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Gymnasium am Barkhof


Das Gebäude des ehemaligen Gymnasiums am Barkhof in Bremen-Schwachhausen im Ortsteil Barkhof, Parkallee 39, steht unter Denkmalschutz. Hier befindet sich seit 2011 die Oberschule Am Barkhof.

Geschichte

Bis 1900 hatte Bremen nur eine höhere Schule, die Hauptschule in der Dechanatstraße. Von 1905 bis 1910 entstanden in Bremen (Stadt) zwei Neubauten als Gymnasien: Das Neue Gymnasium am Barkhof und das Realgymnasium an der Kaiser-Friedrich-Straße, später Hermann-Böse-Straße.

Das Gebäude des ehemaligen Gymnasiums am Barkhof liegt im Ortsteil Barkhof, dessen Name aus dem niederdeutschen Wort für Birke stammt.
Das dreigeschossige Gebäude wurde von 1903 bis 1906 nach Plänen von Paul Baumgarten aus Berlin gebaut. Der Jahrhundertwendebau im Stil des Historismus vereinigte neoklassizistische und neobarocke Elemente sowie in den fünf Giebeln auch die aus der Neorenaissance.

Der viergeschossige Hauptgiebel mit den Laubengängen im ersten und zweiten Geschoss und daneben der rechte, kleine, zweigeschossige Zwerchgiebel wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auf dieser zerstörten Hälfte wurden u.a. eine neue Aula und die Sporthalle errichtet.

Die Schule war in ihrer wechselvollen Geschichte als das Neue Gymnasium ein Reformgymnasium, das als Knabenschule zunächst eine neusprachliche Orientierung hatte mit Französisch, dem in der Untertertia Latein und in der Untersekunda Griechisch folgten. 1936 wurde für fast alle Gymnasien im Deutschen Reich einheitlich die Bezeichnung Oberschule eingeführt. 1938 erhielten die Oberschulen in Bremen einen Namenspatron; die Schule hieß nun Carl-Peters-Schule. 1939 wurde sie zum Realgymnasium mit naturwissenschaftlichen Fächern als Schwerpunkt umgewandelt. Nach 1945 wurde aus der Oberschule wieder ein Gymnasium, in dem durch die Koedukation nach 1950 Knaben und Mädchen gemeinsam unterrichtet wurden.

Das Gymnasium am Barkhof wurde 1990 aufgelöst. Die Räumlichkeiten werden von der Universität Bremen und auch zeitweise vom Hermann-Böse-Gymnasium genutzt. Seit 2012 gibt es wieder die Oberschule am Barkhof mit den Schulschwerpunkten Musik/Theater, Mathematik und Naturwissenschaften, die einen Teil der Flächen nutzt.[1]

Denkmalschutz

Die Gebäude wurden 1984 als Bremer Kulturdenkmal unter Denkmalschutz gestellt.[2]

Ehemalige Schüler

Literatur

  • Rolf Gramatzki: Bauen und Bildung, S. 243/244. Bremen 2002
  • Hans-Christoph Hoffmann: Die Denkmalpflege in der Freien Hansestadt Bremen 1989 bis 1991. In: Bremisches Jahrbuch Nr. 71, S. 266–268, Bremen 1992.
  • Peter Fuhrmann, Hartwig Kraft: Gymnasiums Am Barkhof in Bremen 1905–1989. Verlust-Anzeige. Johann Oltmanns Verlag, Bremen 1989.
  • Hg. Schulverein des Gymnasiums Am Barkhof: Gymnasium am Barkhof 1905-1985. Festschrift und Geschichtsüberblick, Bremen 1985.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Andreas Becker: Gymnasium Am Barkhof wird zur Oberschule. In: Weser-Kurier vom 11. August 2010.
  2. Denkmaldatenbank des LfD Bremen

Kategorien: Schule in Bremen | Gymnasium in Bremen | Baudenkmal in Bremen | Bauwerk des Historismus in Bremen | Bauwerk in Bremen | Erbaut in den 1910er Jahren

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Gymnasium am Barkhof (Vollständige Liste der Autoren des Textes [Versionsgeschichte])    Lizenz: CC-by-sa-3.0

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