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Höhnhart


Höhnhart
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 21,96 km²
 :
Höhe: 480 m ü. A.
Einwohner: 1.409 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 64 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5251
Vorwahl: 07755
Gemeindekennziffer: 4 04 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Höhnhart 60
5251 Höhnhart
Website: www.hoehnhart.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Erich Priewasser (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
5
4
10 
Lage der Gemeinde Höhnhart im Bezirk Braunau am Inn
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Höhnhart ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 1409 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016 ). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn. Bis 1934 lautete der Name der Gemeinde Henhart.

Geografie

Höhnhart liegt auf 480 m Höhe im Innviertel südöstlich der Stadt Braunau. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,7 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 22 km². 29,1 % der Fläche sind bewaldet, 63,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften:

  • Aichbichl
  • Aigertsham
  • Ainetsreit
  • Außerleiten
  • Buchberg
  • Diepoltsham
  • Eden
  • Eitzing
  • Feichta
  • Haging
  • Herbstheim
  • Höhnhart
  • Hub
  • Leitrachstetten
  • Liedlschwandt
  • Miesenberg
  • Oberaichberg
  • Peretsdobl
  • Perwart
  • Sonnberg
  • Stegmühl
  • Thalheim
  • Thannstraß
  • Unteraichberg

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Feichta und Henhart.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Schwarz auf grünem, von einer goldenen Leiste gesäumtem Dreiberg ein goldener Ahornzweig mit drei goldenen Blättern. Verliehen durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 10. Juli 1978. Die Gemeindefarben sind Schwarz-Gelb-Grün.

Das Motiv für das Gemeindewappen ist dem Stammwappen der Herbstheimer entnommen. Dieses Adelsgeschlecht besaß im gleichnamigen Ort einen Edelsitz und war Inhaber eines fürstlich-bayrischen Ritterlehens. Den ersten Nachweis für die Herren zu Herbstheim erhalten wir aus dem Jahr 1363. Neben dem Sitz Herbstheim besaßen sie auch eine Taverne in Höhnhart. Von 1557 bis 1569 war Lorenz Herbstheimer Besitzer der Herrschaft. Mit ihm stirbt das Adelsgeschlecht im männlichen Stamm aus. Der Edelsitz Herbstheim wurde 1811 abgetragen. Der Dreiberg kann auch als Hinweis auf die Lage im Innviertler Hügelland sowie auf den namensgebenden Höhnhart verstanden werden.

Der Wappenentwurf stammt von Franz Daringer aus Wildenau.

Geschichte

898 wird der Ort als "cum foresto ad honhart" erstmals erwähnt. Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. 1934 wurde der Name der Gemeinde von Henhart in Höhnhart geändert. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Im Gemeinderat mit 19 Mitgliedern hat die ÖVP 10 Mandate, die SPÖ 4 Mandate und die FPÖ 5 Mandate.

Bürgermeister
  • seit 2003 Erich Priewasser (ÖVP)

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1410 Einwohner, 2001 dann 1400 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Höhnhart

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Höhnhart  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Höhnhart .
  2. Sehenswerte JAKOBSKIRCHE. In: Gemeinde Höhnhart. Abgerufen am 23. August 2015.
  3. Borbet-Allianz-Arena. In: Gemeinde Höhnhart. Abgerufen am 23. August 2015.
  4. Schmiedbauer's SKIFlyer. In: Gemeinde Höhnhart. Abgerufen am 23. August 2015.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Höhnhart (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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