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Häggenschwil


Häggenschwil
Staat: Schweiz
Kanton: Kanton St. Gallen SG
Wahlkreis: St. Gallen
BFS-Nr.: 3201
Postleitzahl: 9312
Koordinaten:
Höhe: 565 m ü. M.
Fläche: 9,10 km²
Einwohner: 1225 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 135 Einw. pro km²
Website: www.haeggenschwil.ch

Häggenschwil

Karte

Häggenschwil ist eine politische Gemeinde im Kanton St. Gallen. Sie befindet sich im Wahlkreis St. Gallen.

Geographie

Häggenschwil liegt an der Sitter zwischen St. Gallen und Amriswil. Die Gemeinde verfügt über eine Exklave in der Gemarkung der Gemeinde Egnach im Kanton Thurgau. Es ist der Hof Raach, der gleichzeitig mit 463 m ü. M. auch der tiefste Punkt der Gemeinde bildet.[2] Der Hof Ruggisberg an der Grenze zur Gemeinde Roggwil TG ist ebenfalls eine Exklave, aber durch eine Exklave der Gemeinde Wittenbach SG getrennt von Häggenschwil. Zur Gemeinde gehören nebst dem Dorf Häggenschwil die Siedlungen Lömmenschwil, Agen und Chollerberg.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 850
1900 926
1950 908
1980 787
2000 1143
2010 1187

Politisch zugehörig ist die Ortschaft Lömmenschwil (Postleitzahl: 9308).

Verkehr

In Lömmenschwil zweigt die Hauptstrasse 451 nach Neukirch-Egnach von der Hauptstrasse 471 St. Gallen–AmriswilScherzingen TG (–Kreuzlingen) ab. Der Autobahnzubringer A1.1 Meggenhus–Arbon West entlastet Lömmenschwil vom Durchgangsverkehr.

Am 3. Oktober 1910 wurde die Bodensee-Toggenburg-Bahn (BT) mit dem Bahnhof Häggenschwil-Winden eröffnet. Der Bahnhof befindet sich unweit der Grenze auf dem Gebiet der Gemeinde Egnach. Die Bahnlinie gehört seit 2001 der Südostbahn (SOB) und ist Teil der S-Bahn St. Gallen. Für die Feinverteilung im öffentlichen Verkehr sorgt die Postautolinie Häggenschwil-Winden–Lömmenschwil–Häggenschwil–Wittenbach.

1963 bis 1975 wurde beim Bahnhof, aber bereits auf Häggenschwiler Gemeindegebiet, ein Heizöl- und Benzinlager mit 300 Millionen Litern Lagerkapazität errichtet.[3]

Sehenswürdigkeiten

Burgen Alt-Ramschwag und Rabenstein

Von der kurz nach 1200 erbauten Stammburg der Herren von Ramschwag ist heute nur noch die Ruine mit Turmresten, Wohn- und Wirtschaftsbauten und einer Ringmauer mit Toranlage erhalten. Der Standort der Burgruine wurde sorgfältig ausgewählt: Im Norden und Westen ist sie durch den Bachtobel und die Sitter, im Osten durch drei Gräben geschützt.

Später gelangte Alt-Ramschwag durch Heirat an Rudolf von Rosenberg, welcher die Burg im Jahre 1427 schliesslich an Ulrich und Burkard von Helmsdorf (süddeutsche Adelige) verkaufte. Die Anlage blieb jedoch nur bis 1490 in deren Besitz: Damals wurde Ramschwag verlassen, da der südliche Teil der Festung in die Sitter hinunter stürzte. Der Bauer Hans Rudolf Koller wurde neuer und letzter privater Besitzer der Ruine und entfernte alles Holzwerk zum Verkauf.

Bereits im Jahre 1932 wurde Ramschwag durch den Schweizerischen Burgenverein gesichert.

Die leicht zugängliche Burganlage Neu-Ramschwag (auch Rabenstein genannt) an der Sitter wurde im Laufe der Zeit abgetragen und für Bauten verwendet – wie für die Kirche in Häggenschwil.

Wappen

Das Wappen stellt zwei herschauende, rotbewehrte und rotgezungte golden gekrönte Leoparden auf gelb dar. Dies ist abgeleitet vom Wappen des Rittergeschlechts der Herren von Ramschwag.[4]

Bildergalerie

Weblinks

 Commons: Häggenschwil  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Prospekt der Gemeinde Häggenschwil, Ortsbezogene Daten (PDF; 207 kB)
  3. Erich Trösch: Winden im Historischen Lexikon der Schweiz
  4. Photos schöner alter Wappen

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Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Häggenschwil (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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