunde in der Saison 2005/2006 den 11. Platz. In den folgenden Jahren hat sich die 1. Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte etabliert und belegte in der abgelaufenen Saison 2009/2010 den 3. Platz.

Nahe dem Sportplatz befindet sich die Halle des „Musikvereins Hüingsen e. V.“.

In der Nähe des Bahnhofs befindet sich die Hüingser Sporthalle, Am Hohen Ufer 3, die für den Sportunterricht der Grundschüler, und vom „Turnerbund Hüingsen 07 e. V.“ genutzt wird. Etwas höher entfernt befinden sich einige Tennisplätze.

Am südlichen Waldrand, etwas höher gelegen, befindet sich der Festplatz und die Halle des „Bürger- und Schützenvereins Hüingsen e. V.“.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Jährlich findet ein Schützenfest des „Bürger- und Schützenvereins Hüingsen e. V.“ statt, sowie die Sportwoche der Sportfreunde Hüingsen.

Literatur

  • Jürgen Hinzpeter: Vom Einödhof zum Industriestandort. Ein Beitrag zur Dorfgeschichte Hüingsens mit dem Schwerpunkt der Industrialisierung. 2009, ISBN 978-3-89053-120-5.

Weblinks

 Commons: Hüingsen (Menden)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Stadt Menden (Sauerland): Einwohnerzahlen der Stadt Menden (Sauerland) , abgerufen am 21. Juni 2016
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 333.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Hüingsen (Menden) (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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