Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie - LinkFang.de





Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie


„Rosensteingasse“
Schulform Berufsbildende mittlere und höhere Schule mit Matura sowie Fachschule
Gründung 1910
Adresse

HBLVA 17., Rosensteingasse 79

Ort Hernals (17. Bezirk von Wien)
Bundesland Wien
Staat Österreich
Koordinaten
Träger Republik Österreich (Bund)
Schüler ca. 1000
Lehrkräfte ca. 100
Leitung Annemarie Karglmayer
Website www.hblva17.ac.at

Die Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie, auch als HBLVA Rosensteingasse bekannt, ist eine Technische und Gewerbliche Lehranstalt im 17. Gemeindebezirk Hernals in Wien.

Architektur und Geschichte

Das Gebäude wurde von 1907 bis 1910 nach den Plänen der Architekten Julius Deininger und Wunibald Deininger erbaut und in den späten 1980er Jahren erweitert, um der steigenden Anzahl an Auszubildenden gerecht zu werden. Im Jahr 2010 beging die Schule ihr 100-Jahre-Jubiläum.

Bildungsangebot

Die Schule besteht aus einer höheren Lehranstalt (5-jährig mit Matura) mit ca. 600 Schülern, einer Fachschule (4-jährig mit Abschlussprüfung) mit ca. 200 Schülern und semesterweise geführten Formen in Tageskolleg, Abendschule und Abendkolleg mit insgesamt ca. 200 Schülern. Der Schule ist eine staatlich autorisierte Versuchsanstalt angeschlossen.

2013 besuchten etwa 1.000 Schüler die höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie. Der Anteil der Schülerinnen beträgt etwa ein Drittel.

Ausbildungsform Dauer Schulstufen Abschluss Schülerzahl
Höhere Lehranstalt 5 Jahre 9.–13. Reife- und Diplomprüfung ca. 600
Fachschule 4 Jahre 9.–12. Abschlussprüfung ca. 200
Kolleg 4 Semester nach der Reifeprüfung Diplomprüfung ca. 100
Abendkolleg 6 Semester nach der Reifeprüfung Diplomprüfung ca. 50
Abendschule 8 Semester nach einer Berufsausbildung Reife- und Diplomprüfung ca. 50

Abteilungen der Höheren Lehranstalt

Nach drei Jahren allgemeiner chemischer Ausbildung findet im 3. bis 5. Jahrgang die Spezialisierung in den folgenden fünf Abteilungen statt:

  • Biochemie, Bio- und Gentechnologie
  • Leder und Naturstofftechnologie
  • Oberflächentechnik
  • Technische Chemie und Umwelttechnik
  • Chemie-Betriebsmanagement und Marketing

Abteilungen der Fachschule

Nach zwei Jahren allgemeiner chemischer Ausbildung findet im 3. und 4. Jahrgang die Spezialisierung in den folgenden Abteilungen statt:

  • Biochemie und Bioanalytik
  • Chemische Technologie und Umwelttechnik

Leitung

  • 1963 Richard Henke (1900–1963), Professor und designierter Direktor
  • –2010 Wolfgang Solar[1]
  • seit 2011 Annemarie Karglmayer[2]

Absolventen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hofrat Mag. DDr. Wolfgang Solar, bis Dezember 2010 Direktor der HBLVA Rosensteingasse
  2. Frau Mag. Dr. Annemarie Karglmayer neue Direktorin der HBLVA 17
  3. Michael Frank: Im Sturm der Erinnerungen . Datum (Zeitschrift) 3/2008.
  4. Website „Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten“ Abgerufen am 8. Jänner 2014.

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Höhere Bundeslehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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